Candy Crush Saga – So sweet, so süchtig

By | 3. Juni 2014

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Ob Farmville, Castleville, Cityville oder Mafia Wars. Blickt man in soziale Netzwerke, werden diese Spiele rauf und runter geteilt. Und das, obwohl sie angeblich nie jemand spielt. Ich kann von mir zumindest behaupten, dass ich wirklich keines dieser Spiele aktiv nutze. Aber es gibt tatsächlich Menschen, die eine Menge Zeit darin verbringen.

Alexa von Freies Design hat sich mal mit einer dieser Social Games auseinandergesetzt und auf dem iPad angetestet. Dabei geht es um das Spiel Candy Crush.

Candy Crush ist ein absolut süchtig machendes Puzzle-Game im „3-Gewinnt“-Stil.

Entwickelt wurde das Spiel von King und am 12. April auf Facebook und am 14. November 2012 auf dem iPhone/iPad.
Es hat eine absolut poppige, kindliche Alice-im-Wunderland-Anmutung und süße Effekte.
Diese Optik spricht vor allem Frauen an und da ist es nicht verwunderlich, dass sie es vor allem sind, die das Spiel nutzen. Laut King sind es vor allem weibliche Personen im Alter von 25 – 55.
Für King eine interessante Zielgruppe, da es bei ihnen bei weitem nicht nur um kostenloses spielen geht.
Sie zahlen und zahlen und zahlen.
So ungefähr 900.000 Dollar pro Tag. Bei über 6,5 Millionen Spielern täglich.
Denn wer kann seine Ungeduld schon aushalten, wenn es heißt 14 Stunden und 27 Minuten warten zu müssen, um ins nächste Level aufzusteigen?
Wer will kein neues Leben bekommen, wenn er sich mit anderen Spielern auf Facebook verbindet?

Eigentlich ist das Spiel kostenlos, wenn man aber in einem Level nicht weiterkommt, kann man schlanke 0,89€ ausgeben und weiter geht’s – und oftmals steht man nur gaaanz kurz und knapp davor ein Level zu schaffen.
Also entweder ein Level bis zu 30 Mal spielen – und man hat nur 1 Leben pro 30 Min., max 5 – oder eben kurz auf Kaufen klicken. Sonderangebote wie 2 h unbegrenzt Leben sind da natürlich absolut verlockend.

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Wikipedia erklärt das Spiel wie folgt:
“Jedes Level besteht aus einem Game-Board gefüllt mit verschieden farbigen Süßigkeiten und Hindernissen. Diese verschiedenfarbigen Süßigkeiten beinhalten die „rote Jelly Bean“, das „orange Lutschbonbon“, den „gelben Zitronen-Drops“, das „grüne Kaubonbon“, das „blaue Lollipop-Stück“ und die „lilafarbene Traube“. Der Spieler kann jeweils Süßigkeitenpaare von 3 (oder mehreren) durch horizontales und, oder vertikales Wischen über den Bildschirm einsammeln. Jedes Level stellt dem Spieler eine bestimmte Zielsetzung, die in einer begrenzten Anzahl an Zügen, oder in einer bestimmten Zeit absolviert werden muss. Manche Level beinhalten zusätzlich Hindernisse, wie unter anderem Blöcke, Baiser- oder Lakritz-Wirbel, Schokolade und Bomben. Sogenannte Boosters können verdient oder erworben werden, um den Spieler in Levels zu unterstützen.

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Verschiedene Extra-Süßigkeiten können aus 4er- oder 5er-Kombinationen in einer bestimmten Stellung erstellt werden. Darunter befinden sich eine „eingehüllte Süßigkeit“, eine „gestreifte Süßigkeit“ und eine „Farb-Bombe“. Besagte Spezial-Süßigkeiten können außerdem zusammengesetzt werden, um einen bestimmten Effekt zu produzieren, wie zum Beispiel dass die Farb-Bombe gekreuzt mit einer gestreiften Süßigkeit alle Süßigkeiten in gestreifte Süßigkeiten verwandelt, welche anschließend automatisch dem Spieler geschenkt werden.” Quelle: wikipedia Candy Crush

Das Konzept des Spiel ist einfach, clever.
Anfangs sind die Levels so leicht, dass sich das Gefühl breit macht, man wäre unglaublich gut im Umgang mit dem Süßkram.
Die ersten Spezialbonbons gibt es gratis – später soll man 1,79 – 3,59€ dafür ausgeben.
Und wenn man man gut ist, gibt es tolle Audio-Effekte. *klingelingeling*
Und dann dauert ein Level ja auch nur ein paar Minuten – aber eben auch nur, sofern man es schafft. Wenn nicht, versucht man das Level erneut an der Bushaltestelle, in der Bahn, im Wartezimmer, vorm Fernseher, bei Langeweile, bei schönem Wetter oder wenn man eigentlich gerade wichtigere Dinge zu tun hat.
Die Sucht hat zugeschlagen. Man kann sich ihr nur entziehen, wenn man das erste Spiel nicht beginnt. Oder die App löscht.
Und löschen fällt bekanntlich schwer.

Doch falls doch mal ein Spieler die Nase voll hat, hat King schon ordentlich vorgesorgt – Dann kann man nämlich beispielsweise auf Farm Heroes Saga umsteigen und Früchtchen ernten ;)

andre
Seit 1.6.2016 bin ich als Director Digital Consulting bei GREY beschäftigt. Hier kümmere ich mich vor allem um die Entwicklung und Weiterentwicklung von Digitalstrategien für unsere Kunden.
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Nach meinem Abitur absolvierte ich eine Ausbildung als Kaufmann für Marketingkommunikation
bei der Werbeagentur GREY worldwide in Düsseldorf. Vor und während meiner Ausbildung
setzte ich mich viel mit den Neuen Medien auseinander und vertiefte mein Wissen in der strategischen
Planung und der Digital Unit des Unternehmens. Nach der Ausbildung wechselte ich in die Festanstellung und betreute namhafte Kunden der Agentur im Bereich der Neuen Medien und strategischer Digital Konzeption. Seit der Gründung im Jahre 2011 arbeitete ich bei
der „Deutsche Markenarbeit GmbH“. Hier war ich als Assistent der Geschäftsführung und baute den Bereich der Neuen Medien auf. Nach der 60% Übernahme der Verlagsgruppe Handelsblatt wechselte ich gemeinsam mit Frank Dopheide zur Verlagsgruppe, nach der ich noch einen Zwischenstopp bei der akom360 (Starcom Mediavest) einlegte.

Während meiner Ausbildung bei GREY gründete ich Logolook (April 2009). Seit dieser Zeit habe ich mich mit einer Vielzahl von Logos und Marken auseinandergesetzt. Dabei steht nicht immer nur das Design, sondern vor allem auch die Werte des Unternehmens im Fokus.

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