LinkedIn Influencer – Menschen folgen Menschen

By | 26. Februar 2015

LinkedIn-Logo

Wer LinkedIn in diesen Tagen besucht, dem wird mit Sicherheit das ein oder andere wieder neu vorkommen. Kein Wunder, tut sich auf der Plattform gerade momentan so einiges.

Erst vor kurzem gab es bei Gigaom einen sehr interessanten Artikel, der ein wenig den Weg dieses Netzwerkes verdeutlicht. Denn “networking” wird mit Sicherheit nicht der einzige Faktor sein, auf den es LinkedIn abgesehen hat.

Wer einen Blick auf LinkedIn´s Revenue Growth wirft, bekommt relativ gut vor Augen geführt, wie sich die einzelnen Bereiche “Hiring Solutions”, “Marketing Solutions” und “Premium Solutions” entwickelt haben.

linkedin revenue growth

Eine Entwicklung, die vermutlich auch in den deutschen Markt Bewegung bringen wird. Denn erst vor kurzem verkündete man seitens LinkedIn , dass auch die D-A-CH Region mittlerweile mehr als 6 Millionen Mitglieder zählt.

Um das Wachstum voranzutreiben, setzt man sowohl International, als auch National auf Produktentwicklung.

“Product improvement is a key front that LinkedIn Corp. will have to work on going forward, if it’s to continue enjoying the huge user base that has been at its disposal over the years.”
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“Mit jedem Mitglied wird LinkedIn als Netzwerk wertvoller, weltweit sind wir schon 332 Millionen. Aber wir möchten auch wertvoller für Sie werden: Über die letzten Monate haben wir das Design unserer App und der Webseite überarbeitet, damit Sie schneller alle relevanten Informationen im Blick haben.” Till Kaestner, Commercial Director D-A-CH

Umso spannender wird es auch sein, die Entwicklung / das Roll-out des Influencer Networks zu beobachten. Denn erst vor kurzem konnte man bei der NZZ lesen, dass der Influencer Status bald auch in Deutschland verteilt werden soll.

Doch was bringt der Status vor dem Hintergrund der mobilen Ausrichtung und der einzelnen Revenue Streams?

jeff weiner linkedin ceo influencer

Hinter dem Influencer Network verbergen sich eine Vielzahl unterschiedlichster Persönlichkeiten. Durch den Status Influencer erhält man nicht nur die Möglichkeit, Nutzern in seinem Netzwerk Informationen mitzuteilen, sondern auch darüber hinaus zu publizieren.

Habe ich also Zugriff auf das Publishing-Tool
linkedin publishing

und bin zusätzlich noch Influencer

linkedin influencer

können sich meine Beiträge auch mal schnell über das Netzwerk hinweg verbreiten. Durch das “Upgrade” bekommen andere Nutzer auch zusätzlich die Möglichkeit, dem Profil eines Influencers zu folgen.

Publiziere ich also als Influencer einen Artikel und wird dieser innerhalb des “Pulse-Networks” in eine der Themengruppen veankert, erhalten nicht nur meine “Connections” und “Follower” sondern auch Abonennten der Gruppe Einblick in meine Gedanken.
Darüber hinaus wird der Artikel natürlich auch noch über eMail Verteiler oder Social Channels verbreitet.

So erreicht Bill Gates (> 3,5 Millionen Follower) in guten Tagen schon einmal mehr als 500.000 Abrufe auf seine Artikel.

Bill Gates Influencer

Aber nicht nur die Reichweite ist für Influencer von Vorteil, auch wenn Influencer wie Arianna Huffington es natürlich gerne mal nutzen, um etwas Traffic auf ihre neuen Themen zu leiten.

arianna huffingtoon linkedin influencer

Auch die Zahl der “unsichtbaren” Interaktionen nimmt spürbar zu, sobald man ein Influencer Badge erhalten hat.

Neue Möglichkeiten für Unternehmenskommunikation

Wer einen Blick in den Pulse Bereich von LinkedIn wirft, der wird feststellen, dass man nicht nur Infuencern, sondern auch Themen und Marken folgen kann.

linkedin topics publisher

Das wird vor allem dann spannend, wenn die Marke auch noch aktive Kommunikation auf LinkedIn betreibt. So lassen sich beispielsweise “Affiliate-Strukturen” mit unterschiedlichen Marken aufbauen, in denen der “Influencer” zum Vertrauensanker für neue Abonnenten wirkt.

Ich bin sehr gespannt, wer im deutschsprachigen Raum Zugang zum Influencer Netzwerk erhalten wird. Es wird auf jeden Fall auch hier ein neues Informationsmedium entstehen, das international schon guten Anklang gefunden hat.

andre
Seit 1.6.2016 bin ich als Director Digital Consulting bei GREY beschäftigt. Hier kümmere ich mich vor allem um die Entwicklung und Weiterentwicklung von Digitalstrategien für unsere Kunden.
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Nach meinem Abitur absolvierte ich eine Ausbildung als Kaufmann für Marketingkommunikation
bei der Werbeagentur GREY worldwide in Düsseldorf. Vor und während meiner Ausbildung
setzte ich mich viel mit den Neuen Medien auseinander und vertiefte mein Wissen in der strategischen
Planung und der Digital Unit des Unternehmens. Nach der Ausbildung wechselte ich in die Festanstellung und betreute namhafte Kunden der Agentur im Bereich der Neuen Medien und strategischer Digital Konzeption. Seit der Gründung im Jahre 2011 arbeitete ich bei
der „Deutsche Markenarbeit GmbH“. Hier war ich als Assistent der Geschäftsführung und baute den Bereich der Neuen Medien auf. Nach der 60% Übernahme der Verlagsgruppe Handelsblatt wechselte ich gemeinsam mit Frank Dopheide zur Verlagsgruppe, nach der ich noch einen Zwischenstopp bei der akom360 (Starcom Mediavest) einlegte.

Während meiner Ausbildung bei GREY gründete ich Logolook (April 2009). Seit dieser Zeit habe ich mich mit einer Vielzahl von Logos und Marken auseinandergesetzt. Dabei steht nicht immer nur das Design, sondern vor allem auch die Werte des Unternehmens im Fokus.

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