Klinikum Dortmund – Untersuchung wird zum Kinderspiel

By | 17. Januar 2016

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Die Klinikum Dortmund gGmbH, vormals Städtische Kliniken Dortmund, davor Städtische Krankenanstalten Dortmund, ist das größte Krankenhaus Nordrhein-Westfalens und das zweitgrößte kommunale Krankenhaus in Deutschland.

Es ist Anlaufstelle für unterschiedlichste Diagnosen und hat sich in den letzten Jahren auf verschiedenste Symptome und Krankheiten spezialisiert.

Doch eine Einrichtung, die eigentlich gar nicht wehtut und doch von vielen gefürchtet wird, ist das MRT. Die Magnetresonanztomographie MRT. Es basiert physikalisch auf den Prinzipien der Kernspinresonanz und wird daher auch als Kernspintomographie bezeichnet (umgangssprachlich gelegentlich zu Kernspin verkürzt). Mit der MRT kann man Schnittbilder des menschlichen Körpers erzeugen, die eine Beurteilung der Organe und vieler krankhafter Organveränderungen erlauben.

Ich selber durfte in den vergangenen 10 Jahren rund 20-30 mal solche Kernspins besuchen. Durchschnittlich 30-45 Minuten befindet man sich dann in der “Röhre”. Für Leute mit Platzangst wirklich eine Qual. Denn man muss nicht nur ruhig liegenbleiben, sondern wird auch mit lautem Hämmern penetriert.

Es ist und bleibt unangenehm und vor allem auch für Kinder ist es eine langwierige Untersuchung, die oft nur unter Narkose durchgeführt werden kann. Aus diesem Grund hat man ein neues Pilotprojekt in Dortmund gestartet. Den sogenannten Kinder MRT.

08-12-2015-Dortmund-Klinikum-Dortmund

Beim “Deutschen Fundraising Kongress” gewann man mit dieser Maßnahme zuletzt sogar einen Preis. Für die Finanzierung der MRT´s konnten innerhalb von 15 Monaten und unzähligen Initiativen nämlich rund 1,8 Millionen Euro an Spendengelder zusammengetragen werden. Die Schirmherrschaft dafür übernahm Jürgen Klopp, zu seinerzeit noch Trainer beim städtischen Verein Borussia Dortmund.

Das besondere an diesem MRT. Die Kinder werden in eine andere Welt versetzt. Während man sonst lediglich die Augenlieder von innen betrachtet oder gegen die triste Fläche des Kernspins blickt, “betritt” man in diesem MRT eine neue Welt.
Die Kinder können Filme sehen oder sich einfach nur Bilder anschauen.

Durch die Einbindung in eine angenehme Atmosphäre werden die Kinder gezielt abgelenkt. Die Geräusche sind soweit reduziert, dass sie keine Angst wie im herkömmlichen MRT mehr auslösen. Zudem kann ein mitgebrachter Film oder Fotos im Gerät abgespielt werden. Damit wird die Aufmerksamkeit der Kinder so stark gebunden, dass Narkosen überflüssig werden.

Ich kann jedem, der vor solcher einer Untersuchung steht nur empfehlen, sie gründlich zu informieren. Ich selber besuche zum Beispiel immer einen “offenen Kernspin”.
Dieser zeichnet sich dadurch aus, dass man nicht in eine Röhre geschoben wird und so ein wenig ein offeneres Raumempfinden hat.

offener mrt

andre
Seit 1.6.2016 bin ich als Director Digital Consulting bei GREY beschäftigt. Hier kümmere ich mich vor allem um die Entwicklung und Weiterentwicklung von Digitalstrategien für unsere Kunden.
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Nach meinem Abitur absolvierte ich eine Ausbildung als Kaufmann für Marketingkommunikation
bei der Werbeagentur GREY worldwide in Düsseldorf. Vor und während meiner Ausbildung
setzte ich mich viel mit den Neuen Medien auseinander und vertiefte mein Wissen in der strategischen
Planung und der Digital Unit des Unternehmens. Nach der Ausbildung wechselte ich in die Festanstellung und betreute namhafte Kunden der Agentur im Bereich der Neuen Medien und strategischer Digital Konzeption. Seit der Gründung im Jahre 2011 arbeitete ich bei
der „Deutsche Markenarbeit GmbH“. Hier war ich als Assistent der Geschäftsführung und baute den Bereich der Neuen Medien auf. Nach der 60% Übernahme der Verlagsgruppe Handelsblatt wechselte ich gemeinsam mit Frank Dopheide zur Verlagsgruppe, nach der ich noch einen Zwischenstopp bei der akom360 (Starcom Mediavest) einlegte.

Während meiner Ausbildung bei GREY gründete ich Logolook (April 2009). Seit dieser Zeit habe ich mich mit einer Vielzahl von Logos und Marken auseinandergesetzt. Dabei steht nicht immer nur das Design, sondern vor allem auch die Werte des Unternehmens im Fokus.

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