Zurück zu den Holz Drivern – Echtzeitkommunikation wird untersagt

By | 29. Januar 2013

Tiger Woods tut es, Ian Poulter tut es, Bubba Watson tut es.
Sie alle lieben Dienste wie Twitter, Facebook und Co, die es ihnen ermöglichen, live und direkt mit den Fans zu kommunizieren. Sie bewerben Produkte, quatschen auf der Runde oder geben einen Einblick in ihr Privatleben.

Hier ging zum Beispiel vor kurzem ein Bild von dem Longhitter Bubba Watson (jemand, der ziemlich weit schlagen kann) und Justin Bieber durch die Timelines der Twitternutzer.

 Also eigentlich kein Wunder, wenn man nun also meinen sollte, dass auch Journalisten und Co sich daran bedienen.

So war man in der Vergangenheit als Fan ziemlich glücklich, wenn man irgendwo ein paar Informationen abseits der Fairways ergattern konnte. Denn während Sky und Co immer nur von den Topflights (den führenden Spielern) berichtet hat, gab es den ein oder anderen Jorunalisten, der sich weiter hinten im Feld aufhielt. Über Twitter und Co sendeten sie dem interessierten Zuschauer ein paar Informationen.

Doch nun ist Schluss.

“Ty Votaw, stellvertretender Kommunikationschef bei der PGA Tour, will nicht, dass Journalisten von der PGA Tour via Twitter und Co. live-berichterstatten und droht Journalisten bei künftigen Verstößen mit dem Entzug der Akkreditierung.” Golfpost.de

Aber wo soll das denn hinführen. Während in Deutschland die Sportler noch total unterrepräsentiert sind, findet man in den USA mittlerweile jeden auf Twitter.

Tweeting Athletes

Und nun soll es also dazu kommen, dass man dem Ganzen wieder einen Riegel vorschiebt, ja am besten, noch das Internet und doe sozialen Medien abstellt. Auch die Profis mussten schon einmal auf ihr geliebtes Kommunikationstool verzichten. Damals kam das Verbot aber von den Trainern.

Sie erteilten beim Ryder Cup nämlich Twitter Verbot.

Jedenfalls ist es schwer einzusehen, warum und wie die PGA Verantwortlichen das zukünftig durchsetzen wollen. Zumal man davon ausgehen darf, dass sie selber zum Großteil darunter leiden werden.

andre
Seit 1.6.2016 bin ich als Director Digital Consulting bei GREY beschäftigt. Hier kümmere ich mich vor allem um die Entwicklung und Weiterentwicklung von Digitalstrategien für unsere Kunden.
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Nach meinem Abitur absolvierte ich eine Ausbildung als Kaufmann für Marketingkommunikation
bei der Werbeagentur GREY worldwide in Düsseldorf. Vor und während meiner Ausbildung
setzte ich mich viel mit den Neuen Medien auseinander und vertiefte mein Wissen in der strategischen
Planung und der Digital Unit des Unternehmens. Nach der Ausbildung wechselte ich in die Festanstellung und betreute namhafte Kunden der Agentur im Bereich der Neuen Medien und strategischer Digital Konzeption. Seit der Gründung im Jahre 2011 arbeitete ich bei
der „Deutsche Markenarbeit GmbH“. Hier war ich als Assistent der Geschäftsführung und baute den Bereich der Neuen Medien auf. Nach der 60% Übernahme der Verlagsgruppe Handelsblatt wechselte ich gemeinsam mit Frank Dopheide zur Verlagsgruppe, nach der ich noch einen Zwischenstopp bei der akom360 (Starcom Mediavest) einlegte.

Während meiner Ausbildung bei GREY gründete ich Logolook (April 2009). Seit dieser Zeit habe ich mich mit einer Vielzahl von Logos und Marken auseinandergesetzt. Dabei steht nicht immer nur das Design, sondern vor allem auch die Werte des Unternehmens im Fokus.

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