SoundCloud – Ein YouTube für Musik

By | 7. Mai 2014

soundcloud-logo neu

Manche lassen sich von ihr antreiben. Erreichen mit ihr neue Höchstleistungen. Andere nutzen sie, wenn sie traurig sind und wiederum einige wollen einfach nur mal abschalten.

Gemeint ist die Musik. Sie, die keine Grenzen kennt und Menschen aller Länder bewegen und berühren kann. Denken wir nur mal an “Happy von Pharrell Williams”. Hat nicht jeder von uns schon danach getanzt?

Drum wundert es einen auch nicht, dass sich Musikplattformen wie SoundCloud immer größerer Beliebtheit erfreuen.

Nach ersten Anfängen in Stockholm starteten der Audio-Designer Alexander Ljung und der Musiker Eric Wahlforss alias Forss das SoundCloud-Projekt im August 2007 in Berlin.

Mit SoundCloud wollte und will man Musikern und Musik interessierten die Möglichkeit des Austauschs geben. Einer der Gründer sagte mal in einem Wired Interview.

“Wir haben beide einen Musik-Hintergrund und die musikalische Zusammenarbeit mit anderen Leuten war einfach extrem nervig für uns – ich meine eine einfache Zusammenarbeit, einfach Stücke an Leute in einem privaten Umfeld schicken zu können, Feedback von ihnen zu bekommen, und ein Gespräch über dieses Musikstück zu führen. In der gleichen Weise wie wir Flickr für unsere Fotos und Vimeo für unsere Videos nutzen, hatten wir keine Plattform dieser Art für unsere Musik.” Alexander Ljung

Daher richtete man die Plattform auch ursprünglich mehr auf die Uploader, also die Personen, die Musik generieren aus. Der Fokus lag ganz klar auf diesen Personen. Im laufe der Zeit merkte man aber, dass man sich auch wesentlich stärker auf den Konsumenten, den Hörer / Listener, einstellen muss. Im Jahre 2012 führte man daher auch einen Relaunch der Plattform durch. Bei Engadget gibt es einen sehr interessanten Artikel zu dem Thema.

Auch das Logo versprüht diese Leichtigkeit und Unbeschwertheit, der man sich bei SoundClound verschrieben hat. Schließlich möchte man ja mittlerweile auch ein YouTube für Musik sein.

Die “Cloud” die man in dem Logo nutzt, ist ein schönes Beispiel. Wolken / Clouds wurden schon in diversen Logos genutzt. Ein Blick in die Google Bildersuche zeigt das.

cloud logos google

 

Bis auf wenige Ausnahmen sind die Logos sehr rundlich und wenig dynamisch gehalten. Sie wirken ein wenig wie ein Wattebausch, auf den man sich gerne drauflegen würde.

Sobald ein wenig Dynamik ins Spiel kommt, siehe oben rechts das Logo, wirkt es direkt unruhiger und weniger einladend.

Für eine Plattform wie SoundCloud, die die Menschen zum verweilen einladen möchte eher Kontraproduktiv. Wahrscheinlich entschied man sich auch gerade deswegen für diese stilisierte Form der Wolke. Ergänzt wurde die Wolke um eine Schraffur auf der linken Seite. Diese Schraffur hat sich nach dem Redesign auch noch erweitert / verlängert und ist wie das Logo im allgemeinen noch rundlicher geworden. Der Vergleich zeigt es wie ich finde sehr deutlich.

soundcloud logo vergleich

 

Auf der rechten Seite sieht man ich finde sehr deutlich, dass das Logo noch “rundlicher / weicher” gewirden ist. Auch die einzelnen “Pegel / Striche” wurden überarbeitet und haben nun eine unterschiedliche Breite / Dicke.

Alles in allem wirkt das Logo nun wesentlich ausgewogener.

andre
Seit 1.6.2016 bin ich als Director Digital Consulting bei GREY beschäftigt. Hier kümmere ich mich vor allem um die Entwicklung und Weiterentwicklung von Digitalstrategien für unsere Kunden.
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Nach meinem Abitur absolvierte ich eine Ausbildung als Kaufmann für Marketingkommunikation
bei der Werbeagentur GREY worldwide in Düsseldorf. Vor und während meiner Ausbildung
setzte ich mich viel mit den Neuen Medien auseinander und vertiefte mein Wissen in der strategischen
Planung und der Digital Unit des Unternehmens. Nach der Ausbildung wechselte ich in die Festanstellung und betreute namhafte Kunden der Agentur im Bereich der Neuen Medien und strategischer Digital Konzeption. Seit der Gründung im Jahre 2011 arbeitete ich bei
der „Deutsche Markenarbeit GmbH“. Hier war ich als Assistent der Geschäftsführung und baute den Bereich der Neuen Medien auf. Nach der 60% Übernahme der Verlagsgruppe Handelsblatt wechselte ich gemeinsam mit Frank Dopheide zur Verlagsgruppe, nach der ich noch einen Zwischenstopp bei der akom360 (Starcom Mediavest) einlegte.

Während meiner Ausbildung bei GREY gründete ich Logolook (April 2009). Seit dieser Zeit habe ich mich mit einer Vielzahl von Logos und Marken auseinandergesetzt. Dabei steht nicht immer nur das Design, sondern vor allem auch die Werte des Unternehmens im Fokus.

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