General Electric (GE) – (Social) Imagination at work

By | 23. Februar 2016

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Man wird ja des öfteren gefragt “Sag mal, welche Marke schaust du dir eigentlich gerne als Referenz an, wenn es um digitale Kommunikation geht?”

KLM, Ben & Jerry´s & GE

2 Marken, die es zuletzt immer und immer wieder in meine Cases geschafft haben, sind KLM (Royal Dutch Airlines N.V.)  die größte niederländische Fluggesellschaft mit Sitz in Amstelveen und Ben & Jerry´s, die mittlerweile auch zum britisch-niederländischen Unilever-Konzern gehören.

Beide haben es geschafft, vor allem durch digitale Kommunikation Menschen an die Marke zu binden und eine gewaltige Zahl an Interaktionen zu erzeugen.

Doch meist höre ich bei diesen beiden Beispielen, dass es ja auch viel einfacher sei, Menschen für ein Produkt wie Eis oder fliegen zu begeistern. Dann braucht es einen weiteren Case. Einen, der keine Rücksicht nimmt auf die Komplexität von Themen. Einen, der tiefen Einblick gibt. Für Mann und Frau. Jung und alt.

GE – Brand and Story. Perfectly executed.

Wenn GE in der Vergangenheit eines besonders gut geschafft hat, dann ist das die Verknüpfung von Marke, Story und Zielgruppe.
Linda Boff, CMO bei GE sagt dazu:

It’s about revealing who we are to the right audiences.

 

Um sowohl intern, als auch extern einen guten Überblick über die ganzheitliche Social Kommunikation zu geben, entwickelte man schon vor einigen Jahren verschiedene Hubs mit unterschiedlichen Zielsetzungen. Da gibt es zum einen einen “einfachen” Twitter Hub.

ge content hub

GE Twitter Hub


In diesem findet man die Aggregation aller Twitter Inhalte im Social Web. Vor allem auch von den unterschiedlichen Länderseiten.

Gehen wir eine Evolutionsstufe weiter, findet man einen weiteren Hub seitens GE. Den sogenannten Social Hub.

ge social hub 1

In diesem Hub findet man nicht mehr nur den den Content der Marke, den man in den eigenen Reihen generiert hat, sondern vor allem auch den Content, der über die Marke von zum Beispiel großen Medien generiert wurde.

Die Inhalte hier sind wesentlich vielschichtiger und auf Leitmedien ausgerichtet, während man in dem anderen Hub ausschließlich auf die eigene Social Kommunikation eingegangen ist.
Ein wenig vergleichbar mit dem ContentHub, der auch bei G DATA zum Einsatz kommt.

That’s our DNA, our heritage:
invention and being first.

Das Ziel der Markenkommunikation

Jeder Kanal, jede Story, jedes Event
zahlt auf die Brand DNA ein

Wer sich tiefer in die Markenkommunikation begibt wird schnell feststellen, dass GE eine Vielzahl unterschiedlichster Plattformen besetzt.
So konnte man beispielsweise schon im November 2015 bei adweek lesen, dass man sich darüber Gedanken machen würde, wie man Virtual Reality in der “New Digital Industrial Era” zum Storytelling einsetzen kann.

GE setzte Virtual Reality per Oculus Rift dazu ein, die Möglichkeiten von Untersee-Fabriken zur Förderung von Gas und Öl darzustellen.

ge oculus rift

Auch im Bereich der Neurowissenschaften kam Virtual Reality seitens GE zum Einsatz.

GE Neuro VR Experience schickt den Nutzer mit Oculus Rift in das Gehirn des Musikers Reuben Wu. Der Nutzer sieht damit direkt Zusammenhänge innerhalb der Anatomie des Gehirns.

Am Puls der Zeit

Doch nicht nur neue Technologien, sondern auch neue Kommunikationsinstrumente kommen zum Einsatz. Während andere Marken sich nämlich noch damit auseinandersetzen, was sowas wie Snapchat eigentlich ist, entwickelte GE die ersten Content Maßnahmen.
ge snapchat

Neuer Kanal + prominentes Gesicht + limitiertes Produkt

= Zugang zur neuen Zielgruppe:

Studenten, die künftig für GE arbeiten würden oder in die Marke investieren

ge buzz aldrin

Eine Plattform, die mich seitens GE besonders inspiriert und fasziniert ist Pinterest. Nicht, weil sie da so schöne Bildchen posten, sondern weil man in jeder Pinnwand eine gesonderte Idee und Zielgruppenansprache erkennt.

Auf “Hey Girl” hat man sich zum Beispiel sehr mit den Themen der Damenwelt auseinandergesetzt. Auf “Art of innovation” setzt man vor allem Infografiken ein, um komplexe Sachzusammenhänge zu vermitteln. “GEinspiredME” bringt Bilder, primär von Instagram zum Einsatz. Und “Badass-Machines“, naja ihr wisst schon …

Ich kann wirklich nur jedem empfehlen, den Seiten von GE mal einen Besuch abzustatten.

Nicht nur, weil sie inspirierend sind, sondern vor allem auch da sie zeigen, was man mit ganzheitlicher Markenkommunikation und einem roten Faden erreichen kann.

Dafür braucht es vor allem auch Rückhalt für die, die Tag für Tag den Content ins Netz bringen.

andre
Seit 1.6.2016 bin ich als Director Digital Consulting bei GREY beschäftigt. Hier kümmere ich mich vor allem um die Entwicklung und Weiterentwicklung von Digitalstrategien für unsere Kunden.
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Nach meinem Abitur absolvierte ich eine Ausbildung als Kaufmann für Marketingkommunikation
bei der Werbeagentur GREY worldwide in Düsseldorf. Vor und während meiner Ausbildung
setzte ich mich viel mit den Neuen Medien auseinander und vertiefte mein Wissen in der strategischen
Planung und der Digital Unit des Unternehmens. Nach der Ausbildung wechselte ich in die Festanstellung und betreute namhafte Kunden der Agentur im Bereich der Neuen Medien und strategischer Digital Konzeption. Seit der Gründung im Jahre 2011 arbeitete ich bei
der „Deutsche Markenarbeit GmbH“. Hier war ich als Assistent der Geschäftsführung und baute den Bereich der Neuen Medien auf. Nach der 60% Übernahme der Verlagsgruppe Handelsblatt wechselte ich gemeinsam mit Frank Dopheide zur Verlagsgruppe, nach der ich noch einen Zwischenstopp bei der akom360 (Starcom Mediavest) einlegte.

Während meiner Ausbildung bei GREY gründete ich Logolook (April 2009). Seit dieser Zeit habe ich mich mit einer Vielzahl von Logos und Marken auseinandergesetzt. Dabei steht nicht immer nur das Design, sondern vor allem auch die Werte des Unternehmens im Fokus.

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