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About andre

Seit 1.6.2016 bin ich als Director Digital Consulting bei GREY beschäftigt. Hier kümmere ich mich vor allem um die Entwicklung und Weiterentwicklung von Digitalstrategien für unsere Kunden. --- Nach meinem Abitur absolvierte ich eine Ausbildung als Kaufmann für Marketingkommunikation bei der Werbeagentur GREY worldwide in Düsseldorf. Vor und während meiner Ausbildung setzte ich mich viel mit den Neuen Medien auseinander und vertiefte mein Wissen in der strategischen Planung und der Digital Unit des Unternehmens. Nach der Ausbildung wechselte ich in die Festanstellung und betreute namhafte Kunden der Agentur im Bereich der Neuen Medien und strategischer Digital Konzeption. Seit der Gründung im Jahre 2011 arbeitete ich bei der „Deutsche Markenarbeit GmbH“. Hier war ich als Assistent der Geschäftsführung und baute den Bereich der Neuen Medien auf. Nach der 60% Übernahme der Verlagsgruppe Handelsblatt wechselte ich gemeinsam mit Frank Dopheide zur Verlagsgruppe, nach der ich noch einen Zwischenstopp bei der akom360 (Starcom Mediavest) einlegte. Während meiner Ausbildung bei GREY gründete ich Logolook (April 2009). Seit dieser Zeit habe ich mich mit einer Vielzahl von Logos und Marken auseinandergesetzt. Dabei steht nicht immer nur das Design, sondern vor allem auch die Werte des Unternehmens im Fokus.

LinkedIn im neuen Design

Vielleicht habt ihr es schon, ansonsten werdet ihr es wohl in den nächsten Tagen bekommen. Das neue LinkedIn Design wird so langsam über die Kanäle ausgespielt.

Auf dem YouTube Channel von LinkedIn konnte man die Änderungen schon am 19.1.2017 begutachten.

Auch im offiziellen LinkedIn Blog konnte man am 19.1.2017 schon darüber lesen.

linkedin redesign 1

Mobile First

Dabei orientiert man sich im Desktop Design wesentlich stärker an der mobilen Aufbereitung. Damit verschreibt auch LinkedIn sich ganz und gar der Leitlinie “Mobile First”.
Besonderen Wert wurde darauf gelegt, dass sich Mitglieder vernetzen, in Kontakt bleiben und die Informationen erhalten, an denen sie interessiert sind. Um dies zu erreichen, wird der Newsstream noch stärker in den Vordergrund gehoben.

“Mit der neuen Desktop-Oberfläche sowie den neuen Funktionen möchten wir unsere Mitglieder dabei unterstützen, die Möglichkeiten von Linkedin noch besser auszuschöpfen und erfolgreich für den Beruf anzuwenden.” Barbara Wittmann, Direktorin für den Bereich Rekrutierungslösungen und Mitglied der Geschäftsleitung bei Linkedin Deutschland, Österreich, Schweiz

Stärkere Vernetzung

Eine weitere erkennbare Veränderung ist die Fokussierung auf das persönliche Netzwerk. So wurde nicht nur der Seitenreiter Netzwerk neu aufbereitet, sondern vor allem auch die Ansicht auf der “Feed-Seite”.
Die Nutzungsstatistiken des persönlichen Profils fallen einem sofort ins Auge.

Auf der persönlichen Profilseite wurde die Gewichtung der einzelnen Elemente stark überarbeitet. Hier gilt es nun auf jeden Fall, sich mal einen Sonntag Zeit zu nehmen und die Inhalte ein wenig anzupassen :)

Lakrids by Johan Bülow – Wenn ich doch Foodblogger wäre

lakrids-by-johan-buelow

 

Manchmal fragt man sich echt, “Warum nur?”

Warum nur, hast du angefangen über Logos zu schreiben? Was gibt es da schon spannendes zu erzählen. Keine freien Tastings, kaum Einladungen zu Events, noch dazu ändern Marken ständig ihr Erscheinungsbild.

Hättest du doch was vernünftiges verbloggt. Eis oder Süßigkeiten.

Dann wären Sie, also die von Lakrids vielleicht doch auf dich aufmerksam geworden und hätten dich zugeschüttet mit ihren leckeren, kleinen “Lakrids”-Kugeln.

#happy #newyear #silver #lakrids #lakridsbyjohanbülow

Ein von Johan Bülow (@lakridskongen) gepostetes Foto am

Ich mag sie, meine Frau liebt sie. Deswegen bieten wir sie meist auch nicht unseren Gästen an ;)

Doch wer sie mal probieren möchte, kann einfach drankommen an die Gaumenfreude.
Macht es einfach so wie ich, der sich eines Tages wieder mal ausgehungert durch die Düsseldorfer Altstadt bewegte.

Gleich neben der “Foodstraße” des Carlsplatz, wo Döner und Falafel sich die Klinke in die Hand geben und der Dauser Jupp mit seiner Möhrensupper glänzte sprach mich eine Dame an.

“Mögen sie Lakritz?”
“Geht so”
“Mögen sie Schokolade?”
“Geht so”
“Dann probieren sie doch mal eine Lakritz-Schokolade”
“Ne danke”
“Oder ein Lakritz ummantelt mit Schokolade”
“Na gut …”

Seit diesem Zeitpunkt sind wir ständiger Besucher. Zuletzt landete die besondere 2016 Edition auf unseren Hüften.

#christmas is coming – #lakridsbyjohanbülow #rosegold #silver #bronze @georgjensen

Ein von Johan Bülow (@lakridskongen) gepostetes Foto am

#bronze ! True Christmas classic #salty #caramel #lakrids #lakridsbyjohanbülow

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#christmas #limited #edition #rosegold 2016. Cherry choc coated liquorice #lakridsbyjohanbülow

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#christmas #limited #edition 2016. #lakrids #darkchocolate #mint – #classic #lakridsbyjohanbülow

Ein von Johan Bülow (@lakridskongen) gepostetes Foto am

Aber nun mal im Ernst. Die “Süßigkeit” ist nun wirklich etwas besonderes und wie ich finde, ein wunderbarer Produkt- und Markengedanke.

Denn wer glaubt, dass es wirklich noch eine neue überteuerte Lakritz-Marke bräuchte?
Aber wer glaubte auch, dass es noch eine Kaffee Marke braucht?

Irgendwie ähneln sich die Geschichten und man erkennt in der Markenführung von Lakrids eine leichte Nespresso Duftnote.

Ästhetik kombiniert mit einer leichten Sinnlichkeit. Dazu ein hochwertiger Auftritt, gepaart mit visuellen Gaumenfreunden.

Lakrids macht wirklich mehr, als nur ein leckers Produkt. Sie leben Marke und nehmen es sich auch raus, einen guten Preis dafür abzurufen.

Bei einem kleinen Döschen ist man mit ca. 4-5 € dabei.

Aber es lohnt sich wirklich. Und wenn ihr uns besuchen kommt, bekommt ihr vielleicht doch einmal eine Kostprobe …

Hier geht es zu den leckeren Social Channels von lakrids

Instagram
facebook
twitter

P.S.
Nein, ich habe keine Gratisprodukte bisher erhalten und blogge auch deswegen nicht darüber. Sollte ich aber welche bekommen, werde ich sie euch zur Verfügung stellen. Versprochen.

Marken und wie man sie zum Leben erweckt

Sie steckt in einem drin oder nicht. Manch einer behauptet, man könne sie sich antrainieren. Viele haben schon darüber berichtet. Doch die wirklichen Könner sprechen nicht über Sie, sondern sie leben und erleben sie einfach.

Kreativität. Die Fähigkeit, gelerntes neu zu denken.

Vor etwas mehr als 7 Jahren habe ich hier im Blog die erste Agenturmarke vorgestellt.

Grey worldwide Düsseldorf

Es war GREY, die Marke, für dich heute wieder arbeite. Eine Marke, die es sich wie viele andere Konkurrenzmarken auch zur Aufgabe gemacht hat, jeden Tag Kreativität zu leben und für Kunden erlebbar zu machen.

Am Platz der Ideen. Damals hieß es “Derendorf wird sich verändern“. Das hat es sich durchaus. Nicht nur damals, sondern auch in den Jahren die dazwischen liegen. Denn wer in einer Agentur arbeitet oder schon einmal gearbeitet hat wird wissen, wie dynamisch diese Welt ist.

Und diese Dynamik ist es auch, die die Menschen in ständiger Bewegung hält. Die Kreativität sucht sich ständig neue Resonanzfelder.

Doch Ausnahmen bestätigen die Regel. Zwei dieser Ausnahmen haben heute wieder ein kleines Stück das Rad weitergedreht und GREY und den Raum drumherum ein wenig verändert.

Wer heute zufällig die “Werbermedien” aufgeschlagen hat, wird vielleicht über einen Artikel zu zwei ganz besonderen Personen gestoßen sein.

Sowohl Mona Elobeid, als auch Christoph “Commander” Pietsch kenne ich seit meiner Ausbildung. Genauso wie ich machten auch sie ihre Ausbildung hier. Im Gegensatz zu mir verweilten sie aber auch dauerhaft hier. Bis heute.
Denn ab dem neuen Jahr dürfen sie sich einer neuen Aufgabe stellen. Einer Aufgabe die sie schon kennen, aber nun aus einer anderen Position erfüllen dürfen.

Sie dürfen nun eine andere Marke erlebbar machen. Für Kunden, aber vor allem auch Mitarbeiter. Denn das größte Kapital einer Agentur sind die Menschen. Die, die jeden Tag Marken der Auftraggeber mit Ideen aufladen.

Mona und Christoph haben das in den vergangenen Jahren, Tagen, Stunden … eindrucksvoll getan. Für Kunden als auch Kollegen.

Und genau das ist es auch, was Agenturmarken zum Leben erweckt. Die persönliche Kreativität und Entfaltungskraft.

Der leider schon verstorbene Peter Kruse hat dazu wie ich finde wunderbare Gedanken aufgestellt. Man sollte diese Gedanken allerdings nicht als Regelkatalog, sondern als Leitlinien sehen.

Vielleicht helfen sie uns gemeinsam, uns und unser Umfeld ein wenig kreativer und inspirierender zu machen.

  • Es gibt kein Kultur Veränderungsprojekt
  • Es gibt nur eine Kultur Erlebbarkeit
  • Die Kultur Erlebbarkeit entsteht durch direkte und indirekte Variablen
  • Kultur ist eine indirekte Variable
  • Kultur kann ich nicht erzeugen
  • Ich kann nur Rahmenbedingungen erzeugen, in den gewisse Kulturmuster emergieren
  • Wer zum Beispiel Kreativität sucht, muss nach systemischen Rahmenbedingungen suchen
  • Wenn man über Kreativität redet, sollte man über indirekte Möglichkeitsräume reden und nicht über das erzeugen
  • Erhöhe die Unterschiedlichkeit im System
  • Erschaffe Intelligente Systeme, die in der Lage sind zu akkumulieren und nicht nur zu assimilieren.
  • Erschaffe Systeme, die Prozessmuster wechseln können
  • Erzeuge Systeme mit internen Spannungsverhältnissen, denn die sind es, die instabile Phasen erzeugen
  • Denn Systeme mit instabilen Phasen erzeugen die Möglichkeit des Übergangs zu neuen Mustern

Genau das nennt man Kreativität.

Schaffe also Unterschiedlichkeit, erhöhe die Spannung im System, schaffe die Möglichkeit zum Prozessmusterwechsel und entwickle einen neuen Entfaltungsraum.

Sieh die Chance in der Veränderung.

In der Natur entstehen Ordnungsmuster immer aus Widerspruch, nicht aus Harmonie. Aus diesem Grund

  • Gib Querdenkern eine Chance
  • Lass die Störer zu
  • Baue Netzwerke
  • Schaffe eine Situation, wo die nichtlinearen Rückkopplungseffekte immer wieder für das Auflösen der stabilen Zustände sorgen

Denn Rückkopplungsmechanismen und Diversität sind es, die extrem wichtig sind für Kreativität. Sorge dafür, daß die Komplexität und Dynamik innerhalb des Systems mindestens ebenso groß ist wie die Komplexität und Dynamik am Markt.

 

Liebe Mona, lieber Christoph, ich wünsche Euch alles Gute für die kommenden Aufgaben.

Ihr macht das schon.

 

2. Night of Creativity – Ein Fest für die Sinne

nightofcreativity
Nach knapp 4 Stunden war es geschafft. Die Synapsen glühten und das Kreativvolk im Düsseldorfer Congress Center hatte eine ordentlich Druckbetankung erhalten.
Doch lasst uns kurz zum Anfang zurückspringen.

Wie schon im letzten Jahr hatte der Marketing Club Düsseldorf zum “Festival der Kreativität” geladen.
Mehr als 1.000 Wissenshungrige folgten dem Aufruf.

Und glaubt man den Stimmen nach der Veranstaltung, hat sich der Abend wirklich gelohnt. Neben kulinarischen Genüssen und besten kühlen Tropfen, stand natürlich der Wissenstransfer ganz im Vordergrund. Dafür hat man keine Kosten und Mühen gescheut, sowohl bekannte Stadtkinder, als auch überregionale Kreativ-Unternehmer eingeladen.

 

  • In der Keynote zeigte Jack Ramsay, Accenture, das Digitalisierungspotential unserer sich digitalisierenden Welt auf. Dabei ging er nicht nur auf Trends und Technologien ein, sondern machte auch Mut für die kommenden Aufgaben.

  • danach stellte sich der junge aufstrebende Künstler Leon Löwentraut im Interview den Fragen unseres GREY CMO Christoph Pietsch. Dabei erzählte Leon einen Schwank aus seinem jungen 18 jährigen Leben.  Für alle im Saal durchaus ein bereichernder Eindruck. Wer ihn noch nicht kennt, schaut sich am besten mal kurz das folgende Video an

 

       

  • es folgten unsere Top-Kreativen Neil Elliot und Mark Hendy. Sie stellten die Trends vom diesjährigen Cannes Festival vor. Mein absoluter Favorit dabei war auf jeden Fall das Werk der GREY Sweden Kollegen

  • zwischenzeitlich erhielten die beiden Gründer des Webvideopreises, Markus Hündgen und Dimitrios Argirakos, den “Creative Marketing Award”. Gestaltet wurde der Award von keinem geringeren als René Turrek, in Zusammenarbeit mit 3M. René hatte zuvor auch noch des Dienstwagen von James Bond gestaltet, der an diesem Abend vor der Halle auf die Gäste wartete.

 


 

  • der Yomaro-Gründer Matthias Rombey berichtete von seiner einzigartigen Yogurt Geschichte und warum es dabei eigentlich um viel mehr geht, als nur um Yogurt Verkauf

 


 

  • Festival-Organisator Berndt Dicks (Parookaville) stellte vor, warum ihm und seinem Aufruf im kommenden Jahr mehr als 80.000 Menschen nach Weeze folgen werden.

 

PAROOKAVILLE 2016 – Official Aftermovie from Next Events on Vimeo.

 

Für mich war es auf jeden Fall ein mehr als inspirierender Abend und ich freue mich schon sehr auf das nächste Jahr.

Habt eine inspirierende Restwoche …

Das Speedbird Logo – Ein Vogel macht Luftfahrtgeschichte

Beim vergangenen Twittwoch hatten wir einen Piloten zu Gast. genauer gesagt “Captain Joe”, der eigentlich “nur” First Officer ist. Er gab uns einen Einblick in das Leben eines Piloten und warum ihm die digitale Welt so viel Spaß macht.
Das kurz drauf auf seinem YouTube Channel ein Video erschien, dass so wunderbar hier auf Logolook passt konnte ich da noch nicht ahnen…

Und nein, wir haben uns nicht abgesprochen.
Es geht dabei um ein Logo, das Luftfahrtgeschichte geschrieben hat und noch heute jedem Piloten bekannt ist.

Es war 1932, als dem Designer Theyre Lee-Elliott ein großer Gedanke kam.
Genutzt wurde der Gedanke von “Imperial Airways”

speedbird-logo

 

 

Zunächst wurde das Logo nur für Werbeplakate und Gepäcklabels genutzt, bis es kurze Zeit später auch Anwendung auf einem Flugzeug fand, dem “Short S.30 C-Class flying boat”

 

imperial-airways-speedbird

 

Auch heute findet der Begriff Speedbird immer noch Anwendung bei der Britisch Airways.

 

Doch bevor ich nun die gesamte Geschichte “abtippe”, lass ich lieber Captain Joe zu Wort kommen. Der erklärt es nämlich ausführlich, was es damit auf sich hat …

 

Captain Joe findet ihr im Netz auf folgenden Kanälen

YouTube Captain Joe

Instagram FlywithCaptainJoe

Das war der 10 Twittwoch Düsseldorf

Das war mal wirklich beeindruckend.

Ein “fast” echter Kapitän, ein Travelhacker, eine Reisebloggerin und ein Flughafensprecher, der uns Einblick in ein logistisches Meisterwerk gab.

Dazu noch viele Menschen am “Livestream”, die zwischenzeitlich die Twitterwall kaperten (hoffe ich habe allen Unfug rausgelöscht)

Anbei gibt es auf jeden Fall einen Einblick vom Abend. Mit vielen Tollen Menschen, beeindruckenden Bildern und lustigen Tweets.

Auch auf diesem Wege noch einmal herzlichsten Dank an die Sponsoren.

Guten Morgen, es ist endlich Twittwoch :-)

Wir freuen uns schon auf euch heute Abend. Hier eine kleine Erinnerung: Bitte bringt unbedingt euren Personalausweis oder Reisepass mit, sonst könnt ihr nicht in den Sicherheitsbereich des Flughafens.

Am Ende der Mail sind noch mal die Park- und Anreiseinfos. An dieser Stelle möchten André und ich uns noch bei den Sponsoren bedanken, die den Abend ermöglichen. Denn wir organisieren den Twittwoch ehrenamtlich und freuen uns um so mehr über den tollen Support von diesen Partnern:

Locationsponsor sind zum Jubiläums-Twittwoch der Düsseldorf Airport und airberlin.

Für Bühne und Beschallung sorgte Aventem.

Guten Morgen, es ist endlich Twittwoch :-)

Wir freuen uns schon auf euch heute Abend. Hier eine kleine Erinnerung: Bitte bringt unbedingt euren Personalausweis oder Reisepass mit, sonst könnt ihr nicht in den Sicherheitsbereich des Flughafens.

Am Ende der Mail sind noch mal die Park- und Anreiseinfos. An dieser Stelle möchten André und ich uns noch bei den Sponsoren bedanken, die den Abend ermöglichen. Denn wir organisieren den Twittwoch ehrenamtlich und freuen uns um so mehr über den tollen Support von diesen Partnern:

Locationsponsor sind zum Jubiläums-Twittwoch der Düsseldorf Airport und airberlin.

Für Bühne und Beschallung sorgt Aventem.

Für Speise und Trank sorgen die Hausbrauerei “Zum Schlüssel” und Metzger Peter Inhoven.

10. Twittwoch Düsseldorf – “Mobilität – Wenn Netzwerker auf Reisen gehen”

twittwoch_twdus_2

Ein bißchen lange musstet ihr warten. Doch eine Jubiläumsausgabe will vernünftig vorbereitet werden …

Auf diesem Wege geht auch schon mal ein großer Dank an den Düsseldorf Airport und die Kommunikationskollegen von Air Berlin.
Beide Unternehmen werden uns, damit meine ich den @fiene und mich, @paetzel, dabei unterstützen, diesen Twittwoch in neue Sphären zu heben.

Denn das Thema “Mobilität – Wenn Netzwerker auf Reisen gehen” bietet einiges zum diskutieren und erörtern.

Die Tickets wird es zu gegebener Zeit wie auch schon bei dem letzten mal über das Zeitgeist Blog der RP Online geben. Wann es soweit ist, erfahrt ihr über eure Social Channels.

Auch die Gäste werden wir euch dann noch und nach vorstellen.

So. Nun freut euch erst einmal auf ein Wiedersehen und tragt euch schon einmal den Termin ein.

5.10.2016 ab 19 Uhr

Wo findet das ganze statt?

Natürlich am Flughafen. Airberlin öffnet seinen Hangar, schiebt eines der Flugzeuge zur Seite und gibt die Bühne frei für uns. Zwischen Motorenöl und Treibstoff darf dann diskutiert werden.

General Electric (GE) – (Social) Imagination at work

General_Electric_logo.svg

Man wird ja des öfteren gefragt “Sag mal, welche Marke schaust du dir eigentlich gerne als Referenz an, wenn es um digitale Kommunikation geht?”

KLM, Ben & Jerry´s & GE

2 Marken, die es zuletzt immer und immer wieder in meine Cases geschafft haben, sind KLM (Royal Dutch Airlines N.V.)  die größte niederländische Fluggesellschaft mit Sitz in Amstelveen und Ben & Jerry´s, die mittlerweile auch zum britisch-niederländischen Unilever-Konzern gehören.

Beide haben es geschafft, vor allem durch digitale Kommunikation Menschen an die Marke zu binden und eine gewaltige Zahl an Interaktionen zu erzeugen.

Doch meist höre ich bei diesen beiden Beispielen, dass es ja auch viel einfacher sei, Menschen für ein Produkt wie Eis oder fliegen zu begeistern. Dann braucht es einen weiteren Case. Einen, der keine Rücksicht nimmt auf die Komplexität von Themen. Einen, der tiefen Einblick gibt. Für Mann und Frau. Jung und alt.

GE – Brand and Story. Perfectly executed.

Wenn GE in der Vergangenheit eines besonders gut geschafft hat, dann ist das die Verknüpfung von Marke, Story und Zielgruppe.
Linda Boff, CMO bei GE sagt dazu:

It’s about revealing who we are to the right audiences.

 

Um sowohl intern, als auch extern einen guten Überblick über die ganzheitliche Social Kommunikation zu geben, entwickelte man schon vor einigen Jahren verschiedene Hubs mit unterschiedlichen Zielsetzungen. Da gibt es zum einen einen “einfachen” Twitter Hub.

ge content hub

GE Twitter Hub


In diesem findet man die Aggregation aller Twitter Inhalte im Social Web. Vor allem auch von den unterschiedlichen Länderseiten.

Gehen wir eine Evolutionsstufe weiter, findet man einen weiteren Hub seitens GE. Den sogenannten Social Hub.

ge social hub 1

In diesem Hub findet man nicht mehr nur den den Content der Marke, den man in den eigenen Reihen generiert hat, sondern vor allem auch den Content, der über die Marke von zum Beispiel großen Medien generiert wurde.

Die Inhalte hier sind wesentlich vielschichtiger und auf Leitmedien ausgerichtet, während man in dem anderen Hub ausschließlich auf die eigene Social Kommunikation eingegangen ist.
Ein wenig vergleichbar mit dem ContentHub, der auch bei G DATA zum Einsatz kommt.

That’s our DNA, our heritage:
invention and being first.

Das Ziel der Markenkommunikation

Jeder Kanal, jede Story, jedes Event
zahlt auf die Brand DNA ein

Wer sich tiefer in die Markenkommunikation begibt wird schnell feststellen, dass GE eine Vielzahl unterschiedlichster Plattformen besetzt.
So konnte man beispielsweise schon im November 2015 bei adweek lesen, dass man sich darüber Gedanken machen würde, wie man Virtual Reality in der “New Digital Industrial Era” zum Storytelling einsetzen kann.

GE setzte Virtual Reality per Oculus Rift dazu ein, die Möglichkeiten von Untersee-Fabriken zur Förderung von Gas und Öl darzustellen.

ge oculus rift

Auch im Bereich der Neurowissenschaften kam Virtual Reality seitens GE zum Einsatz.

GE Neuro VR Experience schickt den Nutzer mit Oculus Rift in das Gehirn des Musikers Reuben Wu. Der Nutzer sieht damit direkt Zusammenhänge innerhalb der Anatomie des Gehirns.

Am Puls der Zeit

Doch nicht nur neue Technologien, sondern auch neue Kommunikationsinstrumente kommen zum Einsatz. Während andere Marken sich nämlich noch damit auseinandersetzen, was sowas wie Snapchat eigentlich ist, entwickelte GE die ersten Content Maßnahmen.
ge snapchat

Neuer Kanal + prominentes Gesicht + limitiertes Produkt

= Zugang zur neuen Zielgruppe:

Studenten, die künftig für GE arbeiten würden oder in die Marke investieren

ge buzz aldrin

Eine Plattform, die mich seitens GE besonders inspiriert und fasziniert ist Pinterest. Nicht, weil sie da so schöne Bildchen posten, sondern weil man in jeder Pinnwand eine gesonderte Idee und Zielgruppenansprache erkennt.

Auf “Hey Girl” hat man sich zum Beispiel sehr mit den Themen der Damenwelt auseinandergesetzt. Auf “Art of innovation” setzt man vor allem Infografiken ein, um komplexe Sachzusammenhänge zu vermitteln. “GEinspiredME” bringt Bilder, primär von Instagram zum Einsatz. Und “Badass-Machines“, naja ihr wisst schon …

Ich kann wirklich nur jedem empfehlen, den Seiten von GE mal einen Besuch abzustatten.

Nicht nur, weil sie inspirierend sind, sondern vor allem auch da sie zeigen, was man mit ganzheitlicher Markenkommunikation und einem roten Faden erreichen kann.

Dafür braucht es vor allem auch Rückhalt für die, die Tag für Tag den Content ins Netz bringen.

G DATA – Security Software aus dem Herzen des Ruhrpotts

G_Data_Logo

Wer an den Ruhrpott denkt, hat meist rauchende Schlote, Bergbau, Pommes-Schranke oder vielleicht auch Fußball im Kopf. Der Pott (Ruhrgebiet) ist mit 5,1 Millionen Einwohnern und einer Fläche von 4.435 Quadratkilometern die größte Agglomeration Deutschlands und die fünftgrößte Europas.

Schon immer wurde hier Geschichte geschrieben. Die Eisenhütten bildeten früher die Kerne der Industrialisierung. Doch kaum einer weiß, dass sich hier in dieser Region noch ganz andere Erfolgsgeschichten verbergen.

Die erste Antivirensoftware der Welt

Eine von ihnen heisst G DATA. Im Jahre 1985 durch Kai Figge und Frank Kühn gegründet, entwickelte man bis 1987 die erste Virensoftware für einen Atari ST.

600px-Atari_1040STf

In den folgenden Jahren setze man alles daran, diesen Ansatz für Standard PC`s zu adaptieren. Wobei Adaption hier mit Sicherheit das falsche Wort ist. Denn wer sich mit Software schon einmal auseinandergesetzt hat weiß, dass für unterschiedliche Betriebssysteme Codezeile um Codezeile neu gecodet werden muss.

1990 begann G Data mit der Entwicklung von Software für Standard-PCs und entwickelte ein AntiVirenKit für das Betriebssystem MS-DOS.

In den Folgejahren folgten viele weitere Produktlösungen. 2004 gab es dazu noch einen großen Aufschlag auf der Cebit, wo man die Produktlösung “InternetSecurity” vorstellte.
Heute schützen G DATA Software Lösungen weltweit Millionen PCs und sind in über 90 Ländern erhältlich. (Quelle: Über G DATA)

Ein Schutzschild für den Anwender

Blickt man ein wenig in die Vergangenheit des Unternehmens, zeigen sich auch beim Logo einige Entwicklungen.
Alleine der Blick auf die damaligen Produktverpackungen zeigt es …

G DATA anno 1992
g data logo 1992

G DATA anno 1994
g data logo 1994

Nachdem man sich also auch gestalterisch nach vorne arbeitete, folgte ein weiterer tapferer Schritt im Web.

Webseite anno 1997
g data webseite 1997

Aus Retro Gründen sollte man vielleicht heute auch noch einmal überlegen, ob man die Seite nicht wieder mal aktiviert beim nächsten Produktlaunch.

Während man hier unter dem Logotype noch Software verwendete, folgte einige Jahre Später die Fokussierung auf den Bereich “Security
G_DATA_Security_high_res

G DATA – simply secure

Heute ist das Unternehmen wesentlich breiter aufgestellt. Trotz allem hat man den Kern der Unternehmung aber nicht aus den Augen verloren.
g data simply secure

Im Fokus der Unternehmenung steht ganz klar der Schutz des Anwenders / Nutzer der Produkte. So signalisiert die Form des Logos, die sehr an ein Schutzschild erinnert, nicht nur Standhaftigkeit, sondern vor allem auch Sicherheit.
Mit großer Wahrscheinlichkeit einer der wichtigsten Werte, den man in der Corporate Identity des Unternehmens finden wird.

Neben einem ausgeprägten Produktportfolio
g data produktportfolio

setzt man heute natürlich auch verstärkt auf digitale Kommunikation. So entwickelte man neben Facebook, Twitter und Co, auch ein ContentHub “secure.it

secure it g data

In meinen Augen genau der richtige Schritt, vor allem wenn man sieht, was die Wettbewerber im Bereich digitaler Kommunikation alles auf die Beine stellen. Kaspersky beispielsweise, führt mittlerweile nicht mehr nur Unternehmensblogs, sondern stattet auch die eigenen Experten mit eigenen Plattformen aus. Alles vor dem Hintergund, dass eigene Digitale Ökosystem weiter auf- und auszubauen.

Ich bin auf jeden Fall gespannt, wie sich die Marke, heute ansässig an der Bochumer Königsallee, weiterentwickeln wird.
Auf jeden Fall denke ich ist es ein Themenfeld, das alles von uns in Zukunft noch beschäftigen wird.

Anmerkung der Redaktion
In den vergangenen Monaten hatte ich selber die Möglichkeit, mit einigen Kollegen von G DATA arbeiten zu dürfen.
Ich möchte aber nicht nur deswegen auf die Marke, die Kanäle und die Themen hinweisen.
Ich für mich denke, dass “IT Security” ein Thema ist, das uns alle beschäftigen sollte. Denn durch immer mehr mobile Devices, die Vernetzung unterschiedlicher Geräte und neuer Technologien, wird vor allem das Thema “Sicherheit in digitalen Welten” in Zukunft eine ganz neue Bedeutung bekommen.

Dafür braucht es Sensibilisierung und den Willen jedes einzelnen, Themen und Entwicklung zu verstehen.

G DATA auf Facebook
G DATA auf Twitter
G DATA auf LinkedIn

Neben Posting-Serien findet man hier auch eine neu entwickeltes Video-Format, in dem Experten über die aktuellsten Trends und Themen in der digitalen Welt berichten.

Die Wissensversicherung: Von Marken, für Nutzer

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Anmerkung der Redaktion:
Bei dem folgenden Text handelt es sich um eine Idee. Vielleicht sogar um ein Konzept. Auf jeden Fall um etwas, auf dem ich schon lange herumdenke, es aber nie Anwendung gefunden hat.
Enstanden ist es zusammen mit Tim Bruysten vor knapp 1,5 Jahren.

Es regnete. Der Kaffee war schlecht. Ach komm, lassen wir das …

Vielleicht hilft es ja dem einen oder anderen. Falls ja, würden wir uns über Feedback und “Ideenbeteiligung” freuen…

Die Ausgangslage:
In den vergangenen Jahren hat das Wort Information und Informationsvermittlung eine ganz neue Bedeutung erfahren.

Doch was bringt uns eine Information, die nur so an uns vorbei fliegt.

Information braucht Wissen

Wissen alleine reicht nicht aus. Es braucht neue Formen der Vernetzung, um Wissen und Fähigkeiten weiterentwickeln zu können. Es braucht Zugänge, die offen sind für neues und bereit sind, einen Transfer zu leisten. Sonst bleibt das Wissen eingeschlossen. Eingeschlossen in einem Raum, den viele nicht zu öffnen im Stande sind.

Marken stellt das vor große Herausforderungen

Die Clusterung der Zielgruppen

Auch das Thema Zielgruppe hat eine ganz neue Bedeutung erfahren. Immer differenzierter müssen sie heute bestimmt werden, um bloß nicht zu große Streuverluste zu erzielen.

Welch ein Glück, dass es die digitalen Medien gibt. Denkt sich zumindest so manch einer, ohne zu wissen, wie man sie wirklich zum Einsatz bringt.

Diese Zielgruppen bilden für eine Vielzahl von Branchen einige Fragezeichen.

Die Medienwelt

Vor allem Medienhäuser wissen heute wie schwer es ist, Menschen für das allseits bekannte Produkt zu begeistern.
Durch die Gesamtquantität im Markt der Medien und dem sich ändernden Konsumverhalten kam es in der Vergangenheit vermehrt zu Herausforderungen, die sich bei einigen in Kündigungen und sinkenden Abverkäufen zeigen. Vor allem Medien, die ihre Inhalte “umsonst” anbieten, fehlen neue Zugänge, um konsistente Bezahlmodelle zu entwickeln.

In der Gamedesign-Theorie spricht man in solch einem Fall von dem „Nash Equilibrium“.

Wer Inhalte umsonst anbietet, erntet den Traffic.

Ein Gedankenspiel

Gehen wir davon aus, dass die Zielsetzung von Marken zukünftig nicht nur sein darf, sich immer nur in einen kompetitiven Markt zu begeben. Sie sollte auch darin bestehen, einen neuen Markt zu erschließen.

Dazu sollten bestehende Zugänge, Produkte, die Qualität der Inhalte und die Qualität der Daten genutzt werden.

Daraus resultieren wird eine neue Zielgruppe, die neu angesprochen werden will.

Eine Wissensversicherung für Marken

Durch die Wissensversicherung sollen Marken zukünftig sowohl bestehende Produkte nutzen, als auch weiter entwickeln können. Dazu nutzt man Trends und Strömungen aus den Bereichen Gamedesign, aber auch Big Data.

Die Wissensversicherung ist ein übergeordnetes Wissens- und Technologieprojekt

Die Ziele der Wissensversicherung sind
• Generierung von noch mehr qualifizierten Daten
• Erhöhung der Nutzeraktivität
• Erhöhung des Traffics
• Erhöhung der Markenakzeptanz
• Erhöhung der Identifikation und Loyalität
• Erzeugung einer werthaltigen Community
und
• Entwicklung neuer Bezahlmodelle

Die Durchführung
Neue Bezahlmodelle revolutionieren heutzutage Märkte in unterschiedlichsten Branchen
• Pay per view
• Pay per time
• Pay per lead
• InGameCurrency
• Pay to win
• Pay per user
• Pay per stipendium

Alleine in Europa gibt es rund 30 unterschiedlichste Währungen. Zum Beispiel den Chiemgauer. Der Chiemgauer gehört zur Familie der Regiogelder und wurde im Januar 2003 durch ein Schülerprojekt der 10. Klasse der Waldorfschule Chiemgau in Prien auf Basis eines Konzeptes des begleitenden Wirtschaftslehrers Christian Gelleri gestartet. Aufgrund des dynamischen Wachstums der Initiative löste sich das Projekt im Sommer 2005 von der Waldorfschule. Das Ziel des Chiemgauer Regiogelds ist die Stärkung und Bildung regionaler Wirtschaftskreisläufe und die Förderung gemeinnütziger Vereine in der Region Chiemgau. Das Verbreitungsgebiet ist beschränkt auf die Landkreise Rosenheim und Traunstein mit 480.000 Einwohnern.

Das Chiemgauer Regiogeld gibt es als Gutscheinsystem und in bargeldloser Form, dem elektronischen Chiemgauer. Die Chiemgauer-Initiative kooperiert bei der Kontoführung und der Zahlungsabwicklung mit regionalen und ethisch-ökologisch orientierten Banken.

Um beim Chiemgauer mitmachen zu können, werden alle Nutzer des Regiogeldes, also Verbraucher, Unternehmen, Vereine, Kommunen und sonstige Partner, Mitglied beim Trägerverein. Die Mitgliedschaft dient zur rechtlichen Abgrenzung gegenüber dem gesetzlichen Zahlungsmittel und zur Anwendung der vereinsinternen Regeln. Die Idee dahinter ist eine direktdemokratische Selbstverwaltung der Initiative.

Auch in Games (InGameCurrency) oder Festivals wie dem Tomorrowland Festival werden vermehrt eigene „Währungen“ eingeführt

Um neue Bezahlmodelle einführen zu können, braucht es somit also auch eine in sich geschlossene Gruppe. Der Startschuss für die Wissensversicherung.

Durch die Vernetzung von Produkten, Nutzern und Situation erschafft man für Marken neue konzeptionelle und werthaltige Zusammenhänge, die sich durch die Quantität und Qualität der Daten zusammensetzen.

Für den Nutzer stehen zukünftig Autonomie, Meisterschaft und Zweck im Zentrum seiner Aktivität.

Automomie = Selbstwirksamkeitserfahrung => Emotionale Bindung => Identifikation => Loyalität
Meisterschaft = Erfolge inszenieren / Feedback geben / Nutzer aktiv integrieren => Vertrauen => Loyalität
Zweck = persönlicher Mehrwert / Sinnhaftigkeit im eigenen Kontext => inszenierte Wertschöpfung => Loyalität

Der Nutzer bestimmt seinen Profit / Belohnung durch die eigene Aktivität. Die Aktivität des Nutzers wird dadruch für Marken sichtbar gemacht. Erkenntnisse aus dem Bereich Gamification bilden dafür den Grundbaustein der konzeptionellen Weiterentwicklung.

Der Zugang zur Wissensversicherung kann dabei durch Einladung oder Geld erzeugt werden.

Was brauchen Marken dafür?

Für die Aktivität braucht man ein Belohnungssystem.
Für das Belohnungssystem braucht man Daten.
Für Daten braucht man qualitativen Content.
Für qualitativen Content braucht man Wissen.

Für viele Marken sind die Voraussetzungen heute schon gegeben. Doch vermutlich braucht es neue Strukturen, neue Verantwortlichkeiten und einen großen persönlichen Antrieb.

Warum mich dieser Gedanke umtreibt? Ich weiß es nicht.

Aber irgendwie habe ich das Gefühl, dass es zukünftig Marken braucht, die einen durch den Dschungel an Informationen führen.

Universität St. Gallen – Challenge Management mit Klitschko, Paetzel und Co

Header_Grafik

Ich wollte nie Boxer werden. Viel zu weh taten mir schon damals die leichten Jabs, die ich nehmen musste, wenn wir im Kinderzimmer Boxen gespielt haben.
Trotzdem haben und hatten die, die da im Ring stehen, eine große Faszination an sich. Starke Persönlichkeiten, die fokussiert und meist zielgerichtet ihren Weg gehen. Nun gut, der eine mehr der andere weniger…

Trotzdem besteht bei ihnen eine gewisse Faszination. Auch heute noch. Bei dem einen mehr, bei dem anderen weniger … :)

Eine Faszination, die man zu oft vermutlich nur mit dem schönen Augenblicken verbindet. Dem einlaufen in die Halle. Das hochstrecken der Titel. Oder das Tanzen auf den Ringseilen nach einem Sieg.

Wer hoch klettert, kann tief fallen

Wer den Blick hinter die Fassade wirft, wird einige Dinge finden, die er so vielleicht gar nicht vermutet hätte. Wladimir Klitschko beispielsweise, ehemaliger Weltmeister im Schwergewicht, hat in seiner Karriere schon einige dieser Erfahrungen machen müssen. Doch selbst an seinem Tiefpunkt, an dem sein Bruder ihm empfahl, die Boxhandschuhe lieber an den Nagel zu hängen, entschied er sich dagegen.

Eine Frage der Persönlichkeit

Heute steht er an einem Punkt, an dem manch einer sagen würde, dass es wieder einer der tieferen Punkte seiner Karriere ist. Der letzte Kampf gegen Fury ging verloren und damit auch seine Titel.
Trotzdem kein Grund, den eingeschlagenen Weg nicht weiterzugehen.

Als ich vor ca 2-3 Jahren im Rahmen eines Projektes der Deutschen Markenarbeit die Möglichkeit bekam, Wladimir Klitschko persönlich kennen zu lernen, dachte ich nur, “Wow, was für eine Persönlichkeit”.

Er machte Eindruck auf mich. Nicht nur körperlich, sondern vor allem auch vom mentalen. Ein klarer, fokussierter Blick, der weit über den Boxring hinausging.

Umso stolzer und freudiger bin ich, dass ich heute Teil eines solchen weiteren Schrittes sein darf.

CAS Challenge & Innovation Management

Denn zusammen mit seiner Klitschko Management Group und der Forschungsstelle für Customer Insight (FCI-HSG) der Universität St.Gallen hat er den Weiterbildungsstudiengang „CAS in Change und Innovation Management“, ins Leben gerufen.

Ein Studiengang, der sowohl theoretische Grundlagen, als auch Praxiswissen vermitteln soll. Denn Wirtschaft kann vom Spitzensport lernen. So sollen den Teilnehmern zum Beipsiel die Herausforderungen einer immer komplexeren und schnelleren Welt gezeigt werden.

Was ist Challenge Management?

Challenge Management bezeichnet das komplexe Zusammenspiel von Beweglichkeit, Ausdauer, Koordination und Konzentration und vermittelt die Fähigkeit, neue gesellschaftliche Strömungen, Kunden-Bedürfnisse und wechselnde Marktumfelder vorwegzunehmen und mit hoher Geschwindigkeit adäquat zu reagieren.

Die Experten

Zu den Experten zählen ganz unterschiedliche Persönlichkeiten aus der Wirtschaftswelt. Für mich persönlich eine riesige Erfahrung und Chance, mit solchen Persönlichkeiten gemeinsam referieren zu dürfen.

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Mein Thema: Inspiration Management

formel konstruktive dynamik andre paetzel

Am 21.3 werde ich mich daher auf den Weg nach St. Gallen machen, um im Rahmen der Vorlesung von Prof Dr Oliver Gassmann, Institute of Technology Management, über das Thema Inspiration zu referieren.
Für mich ein Thema, dass mich schon seit langer Zeit bewegt. Denn es umfasst sowohl ein große neurologische und gesellschaftliche, als auch digitale Komponente.

Weitere Informationen zu dem Thema findet ihr auch auf apaetzel.de/inspiration

Über die Universität St. Gallen
Die Universität St. Gallen – Hochschule für Wirtschafts-, Rechts- und Sozialwissenschaften sowie Internationale Beziehungen (HSG) zählt in der Schweiz zu den kleineren Universitäten, beherbergt aber gleichzeitig die grösste wirtschaftswissenschaftliche Fakultät des deutschsprachigen Raums. Die Universität St. Gallen ist besonders für ihre Beiträge zur systemorientierten Managementlehre bekannt.

Weitere Links

Generelle Informationen
Vorstellung Praxis-Experten
Seite der Universität St.Gallen

Klinikum Dortmund – Untersuchung wird zum Kinderspiel

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Die Klinikum Dortmund gGmbH, vormals Städtische Kliniken Dortmund, davor Städtische Krankenanstalten Dortmund, ist das größte Krankenhaus Nordrhein-Westfalens und das zweitgrößte kommunale Krankenhaus in Deutschland.

Es ist Anlaufstelle für unterschiedlichste Diagnosen und hat sich in den letzten Jahren auf verschiedenste Symptome und Krankheiten spezialisiert.

Doch eine Einrichtung, die eigentlich gar nicht wehtut und doch von vielen gefürchtet wird, ist das MRT. Die Magnetresonanztomographie MRT. Es basiert physikalisch auf den Prinzipien der Kernspinresonanz und wird daher auch als Kernspintomographie bezeichnet (umgangssprachlich gelegentlich zu Kernspin verkürzt). Mit der MRT kann man Schnittbilder des menschlichen Körpers erzeugen, die eine Beurteilung der Organe und vieler krankhafter Organveränderungen erlauben.

Ich selber durfte in den vergangenen 10 Jahren rund 20-30 mal solche Kernspins besuchen. Durchschnittlich 30-45 Minuten befindet man sich dann in der “Röhre”. Für Leute mit Platzangst wirklich eine Qual. Denn man muss nicht nur ruhig liegenbleiben, sondern wird auch mit lautem Hämmern penetriert.

Es ist und bleibt unangenehm und vor allem auch für Kinder ist es eine langwierige Untersuchung, die oft nur unter Narkose durchgeführt werden kann. Aus diesem Grund hat man ein neues Pilotprojekt in Dortmund gestartet. Den sogenannten Kinder MRT.

08-12-2015-Dortmund-Klinikum-Dortmund

Beim “Deutschen Fundraising Kongress” gewann man mit dieser Maßnahme zuletzt sogar einen Preis. Für die Finanzierung der MRT´s konnten innerhalb von 15 Monaten und unzähligen Initiativen nämlich rund 1,8 Millionen Euro an Spendengelder zusammengetragen werden. Die Schirmherrschaft dafür übernahm Jürgen Klopp, zu seinerzeit noch Trainer beim städtischen Verein Borussia Dortmund.

Das besondere an diesem MRT. Die Kinder werden in eine andere Welt versetzt. Während man sonst lediglich die Augenlieder von innen betrachtet oder gegen die triste Fläche des Kernspins blickt, “betritt” man in diesem MRT eine neue Welt.
Die Kinder können Filme sehen oder sich einfach nur Bilder anschauen.

Durch die Einbindung in eine angenehme Atmosphäre werden die Kinder gezielt abgelenkt. Die Geräusche sind soweit reduziert, dass sie keine Angst wie im herkömmlichen MRT mehr auslösen. Zudem kann ein mitgebrachter Film oder Fotos im Gerät abgespielt werden. Damit wird die Aufmerksamkeit der Kinder so stark gebunden, dass Narkosen überflüssig werden.

Ich kann jedem, der vor solcher einer Untersuchung steht nur empfehlen, sie gründlich zu informieren. Ich selber besuche zum Beispiel immer einen “offenen Kernspin”.
Dieser zeichnet sich dadurch aus, dass man nicht in eine Röhre geschoben wird und so ein wenig ein offeneres Raumempfinden hat.

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Einfach machen – Year of the goat Frankfurt #YOTG

year of the goat

 

Ziegen sind relativ robust gebaute Tiere mit kräftigen Gliedmaßen und breiten, an eine kletternde Fortbewegung angepassten Hufen. Ich weiß nicht wie sich der “klassische” Digitale beschreiben würde, aber es gibt angeblich Menschen, die sehen zwischen Ziegen und uns Digitalen Ähnlichkeiten.
Weniger vom Aussehen, aber wohl mehr vom Charakter.

Ähnlichkeiten, die man sich beim Year of the GOAT zu nutzen machen möchte.

Aus diesem Grund trafen sich heute eine Reihe von Experten in Frankfurt, um über die digitale Welt zu sprechen.

Jeremy Tai Abbett, Google Creative Evangelist, sprach beispielsweise über “The shape of things to come”

In our environment of constant change creativity becomes more important than ever before. People that are uncomfortably excited about the available opportunities will come out on top, while those that live through their legacy will become less and less relevant.

Dabei ging es beispielsweise um den Erfolg von “Grumpy Cat”. Der Katze, die mal eben 100 Millionen US Dollar Umsatz eingespielt. Es wurde dabei deutlich, dass vieles nicht mehr mit normalen Worten zu erklären ist.

Chief Chavez, The Maya Lenca People of Central America, wird uns eine Einführung in seine Kultur geben.

In his speech, Chief Chevez of the Maya Lenca people will explain the basic mythology held by ancient Maya-Lenca sages regarding the human creation, its attributes and boundless possibilities.

“Warum nutzen wir nicht die Fähigkeiten, die uns wirklich ausmachen?”

Die Frage ist berechtigt und viele haben darauf vermutlich keine Antwort. Warum schauen wir lieber nach rechts und links in die Gärten, als uns um unseren eigenen Garten zu kümmern?

Das gesamte Programm könnt ihr hier einsehen.

Für mich war es auf jeden Fall ein ganz besonderer Tag und eine tolle Konferenz.
Es war einfach eine gute Mischung, auch wenn ich mir vom Vormittag ein wenig mehr erhofft hatte.

Denn während es am Vormittag Impulsvorträge gab, bei dem der ein oder andere nicht so ganz in Tritt kam, wurde am Nachmittag “hart” gerarbeitet. In unterschiedlichen Sessions gab es diverse Fachvorträge und Arbeitsgruppen, die sich beispielsweise mit UX is the new Magic! oder Defining digital brandet content for Generation Y beschäftigt haben.

Für mich vor allem eine Möglichkeit, um sich mit gleichgesinnten, aber vor allem auch vielen Kunden auszutauschen und mit ihnen an neuen Themen zu arbeiten.

Ein Format, das eine menge Spaß macht, aber sicherlich auch noch gewaltig Potenzial hat.

9. Twittwoch Düsseldorf – “Bewegt euch” #twdus

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Es ist Mittwoch, der 18.11.
Mitten in Düsseldorf versammelt sich wieder das “Who is who” der deutschen Digitalszene *hust*.
Ein Abend, der jetzt schon Gänsehaut verursacht.
Denn wir, damit meine ich Daniel Fiene und mich, haben keine Kosten und Mühen gescheut und tolle Gäste eingeladen.

Der 9. Twittwoch bei RP Online in Heerdt

Schon beim 8. Twittwoch durften wir die tollen Räumlichkeiten der RP nutzen, wo auch zuletzt das Düsseldorfer Barcamp stattgefunden hat. Ab 18 Uhr öffnen wir die Türen, um gegen 19 Uhr mit dem Programm zu beginnen.

Und das behält sich einiges vor.

“Bewegt Euch” in all seinen Dimensionen

Kontinuierlich werden wir mittlerweile mit neuen Eindrücken konfrontiert. Hier eine neue Technologie, da eine neue Social Platform. Bewegung heisst heute nicht nur, physisch von A nach B zu gelangen.
Bewegung heisst auch, sich auf neue Dinge einzulassen.

Wenn ich nur darf, was ich soll, aber nie kann, wenn ich will, dann mag ich auch nicht, wenn ich muss. Wenn ich aber darf, wenn ich will, dann mag ich auch, wenn ich soll, und dann kann ich auch, wenn ich muss. Denn die können sollen, müssen wollen dürfen.

Wir freuen uns daher auch ganz tolle Gäste und auf einen inspirierenden und aufschlussreichen Abend.

Unsere Gäste

andreas kwiatkowski

Andreas #Eisenhower Kwiatkowski spricht über die Bewegung digitaler Entwicklungen

Andreas Kwiatkowski ist Gründer und Geschäftsführer der Rheinfabrik in Düsseldorf und entwickelt Mobile-Apps für Kunden wie die Deutsche Telekom oder Pro7Sat1 und in Eigenregie. Seine letzte eigene Ideenausgründung ist EISENHOWER, eine weltweit verfügbare Zeitmanagement-Lösung auf Basis der Eisenhower-Matrix.

startplatz düsseldorf

 Güncem Campagna und Zerrin Börcek vom Startplatz Düsseldorf sprechen über Bewegung in der Startup Szene.

Beide haben eine Initiative gegründet, um Frauen bei der Gründung eines Startups zu unterstützen.

 

tim bruysten
Professor Tim Bruysten spricht über das Thema Bewegung im Gamedesign

Tim Bruysten ist Professor für Gamedesign an der Düsseldorfer MediaDesign Hochschule und beschäftigt sich sonst mit seinen verschiedenen Firmen mit der digitalen Fragilität unserer Gesellschaft.

thorsten firlus

Thorsten Firlus-Emmrich spricht über das Thema “Wie man in Bewegung kommt”

Thorsten Firlus-Emmrich ist eigentlich Redakteur bei der WIWO. Wenn er allerdings nicht am Schreibtisch sitzt, schwimmt, fährt und läuft er. Manchmal sogar 100km. Auf seinem WiWo Blog Schweinehund berichtet er regelmäßig über seine Erfahrungen.

3. BarcampDus – 2 Tage Wissen und Vernetzung

barcampduesseldorf_barcampdus

Es ist Samstag. Zu früh. Ich hätte auch noch schlafen können. Schließlich hätte mein Wecker sich erst in gut einer Stunde gemeldet.
Doch die Vorfreude siegt. Denn heute ist wieder #BarcampDUS. Das Camp, bei dem sich die Elite der deutschen Digitalszene trifft *hust und weg …*

Die Un-Konferenz zum selber machen

Zum dritten mal findet das BarcampDus nun schon in Düsseldorf und bei der RP Online statt. Schon jetzt vielen vielen Dank für das Hosting und natürlich die anderen Sponsoren, die zwei solche Tage mit Mett und ganz viel Kaffee ermöglichen. Mit dabei unter anderem G DATA, die TARGOBANK, Kpunktnull, Vodafone und noch einige mehr. Die Sponsorenliste findet ihr auch auf der BarcampDUS Seite.

Doch was ist das besondere an einem Barcamp?

Daniel Fiene, unter anderem bei der RP beschäftigt und Mitorganisator, hat gestern einen schönen Artikel dazu bei der RP geschrieben.
Darin heisst es

Der gemeinsame Nenner ist der Digitalwandel, der unsere Gesellschaft betrifft. Was wir in den letzten zwei Jahren gelernt haben: Auf einem Barcamp findet auf inspirierende aber auch komprimierte Weise ein Austausch von Wissen statt

Und genau das ist der Punkt. Beim Barcamp geht es um einen Austausch. Doch der findet nur dann statt, wenn jeder mitmacht. Barcamps leben durch die Interaktion. Sie leben durch den Input jedes einzelnen Teilnehmers.

Aber Barcamp ist natürlich auch genuss

Der Blogger braucht sein leibliches Wohl

Wer zwei Tage hart arbeitet, muss natürlich auch seine Vorräte auffüllen.
Im letzten Jahr sah das beispielsweise so aus.

#Currywurst in B #barcampdus

Ein von Carmen Hillebrand (@carmenhillebrand) gepostetes Foto am

Zimtsterne! Es gibt Zimtsterne! #barcampdus

Ein von Thomas Knüwer (@tknuewer) gepostetes Foto am

Heute dann Chili beim #barcampdus

Ein von Travellerblog (@hubertmayer) gepostetes Foto am

Wer sich also jemals Gedanken über die Ausrichtung eines Barcamps macht, sollte auf jeden Fall für eine “ausgewogene” Ernährung und schnelles Internet sorgen…

Anbei findet ihr noch ein paar Informationen zum Thema Barcamp. Vor allem für die, die sich heute vielleicht zum ersten mal dorthin bewegen.

Was ist ein Barcamp?
Bei einem BarCamp handelt es sich um ein Veranstaltungsformat, das sehr stark von der Beteiligung der Teilnehmer lebt. So wird das Programm der sog. „Unkonferenz“ gemeinsam von den Teilnehmern vor Ort festgelegt und richtet sich dabei auf die ganz aktuellen Interessen und Themen der Anwesenden aus.
Durch die kurzen und zahlreichen Sessions, die unterschiedlichsten Leute und die Vielzahl an Themen, ergibt sich meist ein großer und intensiver Lerneffekt.
Aus diesem Grund gehen Unternehmen auch immer häufiger dazu über, intere Themencamps zu veranstalten.

Was gehört zu einer Konferenz dazu – Konferenz Checkliste

  • Mehrfachsteckdose
  • Ladegeräte
  • Tickets
  • Themen Vorbereitung (Muss nicht, ist aber cool)
  • Mobiler Internetzugang (Nur zur Vorsicht)
  • Stift und Papier oder Tablet und Apple Pen ;)
  • Ganz viel Spaß und Vorfreude

Das sind die “Barcamp Regeln”

Ob man es jetzt wirklich Regeln nennen sollte? Ich weiß es nicht. Vielleict eher Kodex. Sie helfen auf jeden Fall jedem dabei, Teil von zwei großartigen Tagen zu werden.

Die 8 BarCamp-Regeln

  • Sprich über das BarCamp.
  • Blogge über das BarCamp.
  • Wenn du etwas präsentieren willst, musst du dein Thema und deinen Namen in ein Präsentationsfenster schreiben.
  • Stelle dich mit drei Worten vor. (Die drei „Hashtags“ / Schlagworte bei der Vorstellungsrunde)
  • So viele zeitgleiche Präsentationen wie es Räume gibt.
  • Keine vorher festgelegten Präsentationen, keine Zuschauer (sondern Teilnehmer).
  • Präsentationen dauern so lange, wie sie dauern oder bis das nächste Präsentationsfenster beginnt.
  • Wenn du zum ersten Mal bei einem BarCamp bist, MUSST du präsentieren. (Ok, du MUSST nicht wirklich, aber versuche, zusammen mit jemand anders zusammen zu präsentieren oder stelle wenigstens Fragen und sei ein interaktiver Teilehmer.
  • (Übersetzt aus dem Englischen, Original siehe barcamp.org)

    facebook ändert sein Logo und keiner merkt es :)

    facebook logo neu

    Wahrlich in einer Nacht- und Nebelaktion, ändert Facebook mal eben sein Logo.

    Vorher sah das Logo so aus.

    altes facebook logo

    Josh Higgins, Facebook’s Creative Director told Brand New that the company “set out to modernize the logo to make it feel more friendly and approachable”

    Das bekannte “f” von Facebook wurde allerdings nicht angepasst. Lediglich das “a” erhielt eine Optimierung. Allgemein wurde der Schriftzug auch noch weniger bold gesetzt.
    Das Logotype erscheint nun allgemein in einem schlankeren Auftritt, der man auch eine bessere Lesbarkeit zuspricht.

    Darauf aufmerksam geworden bin ich durch einen Post von Heiko Hebig und dem Artikel bei thenextweb.

    Top 100 – Most Valuable Global Brands [Infografik]

    millward brown top100

    Apple ist zurück. Die Kultmarke steht im Brand Z-Markenwert Ranking von Millward Brown wieder auf Platz 1 vor Google und Microsoft. Sieben deutsche Marken schaffen es unter die Top 100.

    Nun hat man das Ganze auch noch in einer wunderbaren Infografik aufbereitet.

    Insgesamt ist der Eliteclub der Top 100 in diesem Jahr 3,3 Billionen US-Dollar wert, gegenüber dem vergangenen Jahr ist das ein Plus von 14 Prozent. Im Vergleich zur ersten Erhebung im Jahr 2006 liegt die Steigerung gar bei 126 Prozent.

    Hier geht es zu noch mehr Informationen von Milward Brown.

    Die Marke Jürgen Klopp – Ein Stück BVB Geschichte

    klopp bvb mannschaft

    Morgen steht Kloppo, wie sie ihn liebevoll in Dortmund nennen, an der Seitenlinie seiner Borussen. Mit Sicherheit ein schwieriger Schritt, den sich jeder aus dem Team mit einem Sieg noch einmal schwerer machen möchte.

    Doch wer oder was ist dieser Jürgen Klopp und warum passt er eigentlich so gut zu der Borussia. Schon vor rund 3 Jahren haben wir uns einmal intensiv mit der Marke Klopp auseinandergesetzt. Der Grund dafür war das Buch “Echte Liebe” von Elmar Neveling, an dem wir ein wenig mitarbeiten durften.

    echte liebe klopp neveling buch

    Normalerweise ist ein Trainerwechsel für jeden Verein eine Operation am offenen Herzen, die von den meisten Bundesligavereinen wie eine Operation meistens als Sofortrettungsmaßnahme und ohne Narkose durchgeführt wird.
    Bei Dortmund war uns ist das anders. Hier hat man sich in der schwersten Zeit hinter den Trainer gestellt und sogar Aufputschmittel verabreicht.

    Aus Markensicht sind und waren Jürgen Klopp und der BVB kein Glücksfall, sondern ein Volltreffer.

    Was ist der Kern der Marke BVB?

    Bayern steht für Dominanz, St Pauli für Spaß

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    Dortmund steht für Freundschaft, Familie, Zusammenhalt.

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    Dafür steht Jürgen Klopp auch. Er war Zeit seines „eher mittelmäßig talentierten“ Spielerlebens in Mainz aktiv. Und zehn Jahre Trainer. Er ist mit Mainz, auf und ab und aufgestiegen. Damit trifft er den Kernwert der Marke Borussia Dortmund.
    Er trägt den gemeinen schwarz-gelben Sportanzug statt den elitären Maßanzug. Er ist Teil des Ganzen und gehört zur Familie – unübersehbar.
    Aber Klopp bietet mehr. Er steht eben auch für die Werte Leichtigkeit und Freude. Sein breites Grinsen und seine Sprüche sind seine Markenzeichen.
    Und addiert er der Marke Dortmund neue Werte hinzu. Die Marke wird größer. Und noch wichtiger – er spricht damit neue Zielgruppen an.

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    Die Frauen. Immerhin fast jeder 4 Zuschauer in einem Stadion der Bundesliga ist heute weiblich.

    So ist er nicht nur als Trainer äußerst erfolgreich, sondern auch als Identifikationsfigur in den Verein, als Magnet für Talente, als Qualitätssiegel für Sponsoren und als Turbo für die Kommunikationsabteilung.

    Wir sagen DANKE “Kloppo” und würden dir die letzte Fahrt um den Borsigplatz gönnen.

    Der hier benutzte Werteraum stammt von der Gruppe Nymphenburg. Die Werteräume wurden damals von Frank Dopheide und mir für das Buch von Elmar Neveling “Echte Liebe” ausgefüllt und frei verortet.

    Erfolgreiche Marken unterscheiden sich von weniger erfolgreichen dadurch, dass sie einen festen Platz im menschlichen Emotions- und Werteraum einnehmen und sich vom Wettbewerb neben anderen Merkmalen in einem von ihnen markentypisch besetzten Emotionsraum unterscheiden. Der Werteraum, auch genannt Limbic Map, erlaubt genau diese Verortung.
    Die Limbic® Map zeigt den Emotionsraum des Menschen übersichtlich auf einen Blick.
    Alle menschlichen Motive, Werte und Wünsche lassen sich auf der Limbic® Map darstellen und in Relation zueinander bringen.

    Optik Kittel – Winner of “Dem Schack Norris sein Cup”

    optik kittel header

    Wer heute auf der Suche nach dem richtigen Durchblick ist, der hat es gar nicht so einfach. Das Angebot ist gar grenzenlos und kaum meint man das richtige Modell gefunden zu haben, zeigt das Browserfenster einem schon ein weiteres Modell an, welches in die engere Auswahl fallen könnte.

    Das Internet kann schon lästig sein, vor allem wenn man nicht jedes mal die Cookies löscht, wenn man sich eine Webseite angesehen hat. Das machen Marken sich natürlich zu nutzen, um Nutzer “nachhaltig zu binden”, wie manch einer zu sagen pflegt. Auch wenn es um Brillen geht.

    Ob Brille24, MisterSpex, MySpex oder oder oder. Wer eine Brille sucht, der findet sie. Und genauso wie es zu jedem Topf den passenden Deckel gibt, soll das angeblich auch beim Gesicht mit Brille sein. Doch bis man diese gefunden hat, kann es schon mal dauern. Für manch einen Online Anbieter heisst das auch, schon mal einige Retourenpakete zu bearbeiten. Umso mehr freut es einen doch dann, wenn man einen Laden findet, der sich das Auffinden der perfekten Gesichts-Brillen-Kombi zu seinem Beruf gemacht hat.

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    Ich kann nichts. Kann nicht kochen, kann nicht Auto fahren und bin wahrscheinlich auch ein schlechter Liebhaber. Nur Brillen verkaufen, da bin ich gut drin.

    Die ersten Dinge kann ich freilich nicht bestätigen. Bei dem letzten Punkt, hatte ich auf jeden Fall das Gefühl, dass er seinen Beruf beherrscht.

    Wer den Brillenladen Optik Kittel von Karsten Kittel betritt, befindet sich nicht in einem klassischen Brillengeschäft. Vielleicht mag es so aussehen, doch gefühlt ist es mehr.

    Kommt erst einmal an. Ich mach uns Musik an, da kann man besser gucken

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    Karsten, den man sich auch gute auf der Fortuna-Tribüne neben sich vorstellen kann, ist ein ganz entspannter und einfacher Typ. Sich treu geblieben und einem klaren Fokus, bei dem was er tut.

    Zum Kaffee und Wässerchen, gibt es gratis einen Exkurs in die aktuellen und alten Trends der Brillenwelt. Ob rund, eckig, flach, breit. Zu jedem Modell gibt es eine passenden Anekdote und einen kurzen Schritt in die Promiwelt.

    Leg die mal besser wieder weg, die steht nur dem Kloppo

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    Eines kann und muss man jedenfalls sagen. Wer etwas Gutes für seine Augen sucht, sollte sich und seinen Augen einen Besuch bei Karsten gönnen.
    Ihr solltet aber ein wenig Zeit einplanen, ihm aber gegen 13.30 Uhr seinen Mittagspause gönnen.

    Da muss ich mein Schläfchen machen …

    Ansonsten werdet ihr bei ihm zu 100% einen schönen Vor- oder Nachmittag verbringen. Gepaart mit kleinen Anekdoten, einem leckeren Kaffee und falls ihr rauchen solltet, nur einem netten Gespräch vor der Tür.

    Wir kommen auf jeden Fall wieder. Dann aber nur zum bezahlen und abholen unsere neuen “Gestelle”.

    Beautiful sunglasses #woow #sun #sunglasses #optikkittel #kittel #düsseldorf #newone

    Ein von andrepaetzel (@andrepaetzel) gepostetes Foto am

    Ihr findet ihn ürbiges auch hier auf Facebook.

    Uns was es mit “Dem Schack Norris sein Cup” auf sich hat, erzählt er euch besser selber.

    Die FIFA Logo Geschichte und die “eigentliche” Bedeutung

    fifa for the game for the world

    The Fédération Internationale de Football Association. Kurz genannt FIFA. Eine Non Profit Organisation, die es in den vergangenen Monaten, ja eigentlich schon Jahren immer wieder zu negativen Schlagzeilen brachte. Mit Themen, die eigentlich so gar nicht in der Marke verankert sein sollten.

    Am 21. Mai 1904 in Paris (FRA) im Hinterhaus des Sitzes der Union Française de Sports Athlétiques gegründet, machte man es sich früh zur Aufgabe, Länder miteinender sportlich zu vereinen.

    Drum machte man sich noch im selbigen Jahr daran, die ersten FIFA Statuten festzulegen.

    die gegenseitige und ausschliessliche Anerkennung der anwesenden und vertretenen Verbände; das Verbot für Klubs und Spieler, gleichzeitig für verschiedene Verbände zu spielen; Anerkennung eines von einem Verband ausgesprochenen Ausschlusses durch die übrigen Mitglieder und die Durchführung der Spiele nach den Spielregeln der Football Association Ltd.

    Seit mehr als 100 Jahren wandelt sich die FIFA-Marke, um die globale Mission, die Entwicklung und die Erfolge der Organisation zu symbolisieren.
    Die FIFA-Marke soll durch den Leitspruch “Für das Spiel. Für die Welt” aufgeladen werden. Allerdings wird dieser Spruch erst seit dem Jahre 2010 verwendet. Denn wie viele andere Marken auch, gab es auch bei der FIFA einige Veränderungen im Logo.

    um 1904
    fifa logo 1904

    Die Fédération Internationale de Football Association, wurde am 21. Mai 1904 in Paris gegründet
    und vereinte Delegierte aus Frankreich, Belgien, Dänemark, die Niederlande , Spanien, Schweden und
    Schweiz.

    um 1924
    fifa logo 1924

    Es war die Initiative von Robert Guérin, dem Präsident der Französisch Association. Nach einen Spiel zwischen Frankreich und Belgien kam es zu diesem Vorschlag. Daher wurde der Name auch in französischer Sprache gesetzt. Der Ausdruck ” Association Football ” wurde hinzugefügt, um es von Rugby zu unterscheiden.

    1928-1977
    fifa logo 1928-1977

    Ab 1928 integrierte man 2 Hempisphären und die Größe und das Wachstum auszuweisen.

    1977-1995
    fifa logo 1977-1995

    Mitte der 70er Jahre hatte man bereits eine feste Marke etabliert. Aus diesem Grund “vereinfachte” man die Marke und führte das Akronym “FIFA” ein. Noch dazu stilisierte man die beiden Hemiphären, um eine stärkere Assoziationen zu “Fußbällen” zu zu lassen.

    1995-1998
    fifa logo 1995-1998

    1996 führte man dann seitens der FIFA einen einen neuen Claim ein.”For the Good of the Game” sollte die Werte der Marke transportieren und das Markenzeichen unterstützen.

    1998-2010
    fifa logo 1998-2010

    1998 gab es direkt eine weitere Evolutionsstufe des Logos und es wurde dreidimensional umgesetzt. Aus FIFA Sichtweise wurde es dadurch zeitgemäßer und zugänglicher.

    Auf der rechten Seite sieht man das leicht überarbeitete Logo, welches ab dem Jahr 2007 verwendet wurde. Das Bildzeichen blieb gleich, nur der Claim änderte sich..

    Die neue Mission lautete

    “For the Game. For the World.”

    Dieser sollte vor allem die Mission der FIFA,

    “Develop the game. Touch the world. Build a better future”

    zum Ausdruck bringen.

    2010-Heute
    fifa logo 2010-heute

    Ab dem Jahre 2009 verzichtete man komplett auf die beiden Welten und setzte fortan nur noch auch das Logotype. Eine kleine Überarbeitung gab es noch einmal im Jahre 2013. Hier änderte sich aber lediglich der Blauwert des Logos.

    Hier geht es zur FIFA Brand Evolution und zu einem kleinen FIFA-Logo-Manual.

    Alle weiteren Informationen findet ihr auf den Unterseiten der FIFA, vor allem im FIFA-Markenbereich.

    Einblick in die Marke Apple, die Markenstragie und Markenführung

    Es war der 22 Januar 1984. Tampa Stadium in Tampa Bay Florida. Im Finale des XVIII Superbowl standen sich die Washington Redskins und die Los Angeles Raiders gegenüber. Ein relativ einseitiges Spiel, das in dem dritten Viertel aber noch ein Highlight parat hatte. Zu diesem Zeitpunkt stand es schon 9:35 für die LA Raiders. Manch ein Fan bereitete schon einmal die Sektpullen vor, als auf einmal folgender Spot on Air ging.

    Es war Apples erster Macintosh Spot, der basierend auf der von Regis McKenna entwickelten Markenstrategie entwickelt wurde. Über Regis McKenna hatte ich ja bereits schon auf Logolook berichtet (Der Apfel von Regis McKenna).

    Entwickelt wurde der Spot damals von TBWA und wurde danach mehrfach ausgezeichnet. Der Spot 1984 ist angelehnt an den gleichnamigen Roman von George Orwell.

    On January 24th, Apple Computer will introduce Macintosh. And you´ll see, why 1984 won´t be like 1984.

    Mit dieser und vielen weiteren Maßnahmen eröffnete sich Apple den Weg in eine neue Welt. Doch die Marke Apple hat in den vergangenen Jahren einige Transformationen hinter sich gebracht. Das sieht man alleine schon daran, wenn man einen Blick auf die Kampagnen und ihre Messages wirft.

    “Byte into an Apple” (Late 1970s)
    “Simplicity is the Ultimate Sophistication” (Late 1970s/1980s)
    “Soon there will be 2 kinds of people. Those who use computers, and those who use Apples.” (Early 1980s
    “The Computer for the rest of us” (1984)
    “The Power to Be Your Best” (1990)
    “Think different.” (1997–2002)

    Die Markenstrategie
    Zu Beginn der Apple Ära positionierte man sich ganz klar als Computer Hersteller. Wirft man nochmals einen Blick auf die Claims, endet diese Ära mit der 1984 entwickelten Kampagne “The Computer for the rest of us”. Es dauerte nach den 70er Jahren fast 20 Jahre, bis Apple in neue Märkte vorgedrungen ist. Mit der Entwicklung des iPods im Jahre 2001, der Einführung des iPhones 2007, iPad 2010, Apple Pay, Apple Watch, stellte man die Marke auf mehrere Standbeine. Dies setzte natürlich auch voraus, dass die Marke dementsprechend angepasst wird und all diese Marken auch unter sich vereinen kann. Während Apple zu Beginn seiner Karriere noch klar als “Challenger”-Brand zu bezeichnen war, kann man davon heute getrost Abstand nehmen. Aus dem David wurde ein Goliath, die sich wie heute bekannt wurde wieder den Spitzenplatz im Markenranking ergatterte.

    Mit 247 Milliarden Dollar gilt Apple als wertvollste Marke der Welt.

    Die Marke ist gewachsen und

    aus einem Computerhersteller wurde eine Wertegemeinschaft rund um das Thema Kreativität.

    Think Different

    Steve Jobs beschrieb die Firma schon damals als “mobile devices company” und läutete mit der Entwicklung des iPods einen wichtige Zeit für die Marke im Jahre 2001 ein. Mit der dazugehörigen Kampagne “Think Different” öffnete man sich neue Spielfelder, die neue Produkte zuließen und mit denen man neue Zielgruppen erschließen konnte.

    2007 veröffentlichte die Absatzwirtschaft einen Artikel von Bernd M. Michael, ehemals Chairman von GREY und einer der bedeutendsten Markenstrategen des Landes

    Apple geht weit über die bisher realisierten Diversifikations-Strategien großer Marken hinaus.
    Berühmte Vorgänger wie Nokia, Nivea, Virgin oder viele Modemarken, die wie zum Beispiel Boss ihre Kernkompetenz ausgebaut und besonders breit diversifiziert haben, fingen damit an.
    Aber Apple sprengte mit seinem mutigen Vorgehen alle herkömmlichen Regeln der Markenspreizung.
    Und vielleicht werden wir Zeuge einer neuen Dimension in der Markenführung.
    Und erhalten eine Antwort, die ökonomisch neue Ufer erreicht.
    Noch befindet sich das iPhone im Frühstadium seines Erfolges.
    Und die jüngste Preiskorrektur zeigt, dass man sich noch im Lernstadium befindet.
    Aber wenn es sich denn durchsetzt, dann ist es ein phänomenaler Dreisprung von Apple, der so noch von niemandem geschafft wurde.

    Marken-Berater Michael Brandtner, der im selbigen Artikel erwähnt wurde, schätze die Situation rund um Apple anders ein

    Kurzfristig sieht es so aus, dass die Marke Apple im Hype um den iPod enorm tragfähig ist.
    Dies ist der Halo-Effekt rund um den Erfolg des iPods.
    Langfristig gesehen ist die Gefahr groß, dass Apple die Marke überdehnt (hat).
    So wäre es besser gewesen, statt dem i Phone die nächste Generation des i Pods zu präsentieren.
    Den selben Fehler machte auch Motorola im Hype rund um den Erfolg des Razrs.
    Statt Razr zur Handymarke des Konzerns zu machen, verzettelte man sich mit zu vielen Modellen.
    Kurzfristig wird Markendehnung immer als Erfolg dargestellt.
    Wenn man nach längerer Zeit wieder einen Blick auf die meisten gedehnten Marken wirft, entdeckt man, dass die überdehnt wurden.
    So erging es IBM, so ergeht es Milka.
    So wird es Nivea und auch Apple ergehen.
    Fazit: Man sollte sich nie von den kurzfristigen Erfolgen blenden lassen, denn Markenerfolg misst man nicht in Monaten, sondern in Jahren und Jahrzehnten

    Hier geht es zum Artikel der Absatzwirtschaft.

    Heute wissen wir ja, wer recht behalten hat.

    Mit ihrer Device-Strategie, den dazugehörigen Content-Services und den anschließenden Netzwerken, scheint die Marke so stark zu sein wie nie zuvor.
    Ein wichtiger strategischer Schachzug, war auch der von Herrn Brandtner angesprochene

    Halo-Effekt

    Der Halo-Effekt stammt aus der Informationsforschung. Der Halo-Effekt umschreibt dabei das Phänomen, dass die allgemeine Wahrnehmung und die Bewertung von Objekten oder Personen auf andere Eigenschaften übertragen wird.

    Dank dem “Halo-Effekt” betrachten Kunden die Apple Produkte als “cool”. Neurologisch könnte man vielleicht sogar sagen, bei manch einem spielen die Synapsen verrückt, sobald ein neues Produkt angekündigt wird. So kann es dann schon einmal vorkommen, dass Verbraucher für ein neues Produkt extra nach New York fliegen und sich dort 2 Tage in eine Warteschlange stellen.

    Um diesen Effekt auszulösen, benutzen Unternehmen wie Apple gerne Superlative. “Das dünnste Tablet der Welt”. Neurologisch wissen wir, dass genau solche Phrasen beim Menschen das Verlangen steigern. Ein weitere Auswirkung des Halo-(Heiligenschein)Effekt, dass man nicht bei einem Produkt aufhören kann. Wer das Beste haben möchte, muss sich weiterentwickeln.

    Das iPhone führt zum iPad führt zum iMac

    um es noch einmal kurz zu machen. Der “Halo-Effekt” beschreibt den positiven Einfluss von etwas Bekanntem (iPhone) auf etwas Neues (iPad Air), ohne dass der Konsument selbst Erfahrungen mit dem Neuen gemacht hat.

    Ein weiterer wichtiger Faktor für diesen Erfolg ist auch die Aufladung der Marke durch

    Die Markenpersönlichkeit

    Wer sich schon einmal mit Marken auseinandergesetzt hat, wird bestimmt schon einmal vom sogenannten Brand Character gehört haben. Dieses Tool / diese Maßnahme findet häufig Einsatz, um die Marke anfassbarer zu machen.
    Auf Logolook habe ich gestern noch berichtet, welche Werte die Marke sich selber zuschreibt. Die “Kern”-Markenwerte der Top7-Tech-Unternehmen.

    Ich finde, gerade in den Werten von Apple steckt Diskussionspotenzial. In der Außenwahrnehmung wird klar, dass sich Apple in der Vergangenheit immer mehr auf die emotionalen Wertefelder fokussiert hat.

    In eigenen Veröffentlichungen, Interviews oder Vorträgen heisst es daher gerne

    The Apple brand personality is about lifestyle; imagination; liberty regained; innovation; passion; hopes, dreams and aspirations; and power-to-the-people through technology

    Wer einen Blick hinter die Kulissen wirft, stolpert natürlich auch über andere Dinge, wie schlechte Produktionsbedingungen, unglückliche Mitarbeiter und und und. Seitens Apple versucht man natürlich alles, gerade solche Informationen und schlechten Assoziationen nicht durchzulassen. Schließlich beschädigen sie die Marke.

    Ein weiterer wichtiger Punkte, der auch ein der Apple Markenstrategie und Markenführung eine erhebliche Rolle spielt, ist

    Die Customer Experience

    Ich selber könnte zwei bis drei Geschichten erzählen, in den es darum geht, sich für den Kauf eines Apple Produktes zu rechtfertigen. Gerade in den ersten Versionen des iPhones wurde man häufig gefragt, warum man für ein so überteuertes Produkt, das oftmals eine schlechtere Ausstattung als andere Produkte hatte, so viel Geld ausgeben würde.

    Apples Antwort dazu ist relativ einfach. Die Produkte sind einfach zu bedienen, innovativ, technologisch führend und maßlos schön.
    Es ist wie gesagt eine Geschmackssache und auf anderen Märkten sehen wir, dass Apple bei weitem nicht mehr so beliebt ist. Allerdings ist für Apple gerade das Thema Design ein entscheidendes Merkmal, um sich gegenüber dem Wettbewerb zu differenzieren.

    Auch in den Apple Stores bekommt man das gleich zu spüren. Und hier könnt ihr mir sagen was ihr wollt. Selbst wenn man in einem Saturn die “Apple”-Welt besucht, differenziert diese sich erheblich von Marken wie Samsung und Co. Wie Flagship Stores dieser Marken in anderen Ländern aussehen, kann ich leider nicht sagen.

    Zu guter letzt möchte ich noch einmal kurz auf

    Die Markenstrategie

    eingehen. Wer Veröffentlichungen über Apple liest, könnte im Zusammenhang mit der Marke Apple über das Wort “Monolithic Brand” oder auch “Masterbrand” stolpern.
    Dies beschreibt eine visuell und inhaltlich über alle Produkte innerhalb eines Unternehmensportfolios dominierende Marke. Sprich, die “übergeordnete” Marke, in diesem Fall Apple, fungiert auch als Absendermarke. Darunter gibt es zwar verschiedene Produktmarken, jedoch gibt es bei allen eine klare Zuordnung zu “Masterbrand”.

    Im Gegensatz dazu gibt es beispielsweise auch eine “Multibrand Strategy”. Das heisst die Positionierung von mehreren gegeneinander konkurrierenden Produkten eines Unternehmens um so einen möglichst breiten Marktanteil zu erhalten in verschiedenen Segmenten (z.B. Hoch- und Niedrigpreis-Segment bei Waschmitteln).

    Trotz aller Vorurteile ist und bleibt die Marke und wie man sie aufgebaut hat ein tolles Beispiel für alle, die sich mit dem Thema Marke auseinandersetzen. Und selbst die, die sich nicht für den Aufbau einer Marke interessieren, könnten vermutlich in ihren Bann gezogen werden.

    Anbei noch eine wesentlich ausführlichere Quelle (marketingminds), in der noch ein paar weitere Punkte über die Marke Apple stehen.

    Die “Kern” Markenwerte der Top 7 US-Tech-Unternehmen [Infografik]

    Die Grafik kursiert schon etwas länger durch das Netz wie ich gerade festgestellt habe, doch mir ist sie soeben erst bei T3N vor die Augen gekommen.

    Die Infografik zeigt die Werte, auf die die Unternehmen Apple, Facebook, Amazon, IBM, Google, Oracle und Microsoft ganz besonderen Wert legen.

    Veröffentlicht wurde die Infografik vom MidAmerica Nazarene University. Auffällig ist dabei, das so manch ein Unternehmen ganz schöne viele Markenwerte besetzt. Ich werde in den kommenden Tagen noch einmal darauf eingehen, da man bei einer Markenverortung schon einige Spannungsfelder erkennen wird.

    Apple

    Ownership
    Courage
    Simplicity
    Selectivity
    Collaboration
    Saying No

     

    Facebook

    Ownership
    Fairness /Generosity
    Ethics / Corporate Citizenship
    Openness
    Freedom
    Democracy
    One World

     

    Amazon

    Ownership
    Courage
    Simplicity
    Ethics / Corporate Citizenship
    Frugality
    Speed
    Being Right
    Innovation / Thinking Big
    Detail Oriented
    Excellence

     

    IBM

    Fairness /Generosity
    Ethics / Corporate Citizenship
    Stockholder / Obligation
    Respect
    Being Right
    Innovation / Thinking Big
    Excellence

     

    Google

    Ethics / Corporate Citizenship
    Openness
    Selectivity
    Speed
    Democracy
    One World
    Innovation / Thinking Big
    Fun
    Excellence

     

    Oracle

    Fairness /Generosity
    Ethics / Corporate Citizenship
    Communication
    Collaboration
    Integrity / Honesty
    Compliance
    Respect
    Innovation / Thinking Big
    Excellence

     

    Microsoft

    Ethics / Corporate Citizenship
    Openness
    Integrity / Honesty
    Respect
    Self Criticism
    Self Improvement
    Excellence
    successful-tech-firms-core-values

    150525 #TweetOfTheDay by Michael Kroker @Kroker

    Das Logolook Blindlogo

    Das Logolook Blindlogo

    Das bedeutet: Aus 1000 Dollar Umsätzen mit Print-Anzeigen werden 10 Dollar in der Mobil-Ära – ein Shift, den kein journalistisches Geschäftsmodell der Welt wird ausgleichen können, meint Foremsky. Die “Lousy Pennies” der Online-Welt schrumpfen in der mobilen Welt noch weiter.

    Quelle: Die erste und die zweite Apokalypse der Medien – und was sie für die Verlage bedeuten

    Zur Person:

    Michael Kroker ist Journalist & Blogger @ WirtschaftsWoche, Germany’s Business Weekly. Focus: IT- & Internet-Industry.

    Zespri – Wie eine Kiwi Instagram nutzt

    An diesem Wochenende, fand ihn Düsseldorf (21-23.5) eine riesige Probier-Aktion statt. 165.000 Kiwis, in drei grossen deutschen Städten (Düsseldorf, Hamburg und Berlin)
    Das hat sich Zespri zum Ziel gemacht, um die Kiwi in das Bewusstsein der Menschen zu heben. Auch uns hat man am Freitag erwischt und mit Kiwi und “Essenswerkzeug” ausgestattet.

    Coole Promotion by #zespri #kiwi #sungold #newzealand #food

    Ein von andrepaetzel (@andrepaetzel) gepostetes Foto am

    Noch dazu gab es einen kleinen Pin, mit dem gefühlt halb Düsseldorf rumlief.

    Ich bin nun offizieller Kiwi Markenbotschafter #zespri #kiwi #sungold #kiwigold #düsseldorf #sunshine

    Ein von andrepaetzel (@andrepaetzel) gepostetes Foto am

    Doch nicht nur in den Städten des Landes hat sich die Marke positioniert. Ob hier auf Facebook, oder dort auf Twitter. Die Marke ist in aller Munde.

    Auf verschiedenen Plattformen, wurde der “Kiwi Splash” auch schon zuvor angekündigt.

    NZ: Zespri plans SunGold kiwifruit splash in Germany

    New Zealand exporter Zespri is set to start its promotion campaign for SunGold kiwifruit in Germany next month, backed by advertising across a variety of platforms, website Fruchthandel.de reported. Zespri Deutschland
    The story reported around 150,000 SunGold kiwifruit trays would be promoted in Germany from May until July, with promotional activities in Berlin, Hamburg and Düsseldorf.
    Fruchthandel reported sampling events would also take place as part of a nationwide roadshow with 15 vehicles.
    Zespri Deutschland marketing manager Andreas Borgers told the publication the fruit would be a great addition to the classic Zespri Green, and everyone would enjoy its juicy-sweet freshness.
    “We were already able to introduce small amounts to the German market last year, although they were sold out quickly,” Borgers was quoted as saying.
    “This year all customers can see the quality of Zespri SunGold.”

    Doch vor allem beeindruckt hat mich der Aufbau des Instagram Channels. Für mich ein schönes Beispiel, wie man diesen Kanal, nicht nur mit einzelnen Bildern strategisch einsetzen kann.

    zespri instagram

    Wer noch die eine oder andere Inspiration für Instagram braucht, findet hier bei Deutsche Startups weitere schöne Beispiele.

    Bindewerk – Schönes aus Papier

    Bindewerk Logo

     

    Ob Basic Black, rue Colour, Jackie-Paper,  Metal Edge, Felt+Fibre oder Real Leather. Papier kann so vielfältig sein. Noch dazu, können mit ihm ganz neue Marke entstehen.

    Wer seine Gedanken gerne für die Nachwelt festhalten möchte, kommt um ein gutes Notizbuch kaum herum.

    Moleskine beispielsweise, für manche DAS Notizbuch überhaupt hat genau auf diesen Gedanken großer Künstler seine Markenphilosophie aufgebaut.
    Denn Moleskine  ist das Erbe des legendären Notizbuches der Künstler und Intellektuellen der vergangenen zwei Jahrhunderte,  von Vincent Van Gogh bis Pablo Picasso, von Ernest Hemingway bis Bruce Chatwin.

    Doch neben Moleskine gibt es natürlich auch noch eine Reihe anderer wunderbarer Handwerker. Bei denen man zwar die Qualität, aber nicht den Markenwert bezahlen muss. Genau so eine Marke habe ich heute beim bummeln gefunden.

    1996 begann man bei Binderwerk in einer kleinen Handbuchbinderei in München. Mittlerweile beschäftigt man bei Bindewerk, die heute unweit des Chiemsees handwerken, 9 Leute. Der Schwerpunkt der Tätigkeit liegt auf der Entwicklung und Herstellung eigener Kollektionen.

    bauhaus-bindewerk

     

    companion-bindewerk

     

    Wer auf der Suche nach Möglichkeiten ist, um den freigewordenen Gedanken einen passenden Raum zu bieten, der sollte auf jeden Fall mal auf der Bindewerk Webseite vorbeischauen. Die Bücher, nur diese habe ich bisher gesehen, sind wirklich super verarbeitet und werten die Gedanken nochmals richtig auf. Auf Facebook sind sie natürlich auch vertreten. Hier strotzt man allerdings nicht vor Aktivität …

    150523 #TweetOfTheDay by Thomas Koch @ufomedia

    Zur Person:
    Thomas Koch ist Ex-CEO tkmStarcom. Gründer Plural Media Services. Herausgeber CLAP. Mediapersönlichkeit 2008. Mediaberater tk-one. Autor: Die Zielgruppe sind auch nur Menschen.

    #DIT15 – 27. Deutscher Ingenieurtag vom VDI

    dit_vdi_thinking_generation

    „thinkING generations – Innovationen für Deutschland“ lautet das Motto des 27. Deutschen Ingenieurtags (DIT) am 19. Mai 2015 in Düsseldorf. Im Vordergrund der Veranstaltung steht die Frage, wie sich der Innovations- und Technologiestandort Deutschland weiterentwickeln muss, um zukünftige Herausforderungen einer sich immer stärker voranschreitenden Digitalisierung erfolgreich zu meistern.

    Alle 2 Jahre findet der “Dit” in Düsseldorf statt. Vor allem dieses Jahr stand die Veranstaltung unter einem ganz besonderen Vorzeichen. Schließlich feiert der Verein nächstes Jahr sein 160 jähriges Bestehen.

    Für viele ein Grund, der Einladung des VDI zu folgen. Schließlich findet man hier eine Atmosphäre vor, die man “draußen im Markt” nur selten zu spüren bekommt.

    Jung trifft alt

    oder wie ein Besucher zu mir sagte

    Erfahrung trifft den jugendlichen Willen, etwas zu erschaffen

    Beim Deutschen Ingenieurtag wurde lebhaft über die Zukunft der deutschen Industrie diskutiert. So plädierte Sigmar Gabriel beispielsweise für die digitale Aufholjagd.

    Der Wirtschaftsminister will das verhindern. Auf der Hannover Messe hatte Gabriel bereits die Gründung der Plattform Industrie 4.0 angekündigt. Vor den gut 1600 Gästen bekräftigte er nun noch einmal, dass er es ernst meint mit der digitalen Aufholjagd. Dabei gehe es nicht nur um gemeinsame Industriestandards, sichere Datenübertragungen und Regelungen für die Arbeit in dieser Welt – sondern auch um mehr Unterstützung für den deutschen Mittelstand.

    schreibt RP-Online heute.

    Anbei findet ihr einen kleinen Storify Stream des Tages. Dieser spiegelt die Eindrücke wohl am besten wieder.

    Hannover Messe 2015 – Technik meets Verstand #hm2015

    Ideas made in Germany by #vdi #hannover #hannovermesse #integratedindustry #industry4.0 #technology #innovation

    Ein von andrepaetzel (@andrepaetzel) gepostetes Foto am

    Wen es in diesen Tagen zur Hannover Messe verschlägt, der braucht sich nicht nur über Roboter wundern, die einem Gummibärchen anreichen. Unter dem Motto “Integrated Industry” versammeln sich dieses Jahr rund 6.500 Aussteller auf dem riesigen Messegelände. Ganz vorne mit dabei das Partnerland Indien, die nicht nur vor Ort, sondern auch im Netz mit der Kampagne #MakeInIndia für Aufsehen sorgen.

    Ein Ingenieur, der sich heute nicht mit Informatik auseinandersetzt, befindet sich in der Einbahnstraße

    Ich selber durfte dank des VDI die Messe besuchen und einige spannende Eindrücke sammeln.

    ThingING Generation mit dem @vdi_news Präsidenten und Direktor #discussion #VDI #hannover #hannovermesse #thinkING #vdiww

    Ein von andrepaetzel (@andrepaetzel) gepostetes Foto am

    Auch wenn das ein oder andere nicht zuletzt ungewöhnlich, suspekt, ja fast schon bedrohlich wirkte. Neben den bereits anreichenden “Gummibärchen-Robotern” fragte man sich in der Halle 37 bei der “kollaborativen Robotik”, ob es uns zukünftig überhaupt noch braucht. Denn neben der Maschine, die knapp unter Hallendecke hantierte, stand lediglich EIN Informatiker, der dafür sorgte, dass 5 Maschinen in wenigen Minuten ein Auto auseinander und wieder zusammen bauten.

    Bis 2029 müssen rund 700.000 Ingenieure altersbedingt ersetzt werden

    Wer sich in diesen Tagen von der Technik faszinieren lässt, sollte auch einmal den anderen Gedankengang einschlagen. Auf einem Panel des Fraunhofer Instituts fragte ein designierter Ingenieur,

    Ich verstehe die Begeisterung und den Wunsch nach neuen Ideen / Innovationen. Doch was passiert, wenn der menschliche Verstand nicht folgen kann? Wenn Wunsch und Wirklichkeit auseinandergeht? Wenn kaum noch einer zu Hause eine Lampe anschließen kann?”

    In einem Panel, umgeben von angehenden und erfahrenen Ingenieuren erntete dieser Beitrag nichts anderes als ein müdes Lächeln. Doch ich, der sowohl im Physik, als auch Chemie Unterricht nicht richtig aufgepasst hat, mache mir darüber so meine Gedanken.

    Natürlich faszinierten mich die BionicAnts des Esslinger Automatisierungsspezialist Festo. Der Service Roboter von Schunk. Oder der YuMi von ABB. Letzterer wurde beispielsweise für das kollaborative Arbeiten mit Menschen in der Kleinmontage konzipiert. Doch wer die Messe mit offenen Augen betrachtet wird sehen, dass beim kollaborativen Arbeiten auf eine Seite immer mehr verzichtet wird.

    Natürlich müssen die Produkte entwickelt, programmiert und gefertigt werden. Doch aus meiner Sicht ist diese Arbeit primär gut gebildeten Akademikern vorbehalten. Was passiert mit denen, die sonst am Band standen? Was passiert mit denen, die die Maschinen bedienten, die sich heute selber steuern und voneinander lernen?

    Der gute Herr vom Fraunhofer Panel fügte noch etwas hinzu,

    Veränderung hat auch immer was mit Unwissenheit zu tun. Doch Unwissenheit ist erklärungsbedürftig. Sonst wird aus ihr Angst.

    Die Bundesregierung hat es in ihrem Statement gut auf den Punkt gebracht,

    Wir müssen uns jeden Tag ändern

    Dazu gehört auch der Ausbau einer leistungsfähigen digitalen Infrastruktur oder eine Allianz aus Verbänden, Wirtschaft und Forschung.

    Denn am Ende steht eines fest. Menschen vertrauen Menschen. Und diesen sollte man bei allen Entwicklungen nicht vergessen.

    Noch einmal ein großes Danke an den VDI für den inspirierenden Tag.

    Driving home from #hannovermesse Danke an den #VDI @vdi_news #technology #innovation #industry40 #integratedindustry

    Ein von andrepaetzel (@andrepaetzel) gepostetes Foto am

    Creative Morning und der Fuchs, der den Verstand verlor

    150327_duesseldorf_2015_creative_morning__leinwand_L1001434

    Als man auf die Ankündigungsseite und den Speaker blickte, da wusste man schon, dass es ein ganz besonderer Creative Morning werden sollte.
    Zum zweiten mal fand heute am 27.30.2015 ein Creative Morning in Düsseldorf statt. Nicht, dass Düsseldorf an sich schon was ganz besonderes ist. Düsseldorf ist auch das einhundertste Mitglied im CreativeMornings-Universum. Ein Universum, das nur so strotzt vor Kreativität und Offenheit. Mittlerweile in 102 Städten weltweit.

    In der Wikipedia heisst es,

    CreativeMornings is a free, monthly breakfast lecture series for creative types with numerous chapters around the world.

    150327_duesseldorf_2015_creative_morning_fruehstueck_L1001435

    Dabei spielt das Frühstück und der Kaffee natürlich auch eine ganz besondere Rolle. Insofern schon einmal vorab ein großes Danke an Sipgate Deutschland, die Räumlichkeiten, frisches Obst, Brote und Kaffee zur Verfügung gestellt haben. Und auch ein Dank an The Dorf, die diesen schönen Morgen mit ermöglicht haben.

    150327_duesseldorf_2015_creative_morning_fruehstueck_obst_L1001436

    Aber nun zum eigentlich Act, der mich und viele gleichgesinnte zum Creative Morning getrieben haben.

    Martin Baltscheit, geboren 1965. Er studierte Kommunikationsdesign an der Folkwangschule Essen und war im Anschluss tätig als Illustrator, Bilderbuch-, Prosa-, Hörspiel- und Theaterautor. Er ist Träger des deutschen Jugendliteraturpreises für die Geschichte vom Fuchs, der den Verstand verlor, Träger des deutschen Jugendtheaterpreises und des deutschen Kurzfilmpreises.

    Und heute morgen zeigte er, dass er all dies zurecht ist.

    Wer Martin Baltscheit erlebt, muss ihm unweigerlich seine Aufmerksamkeit schenken. Denn während manch einer versucht, nur mit dem Inhalt zu fesseln, ist es bei Ihm das ganze Auftreten. Als es auf einmal

    DAAAAAAAAAAAA

    durch den Raum schallt, ist auch der letzte wach. “Zwar eine kurze, aber doch eindeutige Geschichte”, sagt Martin Baltscheit.

    Auch die Frage nach dem erhobenen Zeigerfinger wird schnell geklärt. Oder wusstet ihr etwa nicht, warum man eigentlich vom erhobenen Zeigefinder spricht? Ich werde es euch jedenfalls nicht verraten. Lasst es euch erklären, am besten von Martin persönlich. Mit einem seiner Bücher.

    150327_duesseldorf_2015_creative_morning_leinwand_L1001441

    Ich werde auf jeden Fall versuchen, beim nächsten mal wieder ein Ticket zu ergattern. Es wird sich lohnen, auch wenn die Messlatte heute verdammt hoch gelegt wurde.

    Vielen Dank auch an die Organisatoren Celine Al-Mosawi (Photography), Eva Schlappa (Video), Lisa Kunst (Chief Organizer) und Rainer Kunst (Gastgeber).

    Er war ein verdammt guter Start in einen Freitag :)

    Mr Düsseldorf – Eine Karte für die Stadt

    mr duesseldorf
    Mehr als 50.000 Nutzer folgen der Seite mittlerweile auf Facebook. Doch nur wenige wissen, wer sich eigentlich dahinter versteckt.

    Mr Düsseldorf ist in der Stadt Düsseldorf und in deren digitalen Kosmos eine feste Größe. Ob Bar Eröffnung, Straßenfest oder die Vorstellung von Persönlichkeiten. Wer wissen möchte was um ihn herum passiert, ist hier mehr als gut aufgehoben.

    Doch mittlerweile ist Mr Düsseldorf weit mehr als eine Facebookseite. Auch mehr als eine Webseite. Es ist ein für sich eigenes Netzwerk, das es sich zum Ziel gemacht hat, Menschen miteinander zu verbinden. Und so kündigte der gute Herr (oder ist es etwas doch eine Frau? Egal) beim letzten Twittwoch an, dass manch ein Düsseldorfer in wenigen Tagen eine Überraschung erhalten wird.

    mr duesseldorf card

    Tataaaa. Da ist sie. Die Überraschung. Schön verpackt. Ziemlich schwer. Edel.

    Was für den einen die Hon-Karte der Lufthansa, ist für den Düsseldorfer die Mr. Düsseldorf Karte.

    Kostenlos essen in allen Restaurants der Start. Frei parken in Halteverboten. Kostenlos Yomaro ein Leben lang. Jede Woche einen kostenlosen Flug vom Düsseldorfer Flughafen. Ein Stern auf der Königsallee.

    Nicht ganz.

    Aber viel schlechter ist es auch nicht. Vor allem neue Marken der Stadt finden sich in den Angeboten der Karte wieder. So darf ich zukünftig meine Frau und Freunde zum Burger essen einladen und dabei noch 25% sparen. Danach besuche ich noch einen der Yomaro Läden und lasse mir Soßen und Toppings gratis verabreichen. Oder ich fahre einfach nur in das Parkhaus der Schwadow Arkaden und einfach so wieder raus.

    Was man dafür machen muss? Ich weiß es ehrlich gesagt nicht. Ein bißchen habe ich allerdings das Gefühl, dass man einfach nur Teil dieses Netzwerkes sein soll. Man sollte mit raus kommen. Den Twittwoch, die Creative Mornings, oder die DEG besuchen. Man sollte netzwerken wollen. Sich mit Leuten treffen. Einfach ein Teil dieser Stadt werden.

    Erst nach dem letzten Twittwoch bekam ich wieder die Frage. Warum machst du das eigentlich? Die Karte, ist vielleicht eine Antwort. Ich freue mich, wenn sich die Besucher freuen. Ich freue mich, wenn Menschen sich durch mich neu vernetzen. Ich freue mich, wenn daraus spannende neue Dinge entstehen.

    Und so freue ich mich natürlich auch, vielleicht durch diese Karte neue Menschen kennenlernen zu dürfen.

    Insofern vielen herzlichen Dank an Mr Düsseldorf. Ich werde sie nutzen. Ganz bestimmt.

    LinkedIn Influencer – Menschen folgen Menschen

    LinkedIn-Logo

    Wer LinkedIn in diesen Tagen besucht, dem wird mit Sicherheit das ein oder andere wieder neu vorkommen. Kein Wunder, tut sich auf der Plattform gerade momentan so einiges.

    Erst vor kurzem gab es bei Gigaom einen sehr interessanten Artikel, der ein wenig den Weg dieses Netzwerkes verdeutlicht. Denn “networking” wird mit Sicherheit nicht der einzige Faktor sein, auf den es LinkedIn abgesehen hat.

    Wer einen Blick auf LinkedIn´s Revenue Growth wirft, bekommt relativ gut vor Augen geführt, wie sich die einzelnen Bereiche “Hiring Solutions”, “Marketing Solutions” und “Premium Solutions” entwickelt haben.

    linkedin revenue growth

    Eine Entwicklung, die vermutlich auch in den deutschen Markt Bewegung bringen wird. Denn erst vor kurzem verkündete man seitens LinkedIn , dass auch die D-A-CH Region mittlerweile mehr als 6 Millionen Mitglieder zählt.

    Um das Wachstum voranzutreiben, setzt man sowohl International, als auch National auf Produktentwicklung.

    “Product improvement is a key front that LinkedIn Corp. will have to work on going forward, if it’s to continue enjoying the huge user base that has been at its disposal over the years.”
    Read more at

    “Mit jedem Mitglied wird LinkedIn als Netzwerk wertvoller, weltweit sind wir schon 332 Millionen. Aber wir möchten auch wertvoller für Sie werden: Über die letzten Monate haben wir das Design unserer App und der Webseite überarbeitet, damit Sie schneller alle relevanten Informationen im Blick haben.” Till Kaestner, Commercial Director D-A-CH

    Umso spannender wird es auch sein, die Entwicklung / das Roll-out des Influencer Networks zu beobachten. Denn erst vor kurzem konnte man bei der NZZ lesen, dass der Influencer Status bald auch in Deutschland verteilt werden soll.

    Doch was bringt der Status vor dem Hintergrund der mobilen Ausrichtung und der einzelnen Revenue Streams?

    jeff weiner linkedin ceo influencer

    Hinter dem Influencer Network verbergen sich eine Vielzahl unterschiedlichster Persönlichkeiten. Durch den Status Influencer erhält man nicht nur die Möglichkeit, Nutzern in seinem Netzwerk Informationen mitzuteilen, sondern auch darüber hinaus zu publizieren.

    Habe ich also Zugriff auf das Publishing-Tool
    linkedin publishing

    und bin zusätzlich noch Influencer

    linkedin influencer

    können sich meine Beiträge auch mal schnell über das Netzwerk hinweg verbreiten. Durch das “Upgrade” bekommen andere Nutzer auch zusätzlich die Möglichkeit, dem Profil eines Influencers zu folgen.

    Publiziere ich also als Influencer einen Artikel und wird dieser innerhalb des “Pulse-Networks” in eine der Themengruppen veankert, erhalten nicht nur meine “Connections” und “Follower” sondern auch Abonennten der Gruppe Einblick in meine Gedanken.
    Darüber hinaus wird der Artikel natürlich auch noch über eMail Verteiler oder Social Channels verbreitet.

    So erreicht Bill Gates (> 3,5 Millionen Follower) in guten Tagen schon einmal mehr als 500.000 Abrufe auf seine Artikel.

    Bill Gates Influencer

    Aber nicht nur die Reichweite ist für Influencer von Vorteil, auch wenn Influencer wie Arianna Huffington es natürlich gerne mal nutzen, um etwas Traffic auf ihre neuen Themen zu leiten.

    arianna huffingtoon linkedin influencer

    Auch die Zahl der “unsichtbaren” Interaktionen nimmt spürbar zu, sobald man ein Influencer Badge erhalten hat.

    Neue Möglichkeiten für Unternehmenskommunikation

    Wer einen Blick in den Pulse Bereich von LinkedIn wirft, der wird feststellen, dass man nicht nur Infuencern, sondern auch Themen und Marken folgen kann.

    linkedin topics publisher

    Das wird vor allem dann spannend, wenn die Marke auch noch aktive Kommunikation auf LinkedIn betreibt. So lassen sich beispielsweise “Affiliate-Strukturen” mit unterschiedlichen Marken aufbauen, in denen der “Influencer” zum Vertrauensanker für neue Abonnenten wirkt.

    Ich bin sehr gespannt, wer im deutschsprachigen Raum Zugang zum Influencer Netzwerk erhalten wird. Es wird auf jeden Fall auch hier ein neues Informationsmedium entstehen, das international schon guten Anklang gefunden hat.

    socialbar – Ein Stück die Welt verbessern

    socialbar logo

    Wenn keiner anfängt, kann es auch nicht besser werden.

    Zum ersten mal fand heute die socialbar in Düsseldorf statt.

    Die socialbar ist ein Veranstaltungsformat, das Web-Aktivisten und Social Entrepreneurs, NGOs und ehrenamtliche Helfer, Politiker und Unternehmen mit sozialer Verantwortung zusammenbringt. Seit der Gründung der Socialbar im September 2008 haben über zweihundert Socialbars in zwanzig Städten des deutschsprachigen Raums stattgefunden.

    Beum heutigen zusammentreffen ging es um das Thema Lebensmittel. Von #misfits über #saatfelder bis zum #foodsharing war für jeden Gaumen etwas dabei.

    Für mich sind diese Arten von Treffen / Veranstaltungen immer wieder interessant. Sie inspirieren, unterhalten und zeigen einem Probleme, an die man leider viel zu wenig denkt.

    Oder würdet ihr etwas einen Apfel mit “Pickeln” kaufen? Warum eigentlich nicht? Ist doch nur ein leichter Hagelschaden, wie Peter von der @abendtuete uns heute beibrachte.

    Wer denkt, dass alles Möhren und Kartoffeln so aus der Erde kommen, wie sie bei Rewe in der Obstabteilung liegen irrt

    Auch Bettina Berens, leidenschaftliche “Ernterin”, auch wenn das ihr 7 und 14 jähriges Kind überhaupt nicht interessiert, hatte zum Thema

    “LEBENSMITTEL – Verwendung Verblendung Verschwendung”

    einiges beizusteuern.

    Nach einen kurzen Ausflug zu den saisonalen Gemüsen folgte ein Trip in die Welt von foodsharing.de

    Ob ich nun wirklich meine angebrochene Milch noch teilen möchte weiß ich nicht, aber die Idee macht auf jeden Fall Spaß, um weiter darauf rumzudenken.

    Als letzter Gast des Abends kamen noch “Junioren” von #slowfoodyouth. Schließlich waren die “Senioren” zuerst da und die “Junioren” zu politisch.

    Egal.

    Auch hier ging es um Essen. Dachte ich zumindest. Denn die Kölner haben irgendwas missverstanden.

    Aber egal.

    Es war wirklich schön. Unterhaltsam, angenehm, bereichernd.

    Danach hatten wir auf jeden Fall Hunger.

    Das war der 8. Twittwoch Düsseldorf #twdus #localhero bei RPdigital

    twittwoch

    Oh wie war es schön. Doch auch dieser Twittwoch musste einmal zu Ende gehen. War war ein wunderbarer Abend, den wir nicht zuletzt, der Rheinischen Post, der RPdigital, MediaInjection und Yomaro zu verdanken haben. Von Frozen Yogurt, über frischen Alt, bis zum Mettbrötchen war für alles gesorgt.

    Aber natürlich hatten es nicht nur die kulinarischen Köstlichkeiten in sich.

    Carmen Hillebrand verführte uns in die Welt des Craftbeer. Mr Düsseldorf war im #printerview zu Gast. Rheinbahn-Intim packte seine Straßenbahn Geschichten aus. Und Markus Eckartz gab Tipps, Tricks und Einblicke in die hyperlokale Blogszene.

    Anbei auch einmal die Statistiken aus unserem MediaInjection.

    twittwoch twdus statistik

    Wir (Daniel Fiene und Ich) bedanken und freuen uns schon auf den nächsten Twittwoch. Nach gestern gibt es wieder einmal Themen genug. Sie wollen nur noch gedacht und umgesetzt werden :)

    Das Werbeereignis Super Bowl – Millionen für Sekunden

    superbowl 49
    Wer beim Finale des American Football werben will, muss einiges auf den Tisch legen. Bis zu 4.500.000 US Dollar legt manch eine Marke auf den Tisch, um in den Pausen dabei zu sein.

    Allein in den USA saßen im vergangenen Jahr im Schnitt 111 Millionen Menschen vor dem Fernseher. Den Spitzenwert erzielte dabei die Halbzeitshow mit Bruno Mars – mit 115 Millionen Zuschauern. In Deutschland sahen 980.000 Leute bei Sat.1 zu.

    Anbei findet ihr einige Spots aus diesem Jahr, die bereits auf Youtube geleaked worden sind. SO hat der Spot von Kim Kardashian und der Telekom bereits jetzt schon mehr als 11 Millionen Abrufe.

    Die “Twittwoch Geschichte” geht weiter. Auf zur Rheinischen Post #twdus

    twittwoch

    Es war der 1.9.2010.

    Johannes, mittlerweile bei Akom360 in München, und Ich planten den ersten Twittwoch in Düsseldorf. Unter dem Motto “Wie hässlich ist das Internet” hatten wir Amir Kassaei, Björn Eichstädt und Thomas Knüwer an den Platz der Ideen eingeladen. Manch einer munkelte, dass Amir Kassaei an diesem Tag den Grundstein für seine DDB Karriere gelegt hat. Ich würde dem zustimmen, auch wenn die Veranstaltung noch Verbesserungsungspotential geboten hat.

    Auf den ersten Twittwoch am Platz der Ideen folgte 6 weitere.

    Wir besuchten das Medienforum NRW, wo Stefan Keuchel (zu der Zeit noch bei Google) und Udo Vetter uns etwas über das Recht im Internet erzählten. Es ging dank Sachar Klein (da hieß er noch Kriwoj) mit Base zur WiWo, wo Roland Tichy und Jochen Mai (damals beide noch bei der WiWo) uns über das Internet und Journalismus aufklärten.

    Wir veranstalteten den 4. Twittwoch in der Tonhalle, wo Igor Levit uns faszinierte. Uns begrüßte Werner Lippert im NRW Forum. Dabei sprachen wir mit unterschiedlichsten Persönlichkeiten der Fotografie über das was geschah und uns in Zukunft bildlich bewegen wird.

    Wir hatten einen weiteren Gastauftritt in der Tonhalle. “Wenn Kilobyte auf die Hüften gehen” inspirierte uns nicht nur, sondern verwöhnte uns auch. Dazu trugen vor allem Yomaro und Koch dich türkisch bei.

    Zuletzt gab es dann noch einmal Kultur. Denn wenn Weltstars wie Olafur Eliasson schon in der Stadt sind, dann darf auch der Twittwoch nicht fehlen. Es ging daher ins K20 der Kunstsammlung NRW, wo wir mit Thomas Koch, alias @ufomedia und Markus Hündgen, alias @videopunk, über die Zukunft der Medien redeten.

    Wie ihr seht, gab es schon so einiges über das wir gesprochen, aber bei dem wir auch zugehört haben. Auf diesem Weg vor allem ein großer Dank an Daniel Fiene, der in der Zwischenzeit den abwandernden Johannes abgelöst hat. Durch ihn erreichte der Twittwoch auf die Hörer von Antenne Düsseldorf und die Leser der Rheinischen Post.

    Nun schlagen wir ein weiteres Kapitel des Twittwochs auf.

    Als Thema haben wir “Local Heros” ausgewählt. Denn es gibt viele tolle Blogger und Social-Media-Aktive, die ihre Nachbarschaft mit Infos aus der Stadt versorgen. Wir möchten euch diese Helden der Stadt persönlich vorstellen.

    Den Ort können wir euch auch schon verraten: Diesmal lädt uns RP ONLINE ein. Daniels Arbeitgeber und eine feste Größe in der Stadt, die nur so vor Schlagzeilen sprudelt. Im Konferenzzentrum der Rheinischen Post  in Heerdt steht uns ein wunderbarer Saal, samt Theke für die Verpflegung, zur Verfügung. Beim Barcamp Düsseldorf hat sich der Ort schon erprobt.

    Insofern freuen wir uns darauf, wenn ihr euch schon einmal den 18.2 fest in euren Kalendern eintragt.

    Weitere Information und den Termin zur Registrierung erhaltet ihr wie immer auf unseren Blogs oder aber über unsere Twitter Accounts. Einfach Daniel oder Mir auf Twitter folgen.

    Wir freuen uns auf Euch.

    Sonos und das “Scroll-Logo”

    Bitte hoch und runter scrollen und auf das Logo achten

    Bitte hoch und runter scrollen und auf das Logo achten

    Es gibt Logos, über die muss man gar nicht viel schreiben. Das neue Sonos Logo ist eines von denen. Insofern bitte ein wenig hoch und runter scrollen und auf das Logo achten.

    Gefunden habe ich das Logo bei The Verge, die in den letzten Stunden mit Sicherheit einige Zugriffe verzeichnen dürfen.

    Entwickelt wurde das Logo von Bruce Mau Design.

    Bruce Mau Design work for sonos

    Bruce Mau Design work for sonos

     

    Lionel Messi – Der Mann mit den Zauberfüßen by Nathan Shinkle

    lionel messi logo

    Bevor wir zum wirklich wichtigen, nämlich seinem Logo kommen, noch ein kurzer Blick auf sein Fußballtalent.

    Denn während in Deutschland die Show “Wetten Dass” vor einigen Wochen ihren letzten Auftritt erfuhr, trumpfte Lionel Messi bei dem ähnlichen japanischen Format groß auf.

    Dabei musste Messi über ein in 18 Metern Höhe gespanntes Banner schießen und den Ball direkt wieder annehmen, ohne dass der Ball den Boden berührt.

    Für Messi reine Formsache. Dabei trug Messi wie gewohnt die “Klamotten” seines Ausrüsters Adidas. Und diese Marke spielt für Messe eine wesentlich größere Bedeutung, als man glauben mag.
    Sie prägt mittlerweile ganzheitlich das Erscheinungsbild und findet sich auch im Logo wieder.

    messi logo adidas

    Das Messi Logo wie wir es oben sehen integriert gleich drei Elemente in einem Logo. Es übernimmt die einfache Silhouette eines traditionellen Fußball-Wappen. in der Mitte erkennt man ein “M”, das für den Namen Messi steht.

    Diesem “M” wird natürlich eine besondere Bedeutung zugeschrieben. So wurden in dem Logo ausgeprägte Serifen verwendet, um auch die Dynamik von Messis Spiel aufzunehmen. Im unteren Bereich des “M” wurden auch leichte Serifen verwendet, um die starken Serifen die man oben links und rechts erkennen kann auszugleichen.

    Entwickelt wurde das Logokonzept von Nathan Shinkle. Ihn findet ihr übrigens auch auf Twitter, Behance, Linkedin und Co. Nathan arbeitet als Art Director bei Adidas. Die Weiterentwicklung des Logos und der Einsatz auf unterschiedlichen Medien und Produkten wurde dann vom Global Team durchgeführt.

    Auf den unten gezeigten Bildern könnt ihr noch einmal genauer sehen, wie das Logo in seinen einzelnen Elementen entstanden ist.

    messi logo adidas 1

    messi logo adidas 2 messi logo adidas 3 messi logo adidas 4

     

     

    Bilder Credits by Nathan Shinkle

     

    Holzuhren by Valerii Danevych

    valerii danevych logo

    Es kann mehr als 6 Monate dauern, bis wieder eines seiner Produkte fertiggestellt ist. Liebhaber zahlen hohe sechsstellige Beträge für seine Arbeiten. Und trotzdem kann er sich kaum von seinen Schätzen trennen.

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    Valerii Danevych
    wurde 1968 in der Hauptstadt der Ukraine, Kiev, geboren, wo er auch heute noch arbeitet. Als gelernter Feintischler begeisterten ihn schon immer natürliche Materialien. Und so war es für ihn keineswegs ungewöhnlich, sein liebstes Material Holz, auch in für dieses Produkt eigentlich ungewöhnlichen Materialien einzusetzen.
    So kam er 2005 auf die Idee, Uhrwerke aus diesem Material zu fertigen, ganz ohne Ausbildung als Uhrmacher.

    Auch vor solchen selbst in konventioneller Technik schwierigen Komplikationen wie einem Fliegenden Tourbillon machte er nicht Halt.

    Heute zählt Danevych zu den renommiertesten Uhrenherstellern der Welt. Jedes seiner Stück ist ein unikat und bis ins kleinste Detail handgefertigt.

    Ich persönlich habe zwar schon einige Reportagen über Uhren und ihre Herstellung gesehen, aber noch nie eine so präzise händische kleinteilige Arbeit. Selbst die kleinsten Zahnräder, die auf den Bildern zu sehen sind, werden von hand gefertigt.

    Ab sofort weiß ich auch, was ich auf jeden Fall mal gerne live sehen möchte.

    valerii danevych holzuhr 2.jpg

    valerii danevych holzuhr 4

     

    Fotocredit by danevych.com/de

    Aufmerksam geworden auf diese tolle Arbeit bin ich durch den heutigen Galileo Bericht.

    Darts – Das Golf der Arbeiterklasse

    Die Logos der Dartpros

    Die Logos der Dartpros

    Sie heißen Phil “The Power” Tayler, Adrian “Jackpot” Lewis oder James “The Machine” Wade. Sie gehören zur Elite der Dartswelt und bringen in diesen Tagen wieder mal den Ally Pally (Alexandra Palace) auf Hochtouren.

    Schon in den vergangen 2-3 Jahren spürte man, dass da etwas entsteht. Und so ist es nicht verwunderlich, dass in den letzten Wochen unterschiedlichste Medien das Thema aufgegriffen haben.

    Doch mit der zunehmenden Professionalisierung wird auch das Thema Selbstdarstellung und Vermarktung für die Spieler immer wichtiger. Manch einer versucht es durch eine auffällige Frisur, andere durch die äußerst auffälligen Farben des Dartshirts und wiederum ein anderer bringt sein eigenes Dartboard auf den Markt.

    Was man als Betrachter stark spürt ist der Fakt, dass sich die Außendarstellung der einzelnen Spieler sehr verändert hat. Für mich ein wenig zu vergleichen mit der Veränderung der Marke McFit. Was hier damals die sportlichen Herren mit Muskelshirt und Flatterhose waren, waren beim Darts die Herren mit Schnauzer und Bierkrug. Heute haben sie einzigartige Haarschnitte, eine eigene Einlaufmusik, besondere Gesten, und auch ein einzigartiges Logo.

    Doch sind letztere wirklich so einzigartig? Wer genauer hinschaut merkt auf jeden Fall recht schnell, dass alle Logos aus der gleichen Familie stammen. Das lässt sich alleine schon an folgenden Merkmalen festmachen.

    Konturen
    Jedes Logo wird mit einer Kontur versehen. Diese macht es wuchtiger und schwerer in der Darstellung.

    Viele Farben
    Auffallen um jeden Preis, am besten mit Signalfarben.

    Perspektiven
    Bei manchen Logos hat man gleich das Gefühl, sie würden einem entgegenspringen. Daher sind Perspektiven ein gern genutztes Mittel.

    Doch diese Einheitlichkeit war nicht immer so.
    Denn hinter dem “Dartsuniversum” steckt eine ausgefeilte Marketingstrategie.

    Denn der Darts-Sport hat erst in den vergangenen Jahren seinen Aufstieg zum Magneten einer Party- und Sportevent-süchtigen Gesellschaft erlebt. Ein Ereignis, das auch finanziell einen rasanten Aufschwung genommen hat.

    Das Golf der Arbeiterklasse 

    Während Spieler wie Phil Taylor in frühen Jahren fast vor dem sozialen Abgrund standen, verdient er heute mehr als 2 Millionen Euro im Jahr.

    Da braucht es ein gutes Auftreten und vor allem ein visuelles Erkennungszeichen, das andere Fans gerne mit sich herumgetragen.

    Ich bin fest davon überzeugt, dass 2014/2015 ein ganz besonderes Jahr für den Dartsport sein wird. Denn durch die immer größer werdende Akzeptanz der Neuen Medien, professionellere Ausrichtung der großen Events und die Vernetzung der unterschiedlichen Nutzer, entstehen neue Zugänge. Diese werden Spieler und Veranstalter zu nutzen wissen.

    Darts, AllyPally und das Social Web

    Vor etwas mehr als 2 Jahren, genauer gesagt gestern vor 2 Jahren saß ich auch auf der Couch und habe mir auf Sport1 Darts angeschaut.
    Parallel dazu schrieb ich an dem Blogartikel “Buschmann vs Paulke – Sportkommentatoren und die Chancen des Webs

    buschmann_paulke

    Frank Buschmann hatte damls rund 36.000 “Gefällt mir” Angaben auf Facebook und einige tausend Follower auf Twitter. Elmar “Mr Darts” Paulke stand zu dieser Zeit bei knapp 22.000 “Gefällt mir” Angaben und hatte auch auf Twitter die Maschine angeworfen.

    Heute ist das Bild ein anderes. Frank Buschmann versammelt auf Facebook mittlerweile fast 300.000 Menschen hinter sich. Auf Twitter sind es knapp 60.000. Er hat ein Buch geschrieben und ist mehr gefragt denn je. Auch bei Elmar Paulke hat sich die Gefolgschaft mehr als positiv entwickelt.

    Elmar Paulke am 01.01.2015 auf Facebook

    Elmar Paulke am 01.01.2015 auf Facebook

    Rund 60.000 Menschen und eine Interaktion, von der manch ein Social Media Manager in den Unternehmen nur träumen kann.
    Die Verbindung von TV und Sozialen Netzwerken findet hier nicht nur statt, sondern sie wird gelebt. Während manch einer denkt, die Verbindung wäre durch die Einbindung eines Newsstreams vollzogen, zeigt Paulke, wie man über und mit diversen Kanälen interagieren kann.
    Während er gerade noch sein Buch bewirbt, postet er auf Twitter schnell ein Foto und geht auf die Fragen von Facebook ein.

    Und ich bin fester Überzeugung, dass sich diese Interaktion auch bei den Einschaltquoten auswirkt. Schon in den letzten beiden Jahren lagen die Einschaltquoten an den Finaltagen bei 600.000 bis 650.000 (2012 // 2013) . Auch in diesem Jahr liegen die Einschaltquoten bei den Viertelfinalspielen schon auf gleichem Niveau.

    ONE HUNDRED AND EIGHTYYYYYYYYYYYYYYY

    Denn dieser Sport hat etwas virales, das sich wunderbar im Netz verbreiten lässt. Die PDC, Professional Darts Corporation, verfolgt das Spiel live in der Halle.

    PDC Twitter Account 01.01.2015

    PDC Twitter Account 01.01.2015

    Auch Moderatoren wie Paulke nutzen den Kanal, um vor allem in Werbepausen die Fans in den Streams zu informieren. Parallel wird man noch dazu aufgefordert, gleich via Whats App Videos aus dem heimischen Wohnzimmer einzusenden.

    Leute wie Buschmann, Paulke und Co haben den Nutzen in diesen Netzwerken gefunden. Und das zahlt sich auch für den Arbeitgeber, in diesem Fall die Marke Sport1 aus. Für mich zeigen diese “Nischenformate”, was Unterhaltung heute schon erreichen kann. Ich, der Zuschauer, der mittlerweile zum Nutzer geworden ist, bin Teil des Formats. Ich bestimme was ich sehen oder lesen möchte.

    Anbei gibt es auch noch einmal die Punkte die ich schon vor 2 Jahren aufgelistet habe. Wer das Web für sich nutzen möchte, sollte den ein oder anderen Punkt davon vielleicht befolgen.

    1. BINDUNG

    Bindung ist das A und O. Je vertrauter die Bindung, desto besser kann ich mit den Menschen kommunizieren. Und auch in thematisch “armen” Zeiten finde ich Ansatzpunkte und Wege, neue Themen- und Interessensfelder zu schaffen

    2. AKTUALITÄT / SCHNELLIGKEIT

    Schneller kann man kaum auf Wünsche und Anregungen der Zuschauer eingehen. “Sag doch noch mal bitte, wie schwer die Pfeile von Phil Tayler sind.” Natürlich bedarf es eines Monitorings. Aber habe ich es gesehen und ihm die Antwort gegeben, kann ich ihm auch gleich die Pfeile anbieten.

    3. TRANSPARENZ

    Es ist nicht alles Gold was glänzt. Auch der Kommentator kann von seiner Tribüne nicht alles gleich erkennen. Das weiß der Zuschauer aber erst dann, wenn er mal sieht, wo er sitzt. Ach doch nicht gleich am Spielfeldrand. Zukünftig liegt es auch in den Händen der Kommentaren, den Fans zu vermitteln, dass es auch Fehlentscheidungen geben darf. Auch wenn sie schmerzhaft sind.

    4. OFFENHEIT

    Auch wenn man ab und an das Gefühl bekommen könnte, der Kommentator meint, er wäre “allwissend”. Wenn er sich seine Kommentare auf Facebook mal anschaut, dann wird er sehen, dass es mitunter auch Fans gibt, die sich noch besser oder genauso gut auskennen. Vielleicht können diese aber nicht so schön reden und sind daher besser kein Kommentator geworden. Aber warum nicht auch mal vom Fans was lernen?

    5. INNOVATION

    Die Sender und Personen müssen neue Wege gehen, um auf die Bedürfnisse der Konsumenten einzugehen. So wird man in der Zukunft noch weiter schauen müssen, welche Zugänge man dem Fan bietet. Aus meiner Sicht gab es schon tolle Dinge, die dieses Jahr gemacht wurden und ich denke, wir werden auch noch den ein oder anderen Hangout im nächsten Jahr sehen dürfen.

     

    Deutsche Poetry Slam Meister: Team Scheller

    Das “Team Scheller” hat am 1.11.2014 überraschend das Mannschafts-Finale der deutschsprachigen Poetry Slam Meisterschaften in Dresden gewonnen. Die 33-jährige Marburgerin Dominique Macri und der 39-jährige Frankfurter “Dalibor” hatten sich erst in diesem Jahr zusammengetan.

    Ein Poetry Slam (sinngemäß: Dichterwettstreit oder Dichterschlacht) ist ein literarischer Vortragswettbewerb, bei dem selbstgeschriebene Texte innerhalb einer bestimmten Zeit einem Publikum vorgetragen werden. Die Zuhörer küren anschließend den Sieger. Ausschlaggebend ist dabei, dass der Textvortrag durch performative Elemente und die bewusste Selbstinszenierung des Vortragenden ergänzt wird. Die Veranstaltungsform entstand 1986 in Chicago und verbreitete sich in den 1990er Jahren weltweit. Die deutschsprachige Slam-Szene gilt nach der englischsprachigen als die zweitgrößte der Welt.

    Die Stadt in der Stadt – The City of London

     

    citylondon

     

    Wusstest ihr eigentlich, dass London nicht gleich London ist? Denn in London gibt es einen Ort, der so manch eine spannende Geschichte verbirgt.

    Die City of London ist das historische und wirtschaftliche Zentrum von Greater London. Sie wird oft einfach als The City oder Square Mile (Quadratmeile, entsprechend ihrer Flächenausdehnung) bezeichnet. Wenn die Queen die City of London betreten möchte, muss sie sich wie bei einem Staatsbesuch anmelden.

    Denn die City of London ist exterritoriales Gebiet und gehört nicht zu Großbritannien. Britische Gesetze greifen in der City nicht, die City of London Corporation hat eine eigene Staatlichkeit, eigene Gesetze und überwacht sich selbst.  Exterritoriale Gebiete sind in London nichts besonderes.

    Die Suite 212 des Claridges Hotel in London wurde während des 17. Juli 1945 von Großbritannien an Jugoslawien abgetreten, um die Geburt des Kronprinzen Alexander, dessen Eltern zu dieser Zeit in London exiliert waren, auf jugoslawischem Boden zu ermöglichen.

    Die City of London ist der flächenmäßig kleinste und der am wenigsten bevölkerte Stadtteil von London.

    Wen die gesamte Geschichte interessiert, findet bei der Wikipedia einen ausführlichen Bericht. Und auch beim Guardian gab es mal einen ausführlichen Artikel über London mit einer wunderbaren Animation

    Genauso wie die Geschichte, ist auch das Logo / Wappen etwas ganz besonderes.

    The earliest specific mention of the armorial bearings of the City of London appears on 17 April 1381

    Ziel war es damals, etwas prägendes und repräsentatives für die Stadt zu entwickeln.

    “ill-befitting the honour of the City”

    Wie man dem Wappen entnehmen kann, setzt es sich grundlegend aus 4 Bestandteilen zusammen.

    • Arms
    Argent a cross gules, in the first quarter a sword in pale point upwards of the
    last.
    • Crest
    On a wreath argent and gules a dragon’s sinister wing argent charged on the
    underside with a cross throughout gules.
    • Supporters
    On either side a dragon argent charged on the undersides of the wings with a
    cross throughout gules.
    • Motto
    Domine Dirige Nos -Lord Direct Us

    wer sich weiter durch den Artikel auf arms of cityoflondon.co.uk gräbt, wird recht schnell feststellen, dass es pber die Jahre natürlich unterschiedlichste “Optimierungen” an dem Logo gab.

    Jedoch blieb der Kern des Wappens immer identisch.

    Deutscher Graffiti Künstler sprüht in Empire State Building

    rene turrek empire state building

    Ganz legal wohl gemerkt. Aber wie kam es eigentlich dazu.

    Rene Turrek ist ein deutscher Graffiti Art Künstler, der schon jetzt, großes internationales Ansehen genießt. Nachdem Rene auf der diesjährigen Dmexco an einem Stand gesprüht hat, kamen dort die Leute von Krux auf ihn zu. Eine Firma, die im 40 Stock des Empire State Buildings sitzt und sich mit dem Thema Big Data auseinandersetzt. Aus der Idee, selber mal was mit Graffiti-Kunst zu machen wurde innerhalb weniger Wochen Realität.

    Anfang Oktober flog Renenach New York City, um in dem weltweit bekannten EMPIRE STATE BUILDING seine Sprühdosen auszupacken. Hier wird eine Auftragsarbeit im 40 Stock des Gebäudes durchführen. Die zu gestaltende Wand hat ein ca. Maß von 2,50 m x 6,00 m und bietet somit viel Freiraum für eine kreative Entfaltung.

    “Für mich ist der Ort, der Ausblick und die weiße Wand eine einmalige Möglichkeit”

    Interessierten Leuten möchte Turrek in seiner Zeit in New York, gerne einen Einblick gewähren.

    Denn für Turrek ist die Graffiti Kunst weitaus mehr als nur die Verschönerung von Wänden

    “Für mich bietet das Projekt nicht nur die Möglichkeit eine Idee zu realisieren, sondern Menschen auch für unsere Kunst zu sensibiliseren.”

    Schon in der vergangenen Jahren machte es sich Rene Turrek stets zur Aufgabe, um zwischen Passanten, Jugendlichen und Graffiti Künstlern zu vermitteln. Er arbeitet heute intensiv mit Polizei und Jugendeinrichtungen, um jugendliche vom illegalen sprayen abzubringen.

    Zu seinen Kunden zählen Unternehmen wie Hot Wheels, Audi, Rolex, Lamborghini, die deutsche Botschaft in Mumbai, die Daimler AG oder das Textil Label Bench.

    Ich bin gespannt, wie das Bild fertig aussehen wird.

    Vespa – Die Königin unter den Zweirädern

    vespa_logo
    Manchmal sind es die kleinen Dinge des Lebens, die uns erfreuen. Ein anderes mal aber auch die größeren, außergewöhnlichen.

    Wer heute mit offenen Augen durch den Großstadtdschungel streift, der sieht des öfteren eine neue Spezies. Eine Spezies, die kraftvoll wie in den ersten Jahren daher stolziert. Sie knattert, sie zickt und sieht dabei unfassbar gut aus.

    Vespa.

    Eigentlich hätte die Vespa damals fliegen sollen. Kann man zumindest denken, da einer ihrer Väter mit Corradino D’Ascanio ein Luftfahrtkonstrukteur war. Doch Enrico Piaggio machte sie doch zum Straßengefährt.
    Im April 1946 verließen die ersten 15 Exemplare das Werk in Pontedera. 3 Jahre später waren es schon mehr als 35.000 Stück. Heute insgesamt mehr als 17.000.000.

    Vespa ist ein Stück italienische Lebensgeschichte, die sich heute auch in einer Vielzahl anderer Produkte wiederfindet. Beziehungsweise wiederfinden soll.

    Eines der erfolgreichsten / meist geklickten Bilder dieser Woche war mit Sicherheit dieses hier
    vespa segway

    Gefunden bei Designtaxi.com

    Die Fähigkeit der Vespa, durch die ständige Variation ihres Images, verschiedene Generationen von Jugendlichen anzusprechen ist beeindruckend: Sie galt und gilt als Treiber der Mobilität. Bewegte die Menschen durch dein Wiederaufbau und fuhr über Grenzen. Mit ihr erlebten die Menschen Geschichten, die sie bis heute nicht vergaßen.

    Und blickt man so in die Gesichter der Menschen die eine Vespa fahren, könnte man glatt denken, sie bewegen sich in einer anderen Zeit.

    Auch das Vespa Logo an sich ist ein Klassiker. Zugleich ist es ein Benchmark, für Produkt und Kunden. Denn wer eine Vespa fahren will, muss ihr ebenbürtig sein. So verkörpert das Logo für mich bei weitem nicht nur “Klasse” und “Extravaganz”. Es glänzt durch die Kombination von “Einfachheit” und “Stil”. Die Verbindung der Buchstaben zeigt die Verbundenheit. Schon das “V” gibt die Richtung für die Marke vor.

    Nun muss ich mich glaube ich aber selber mal auf den Weg machen und eine Vespa testen. Alleine beim schreiben bekommt man schon Lust darauf, ein solches Gefährt einmal  auszuprobieren. Wobei der Segway mich ja auch reizen würde …

    Was tun wenn´s brennt? Das airbnb “Belo” Logo

    Airbnb's new logo has been attacked on social media. Will this cause long-term brand damage?

    Zum Glück ist es schon einige Wochen her, wird vermutlich so manch einer bei airbnb sagen. Mitte Juli stellte das Unternehmen ein neues Markenzeichen vor.

    „Airbnb steht für etwas Größeres als nur reisen. Wir haben uns eine Welt vorgestellt, in der du überall dazugehörst“

    Doch wie das bei Bildzeichen nun mal häufig ist, ruft es unterschiedlichste Assoziationen bei den Nutzern / Verbrauchern hervor. airbnb sollte da wohl für dieses Jahr ein Extrembeispiel werden. Zumal, die Assoziation für viele nicht nur irgendwas lustiges war, sondern eine eindeutig sexuelle Konnotation darstellt.

    Bei unterschiedlichsten Medien, wie zum Beispiel bbc oder thenextweb könnt ihr etwas dazu lesen. Doch was tun, wenn der Schuss nach hinten losgeht und aus gut gewollte Handlung ein Sturm der Entrüstung wird?

    Für Marken heisst das nun, Stellung und Meinung zu beziehen. Zwar wird oftmals die negative Reaktion der Verbraucher wird einkalkuliert, schließlich schafft Reaktion auch Kommunikation und das neue Bild prägt sich ein, doch dies darf nur bis zu einem gewissen Maße so sein. Vor allem dann, wenn wirklich “gefährliche” Assoziationen geweckt werden, gilt es für ein Unternehmen abzuwägen, ob und wie weit meine Marke und die dahinterstehenden Produkte gefährdet sind.

    Bei beispielsweise einem Kleidungsartikel Hersteller könnte eine solche Veränderung und entstandene Diskussion noch weitreichendere Folgen haben. Schließlich prangt das Logo überall auf den Kleidungsstücken und ist zu jederzeit sichtbar.

    Für die Kommunikationsabteilung heisst das direktes gegensteuern und vor allem beobachten. Es gilt, möglichst schnell Dynamiken festzustellen und wie gerade beschrieben, die Auswirkungen für die Marke einzuschätzen.

    1) Geschwindigkeit

    Je früher ist das Problem erkenne und darauf reagieren kann, desto besser ist es. Verbreitet sich die Nachricht erst einmal im Netz, bekomme ich es kaum noch eingefangen. Ein Grund, warum es für Unternehmen wirklich wichtig sein kann, ein eigenes Blog zu haben. Die Reaktion von airbnb war mehr als löblich.

    2) Reaktion

    airbnb statistik

    Wie ich finde, eine wunderbare Art und Weise, um mit der Kritik umzugehen. Die Aktionen der Nutzer wurden aufgenommen und in die eigene Kommunikation mit eingearbeitet.

    3) Persönlichkeit

    Eine viel und gerne genutzte Aussage war häufig “Der Praktikant / Die Agentur hat das Logo zu früh publiziert”. Das glaubt ihnen heute nun wirklich keiner mehr. Gehen sie offen und ehrlich mit der Kritik um und geben sie dem das Wort, dem man die größte Präsenz zu spricht. Unternehmen wir Domino Pizza haben in Zeiten der Krisenkommunikation sogar schon extra ihren CEO wach geklingelt, um in der Nacht noch ein YouTube Video zu produzieren.

    4) Sachlichkeit

    Eine große Gefahr ist die Emotionalität. Viel des Spotts kann schnell als Provokation gedeutet werden. Hier sollte man tunlichst vermeiden, sich auf diese Stufe zu begeben. Die Kunst ist es, genau in dieser Situation sachlich zu bleiben und mit Argumenten zu punkten. Auch Fehler anzuerkennen und zuzugeben kann wahre Wunder bewirken und Diskussionen lenken.

    5) Plan B entwickeln

    Eine ganzheitliche Strategie ist das Fundament jeglicher Krisen-PR. Diese umfasst zunächst ein umfangreiches Echtzeit-Monitoring, so dass man Krisenherde schon sehr früh identifizieren kann. Hinzu kommen unterschiedlichste Ableitungen und Maßnahmen, die im Fall der Fälle nicht noch intern diskutiert werden müssen.

    Rory McIlroy – Eine lebende golfende Sportgeschichte

    rory-mcilroy

    Rory McIlroy. Geboren am 4 Mai 1989 in Holywood, Nordirland. Schon wenn man den Ortsnamen hört könnte man meinen, einer guter Ort um Geschichte zu schreiben.

    Der Golfsport, in dem Rory sich bewegt, brachte in der Vergangenheit viele berühmte Persönlichkeiten hervor. Einer von ihnen ist und was Tiger Woods. Der, der alle Werberekorde aufstellte und im gleichen Moment von seiner Ex-Frau mit einem Golfschläger verprügelt wurde.
    Rory´s Sportgeschichte verläuft hingegen noch recht normal. Auch wenn er erst wieder richtig auftrumpfen konnte, nachdem er sich von seiner Freundin Caroline Wozniacki getrennt hat.

    Darf man nur hoffen, dass nun nicht alle Golfer meinen, sich von ihren Partnern trennen zu müssen, um wieder gute sportliche Leistungen bringen zu können. Denn was Rory gelang, ist bis dato einzigartig. Im Alter von 25 Jahren feierte er nämlich nun schon seinen 4 Major Triumph. Wer mehr zu seinen sportlichen Erfolgen lesen möchte, schaut am besten mal bei golf.de oder bloomberg vorbei.

    Wir wollen aber nicht nur einen Blick auf die sportliche Leistung, sondern vor allem auch auf die kommunikative und visuelle Kraft legen. Denn nicht nur das was auf den Greens passierte war beeindruckend.

    Wer einen Blick auf seine Homepage rorymcilroy.com wirft,

    rorymcilroy.com

     

    wird schnell feststellen, dass die sozialen Medien für das Markenkonstrukt unerlässlich sind. Während viele jedoch häufig denken, dass Facebook DIE Plattform der Sportstars ist, muss man bei “Rors” eine Korrektur vornehmen. Zwar “liken” ihn auch hier mehr als 500.000 Fans, jedoch kommt das bei weitem nicht an die Zahlen von Twitter ran.

    rory mcilroy twitter

     

    Auf Twitter sind es mittlerweile mehr als 2.000.000 Follower, die McIlroy hinter sich vereint. Ein Mehrwert, den Spieler wie McIlroy, aber auch andere seiner Kollegen zu schätzen wissen.

    pga tour twitter charts

     

    Angeführt werden die Twitter Charts von keinem geringeren als Tiger Woods. Doch auch wenn die Zahlen bei Spielern wie McIlroy, Poulter und Co noch wesentlich geringer sind, kann sich vor allem die Interaktionsrate blicken lassen.

    Ob Postings vom Essen, Gewinnspiele oder das Bild der neuesten Trophäe. Twitter ermöglich Sportlern und Fans eine große Nähe. Durch die teilweise hohe Frequenz an Updates, gerade auch auf Proberunden, hat man immer das Gefühl ein Teil des Spiels zu sein. Dies machen Sportler wie Rors sich gezielt zu nutzen und binden ihre Fans, Caddies und Teammember mit ein.

    In Zukunft wird es vor allem für Marken darauf ankommen, Teil dieser Sportgeschichten zu werden. Ein einfaches Sponsoring reicht da bei weitem nicht mehr aus. Es geht um gemeinsame Geschichten, Aktionen und vor allem um eine glaubwürdige Partnerschaft. Mit Höhen und Tiefen.

     

    Formula Student Germany 2014 – Auf den Spuren von Vettel #fsg2014 #vdi

    leftLogoFSG

     

    Man hat ein wenig das Gefühl als gelte hier das Prinzip, dabei sein ist alles.

    Neben schicken Carbonflitzern stehen Modelle die gefühlt nur aus einem Stahlrohr bestehen.

    Doch das ist nicht so. Jedes Team das hier dabei ist will vorne mitmischen und zeigen, was sie technisch auf dem Kasten haben.

    Doch was ist eigentlich die Formula Student, die Jahr für Jahr so viele Menschen zum Hockenheimring lockt.

    Studenten bauen in Teamarbeit einen einsitzigen Formelrennwagen, um damit bei einem Wettbewerb gegen Teams aus der ganzen Welt anzutreten. Bei der Formula Student gewinnt aber nicht einfach das schnellste Auto, sondern das Team mit dem besten Gesamtpaket aus Konstruktion und Rennperformance, Finanzplanung und Verkaufsargumenten.

    “Einmal im Jahr wie ein echter Profi fühlen, das ist sonst immer nur dem Prof vorbehalten.”

    198 Mannschaften aus 37 Ländern wollen am internationalen Konstruktionswettbewerb teilnehmen, mehr als jemals zuvor. 115 registrierte Teams werden ihre Rennboliden auf die Strecke schicken, 83 hoffen noch auf einen Startplatz.

    “In Eigenregie einen Rennwagen bauen – das ist die Herausforderung, die sich Jahr für Jahr immer mehr Nachwuchsingenieure bei der FSG stellen”, so Thomas Albrecht, Geschäftsführer der VDI-Gesellschaft Fahrzeug- und Verkehrstechnik.

    Ein Konzept, das nicht nur Studenten überzeugt, sondern auch viele Wirtschaftsunternehmen. Neben dem VDI Verein Deutscher Ingenieure, der als ideeller Sponsor den Wettbewerb am Hockenheimring unterstützt, engagieren sich auch Audi, Autodesk, BASF, BMW, Bosch, Brunel, Continental, Daimler, Dekra, Etas, Harting, Henkel, IAV, Mahle, MAN, MathWorks, Porsche, PTC, SKF, Tognum sowie VW und ZF.

    Anbei gibt es einige erste Impressionen. Um es kurz zu sagen. Es ist wirklich eindrucksvoll.

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    Nachtrag vom Nachmittag:

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