Wenn die Rucksäcke größer als die Kinder werden

By | 21. Januar 2013

Wie jeden morgen ist die Bahn zur Arbeit gut gefüllt. Vielleicht sogar überfüllt. Die Stimmung ist schlecht. Erst hatte die Bahn Verspätung, dann gibt es keinen Sitzplatz und dazu kommt, dass einem der kleine Junge mit dem Rucksack über die Füße fährt.
Aber moment, was machen denn da die Inlineskate-Rollen an dem Rucksack.

Die Bahn hält an. Füße werden eingezogen und schon beginnt die wilde Fahrt. Eine schar an kleinen Menschen zischt an einem vorbei. Sind die Füße nicht schnell genug weg, so kann man schon einmal den ein oder anderen Streifen auf dem Schuh finden.

Ich kann mich nicht daran erinnern, dass bei uns jemand mit so einem Ding zur Schule kam. Woran ich mich aber erinnern kann ist, dass ich gefühlte 25 Kilo in meinem Rucksack hatte. Eigentlich reichte es ja, wenn einer das Buch mitbringt. Aber die Gefahr, dass der nette Nachbar sein Buch wieder vergessen hatte und es hieß “Ich dachte du bringst dein Buch mit” war dann doch zu groß. Dann kam die nette Geschichtslehrerin Frau Schneider und drückte einem den gefürchteten “Dislike” Stempel ins Heft.

Also nahm man doch seine Bücher mit. Aber zurück zu den fahrbaren Rucksäcken von heute morgen. Einerseits finde ich es ja gut, dass man die Rücken der Kinder entlastet und sie die schweren Dinger nicht mehr tragen müssen. Andererseits frage ich mich, warum braucht man eigentlich noch so schweres Gepäck. In einer Welt, in der jedes der Kinder fast schon ein iPhone hat, oder in der Bahn das iPad zückt, sollte es doch auch endlich mal andere Zugänge geben.
Denn selbst wenn sie ihren Rucksack dabei haben, den sie ziehen können, tragen sie über ihre Schulter noch eine große Sporttasche, die den Rücken vermutlich genauso belastet, wie der damalige Rucksack.

Natürlich geht es um die Gesundheit, aber geht es nicht auch darum,  zukünftig mal neue Entwicklungen einfließen zu lassen. Auf ein Gerät wie wir es kennen und zu schätzen wissen, können gut und gerne 1000 Biobücher seinen Platz finden. Und mehr Spaß macht es dann auch noch. Vielleicht gibt es ja schon jemanden der Erfahrungen damit gemacht hat. Würde mich auf jeden Fall interessierten.

 


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andre

Digital Strategic Planner at Deutsche Markenarbeit
Nach meinem Abitur absolvierte ich eine Ausbildung als Kaufmann für Marketingkommunikation
bei der Werbeagentur GREY worldwide in Düsseldorf. Vor und während meiner Ausbildung
setzte ich mich viel mit den Neuen Medien auseinander und vertiefte mein Wissen in der strategischen
Planung und der Digital Unit des Unternehmens. Nach der Ausbildung wechselte ich in die Festanstellung und betreute namhafte Kunden der Agentur im Bereich der Neuen Medien und strategischer Digital Konzeption. Seit der Gründung im Jahre 2011 arbeitete ich bei
der „Deutsche Markenarbeit GmbH“. Hier binich sowohl als Assistent von Frank Dopheide (Inhaber), als auch für den Bereich Neue Medien zuständig.

Während meiner Ausbildung bei GREY gründete ich Logolook (April 2009). Seit dieser Zeit habe ich mich mit einer Vielzahl von Logos und Marken auseinandergesetzt. Dabei steht nicht immer nur das Design, sondern vor allem auch die Werte des Unternehmens im Fokus. Mein Wissen vertiefe ich Tag für Tag bei der Markenberatung "Deutsche Markenarbeit", die sich vor allem auf Markenanalysen und Markenstrategien spezialisiert hat.

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