Nein, ich bin kein Ingenieur und es werde es zumindest in diesem Leben auch nicht mehr werden. Aber trotzdem bewundere ich sie. Schließlich können viele von ihnen Sachen, die ich immer schon können wollte, aber auch in diesem Leben nicht mehr schaffen werde. Denn dafür hätte ich in Physik viel besser aufpassen müssen.
Ingenieure haben in unserer Gesellschaft teilweise eine komische Position. Während Polizisten und Feuerwehrmänner ziemlich beliebt sind und in jedem Ranking auftauchen, ist der Ingenieur sehr unscheinbar. Er macht halt seine Arbeit. Schweigsam. Tag für Tag. Und doch könnte er gerne mal ein wenig mehr aus sich heraus kommen. Gerade, wenn man so eine schöne Geschichte zu erzählen hat.
ab 1856
Am 12 Mai 1856 begann die Geschichte des VDI in Alexisbad, das heute in Sachsen-Anhalt liegt. Für mich interessant, da ich mich schon immer gefragt habe, warum der große Konferenzraum beim VDi Alexisbad heisst. Im Laufe der nächsten Jahrzehnte steig die Zahl der Mitglieder rapide an. Der Grund war einfach. Der VDI war nämlich damals der einzige Verein, der die meisten unter dem damals sehr heterogenen Begriff “Ingenieur” firmierenden Berufe anerkannte
ab 1920
Der “Zahnkranz” im Zusammenhang mit dem VDI taucht zum ersten mal auf. Zeitgleich wird auch ein eigenständiger Verlag gegründet. “Verlages des Vereines Deutscher Ingenieure”
Erstmals erscheint die Abkürzung VDI
ab 1949
Der Neuanfang. Und mit dem Neuanfang stellte man sich auch einer neuen gesellschaftlichen Aufgabe.
Technik im Dienste des Menschen
Dieser Gedanke wurde konsequent durch Tagungen und die Arbeit des VDI eingebracht. Viele Besucher kamen zu den Veranstaltungen wie “Mensch und Arbeit im technischen Zeitalter”
ab 1985
Zum ersten mal entwickelte man für den VDi ein einheitliches Corporate Design. Dieses wurde 1995 angepasst und auf das Arbeiten mit dem PC abgestimmt. Die drei Buchstaben “VDI” waren zum Markenzeichen geworden und aus der Ingenieurswelt nicht mehr wegzudenken. Auch die Öffentlichkeit fand stets eine klare Zuordnung. Mit Einführung des neuen Erscheinungsbildes des VDI wurden dem Namen des Vereins stets die drei Buchstaben vorangestellt.
ab 2000
Im Zuge der strategischen Neuausrichtung des VDI an der Schwelle zum neuen Jahrtausend wandelte sich erneut das Corporate Design des VDI. Eng miteinander verknüpft symbolisieren die 25 blauen Quadrate die vielen Mitglieder und Wissensbereiche des VDI. Diese bilden den
Nukleus des Wissens
Und mittlerweile, ist man auch in den Neuen Medien sehr aktiv unterwegs. Auf Facebook hat man beispielsweise in den letzten Monat sehr viel an der Kommunikation getan.
Abgestimmte Inhalte, genaue Themensetzung und eine breitere Zielgruppenansprache führten dazu, dass aus knapp über 1000 Interessierten, fast 6000 wurden. Und die Zahl ist stetig steigend. Wer mehr erfahren möchte, kann einfach mal hier vorbei schauen. Da bekommt ihr direkt Inhalte aus unterschiedlichsten Wissensbereichen.
Wer noch mehr wissen möchte, der kann sich auch hier erkundigen. Im VDI Netzwerk sind alle Kanäle des VDI aufgeführt.




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