Universität St. Gallen – Challenge Management mit Klitschko, Paetzel und Co

By | 2. Februar 2016

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Ich wollte nie Boxer werden. Viel zu weh taten mir schon damals die leichten Jabs, die ich nehmen musste, wenn wir im Kinderzimmer Boxen gespielt haben.
Trotzdem haben und hatten die, die da im Ring stehen, eine große Faszination an sich. Starke Persönlichkeiten, die fokussiert und meist zielgerichtet ihren Weg gehen. Nun gut, der eine mehr der andere weniger…

Trotzdem besteht bei ihnen eine gewisse Faszination. Auch heute noch. Bei dem einen mehr, bei dem anderen weniger … :)

Eine Faszination, die man zu oft vermutlich nur mit dem schönen Augenblicken verbindet. Dem einlaufen in die Halle. Das hochstrecken der Titel. Oder das Tanzen auf den Ringseilen nach einem Sieg.

Wer hoch klettert, kann tief fallen

Wer den Blick hinter die Fassade wirft, wird einige Dinge finden, die er so vielleicht gar nicht vermutet hätte. Wladimir Klitschko beispielsweise, ehemaliger Weltmeister im Schwergewicht, hat in seiner Karriere schon einige dieser Erfahrungen machen müssen. Doch selbst an seinem Tiefpunkt, an dem sein Bruder ihm empfahl, die Boxhandschuhe lieber an den Nagel zu hängen, entschied er sich dagegen.

Eine Frage der Persönlichkeit

Heute steht er an einem Punkt, an dem manch einer sagen würde, dass es wieder einer der tieferen Punkte seiner Karriere ist. Der letzte Kampf gegen Fury ging verloren und damit auch seine Titel.
Trotzdem kein Grund, den eingeschlagenen Weg nicht weiterzugehen.

Als ich vor ca 2-3 Jahren im Rahmen eines Projektes der Deutschen Markenarbeit die Möglichkeit bekam, Wladimir Klitschko persönlich kennen zu lernen, dachte ich nur, “Wow, was für eine Persönlichkeit”.

Er machte Eindruck auf mich. Nicht nur körperlich, sondern vor allem auch vom mentalen. Ein klarer, fokussierter Blick, der weit über den Boxring hinausging.

Umso stolzer und freudiger bin ich, dass ich heute Teil eines solchen weiteren Schrittes sein darf.

CAS Challenge & Innovation Management

Denn zusammen mit seiner Klitschko Management Group und der Forschungsstelle für Customer Insight (FCI-HSG) der Universität St.Gallen hat er den Weiterbildungsstudiengang „CAS in Change und Innovation Management“, ins Leben gerufen.

Ein Studiengang, der sowohl theoretische Grundlagen, als auch Praxiswissen vermitteln soll. Denn Wirtschaft kann vom Spitzensport lernen. So sollen den Teilnehmern zum Beipsiel die Herausforderungen einer immer komplexeren und schnelleren Welt gezeigt werden.

Was ist Challenge Management?

Challenge Management bezeichnet das komplexe Zusammenspiel von Beweglichkeit, Ausdauer, Koordination und Konzentration und vermittelt die Fähigkeit, neue gesellschaftliche Strömungen, Kunden-Bedürfnisse und wechselnde Marktumfelder vorwegzunehmen und mit hoher Geschwindigkeit adäquat zu reagieren.

Die Experten

Zu den Experten zählen ganz unterschiedliche Persönlichkeiten aus der Wirtschaftswelt. Für mich persönlich eine riesige Erfahrung und Chance, mit solchen Persönlichkeiten gemeinsam referieren zu dürfen.

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Mein Thema: Inspiration Management

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Am 21.3 werde ich mich daher auf den Weg nach St. Gallen machen, um im Rahmen der Vorlesung von Prof Dr Oliver Gassmann, Institute of Technology Management, über das Thema Inspiration zu referieren.
Für mich ein Thema, dass mich schon seit langer Zeit bewegt. Denn es umfasst sowohl ein große neurologische und gesellschaftliche, als auch digitale Komponente.

Weitere Informationen zu dem Thema findet ihr auch auf apaetzel.de/inspiration

Über die Universität St. Gallen
Die Universität St. Gallen – Hochschule für Wirtschafts-, Rechts- und Sozialwissenschaften sowie Internationale Beziehungen (HSG) zählt in der Schweiz zu den kleineren Universitäten, beherbergt aber gleichzeitig die grösste wirtschaftswissenschaftliche Fakultät des deutschsprachigen Raums. Die Universität St. Gallen ist besonders für ihre Beiträge zur systemorientierten Managementlehre bekannt.

Weitere Links

Generelle Informationen
Vorstellung Praxis-Experten
Seite der Universität St.Gallen

andre
Seit 1.6.2016 bin ich als Director Digital Consulting bei GREY beschäftigt. Hier kümmere ich mich vor allem um die Entwicklung und Weiterentwicklung von Digitalstrategien für unsere Kunden.
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Nach meinem Abitur absolvierte ich eine Ausbildung als Kaufmann für Marketingkommunikation
bei der Werbeagentur GREY worldwide in Düsseldorf. Vor und während meiner Ausbildung
setzte ich mich viel mit den Neuen Medien auseinander und vertiefte mein Wissen in der strategischen
Planung und der Digital Unit des Unternehmens. Nach der Ausbildung wechselte ich in die Festanstellung und betreute namhafte Kunden der Agentur im Bereich der Neuen Medien und strategischer Digital Konzeption. Seit der Gründung im Jahre 2011 arbeitete ich bei
der „Deutsche Markenarbeit GmbH“. Hier war ich als Assistent der Geschäftsführung und baute den Bereich der Neuen Medien auf. Nach der 60% Übernahme der Verlagsgruppe Handelsblatt wechselte ich gemeinsam mit Frank Dopheide zur Verlagsgruppe, nach der ich noch einen Zwischenstopp bei der akom360 (Starcom Mediavest) einlegte.

Während meiner Ausbildung bei GREY gründete ich Logolook (April 2009). Seit dieser Zeit habe ich mich mit einer Vielzahl von Logos und Marken auseinandergesetzt. Dabei steht nicht immer nur das Design, sondern vor allem auch die Werte des Unternehmens im Fokus.

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