Tag Archives: Digital

Einfach machen – Year of the goat Frankfurt #YOTG

  Ziegen sind relativ robust gebaute Tiere mit kräftigen Gliedmaßen und breiten, an eine kletternde Fortbewegung angepassten Hufen. Ich weiß nicht wie sich der “klassische” Digitale beschreiben würde, aber es gibt angeblich Menschen, die sehen zwischen Ziegen und uns Digitalen Ähnlichkeiten. Weniger vom Aussehen, aber wohl mehr vom Charakter. Ähnlichkeiten, die man sich beim Year… Read More »

9. Twittwoch Düsseldorf – “Bewegt euch” #twdus

Es ist Mittwoch, der 18.11. Mitten in Düsseldorf versammelt sich wieder das “Who is who” der deutschen Digitalszene *hust*. Ein Abend, der jetzt schon Gänsehaut verursacht. Denn wir, damit meine ich Daniel Fiene und mich, haben keine Kosten und Mühen gescheut und tolle Gäste eingeladen. Der 9. Twittwoch bei RP Online in Heerdt Schon beim… Read More »

Golfclubs und die Chancen der digitalen Welt

Golfclubs wie der an der Lausward in Düsseldorf, wo ich selber spiele, haben es nicht einfach. Viele kämpfen mit sinkenden Mitgliederzahlen und der Frage, wie man denn nun neue Mitglieder gewinnt? An Werbung im klassischen Sinne ist gar nicht zu denken. Meist versammelt man sich auf Golfmessen gleich neben der Konkurrenz. Neben denen, die auch… Read More »

Agentur Zukunft im Zeichen der Digitalität – Ein Blick zu Scholz and Friends

Scholz & Friends. Diese Agentur beherbergt den Werber den Jahres 2011. Frank Michael Schmidt. Sie beherbergt eine Reihe großartiger Kreativer, Planner, Accounter, Konzepter und und und. Sie gehört seit dem letzten Jahr aber auch zu dem großen WPP Netzwerk. Zu dem Netzwerk, in dem ich auch schon bei GREY arbeiten durfte. Trotzdem ist sie für… Read More »

CeBIT 12 – Futter für den digitalen Nimmersatt

Alle Jahre wieder. Wenn Microsoft, Samsung und wie sie alle heißen ihre Koffer packen und Tablets Ultrabooks und andere Dinge dort hinein werfen, machen sich auch die Verbraucher, Händler, Seller, Experten und sonstigen Fachkundigen auf in Richtung Hannover. Dabei ist die Herkunft ganz unterschiedlich. Die einen kommen aus Bartzelona (Moderator vom Cebit Panel „Location based… Read More »

Achtung ansteckend – Der digitale Nimmersatt

Jeder von uns ist mir Sicherheit schon einmal einem von ihnen begegnet. Vielleicht habt ihr sogar einen von ihnen in eurer Familie. Vielleicht seid ihr auch selber einer. Dann, solltet ihr ganz besonders aufpassen. Denn jetzt geht es um den digitalen Nimmersatt. Dabei zeichnet sich der digitale Nimmersatt durch ganz unterschiedliche Ausprägungen aus. In der… Read More »

Starbucks gründet Digital Network

Im Zuge der Digitalisierung macht man sich auch in Kaffeehäusern Gedanken, wie man die Kunden glücklich machen kann. Essen gründet die iKaufstadt, wo Passanten ihre Apple Produkte aufladen können und andere richten mobile Netzwerke ein. Von Starbucks wissen wir, dass sie nicht nur auf Facebook ziemlich aktiv sind- Neben Foursquare und Co schaut man hier… Read More »

Digital Branding – Wenn Marken in dein Hirn wollen

Marken streben nach Akzeptanz und vor allem auch nach Bekanntheit. Marken wollen nicht in Vergesslichkeit geraten, sondern sie wollen genutzt, ja sogar gelebt werden. Sie wollen, dass man sie mit stolz trägt, ja sie wollen, dass man ihr Produkt auch wegen der Marke kauft. Es geht sogar soweit, dass Menschen sich Marken auf ihre Haut tätowieren lassen. Eigentlich nicht vorstellbar, aber für manche sind Marken mehr als nur Unternehmen die irgendwelche Güter herstellen. Marken verkörpern für sie einen Lebensstandard oder zeigen anderen, wie gut es einem geht. Natürlich ist das nicht bei jedem so, aber es gibt genügend Beispiele.
Und wie bereits erwähnt kämpfen die Marken darum, in das Relevant Set eines jeden Verbrauchers zu gehören. Außerdem streben sie nach aktiver Markenbekanntheit, d.h. sie wollen, dass man sie kennt und wohlmöglich auch noch positiv über sie spricht. Brandbuilding ist eine Kunst für sich, für die es Experten gibt.
Ich habe hier einmal versucht, 3 gute Beispiele zu zeigen, bei denen meiner Meinung nach ein guter Weg gefunden wurde, die Marke zu stärken und weiter aufzubauen.

Levi’s: OPioneers! – Go Forth campaign
Die junge Zielgruppe, wie oft hört man das, wenn man in der Werbung arbeitet? Jeder will sie, aber nicht jeder bekommt sie. Auch Levis stand vor der Frage, wie man diese Leute wieder für die eigene Marke begeistern kann. Schließlich muss man sich mit anderen großen Trend Marken setzen, die sich in den letzten Jahren still und heimlich entwickelt haben. Dabei setzte man jedoch nicht auf Trends und neue Dinge, sondern man setzte auf ein Gefühl, dass man vermitteln wollte. Man benutzte einen Poet, genauer gesagt Walt Whitman, der der jungen Zielgruppe wieder ein Gefühl vermitteln sollte. Das Gefühl des Pionier seins. Whitman war ein amerikanischer Dichter, der im Jahre 1892 starb. Er gilt als einer der Begründer der modernen amerikanischen Dichtung. Sein berühmtestes Werk ist der Gedichtband Leaves of Grass (Grashalme)

Man beauftragte die Agentur Wieden und Kennedy damit, diese schöne Kampagne umzusetzen. Zu dem Video gab es auch noch die passende Webseite, auf der die Leute Impressionen posten sollten.
Ein weiteres Beispiel ist

Introducing Dos Equis
“Most Interesting Man in the World” Wie soll er nur aussehen dieser Mann? Jeder hat bestimmt seine Vorstellung, aber wie man ihn bei Dos Equis sieht oder sah ist wohl doch eine ganz andere Perspektive. Dabei sei erwähnt, dass es sich bei Dos Equis um ein Bier handelt und nicht wie ich erst vermutet habe um eine Zigarre oder so ;) Für diese Kampagne wurden gleich mehrere Kurzfilme produziert, die einem einen Blick in die Welt dieses Mannes geben sollte. Die Auswahl des Interieurs und der Farben trug natürlich dazu bei, dass man in diese Welt eintauchen konnte. Noch immer ist die Seite Online, wo man sich seine Welt ansehen kann. Unter www.dosequis.com kann man eintauchen in eine Welt, die man sonst nur aus all den guten Krimis kennt.

Das Ergebnis sind und waren viele verschiedene Channels auf denen die Videos hochgeladen wurden. Auf einigen gab es eine viertel Millionen Besucher auf anderen sogar eine Million Besucher. Dazu richtete man verschiedene Profile in Social Networks ein. Neben den ganzen nachgemachten Profilen, die es natürlich recht schnell auf Facebook gab, entwickelte sich die Page von Dos Equis hervorragend. Mittlerweile hat man rund 180.000 Fans, die Tag für Tag ihre Spuren auf der Seite hinterlassen.
Ein anderes sehr bekanntes Beispiel ist natürlich

Tourism Queensland Seeks Applicants for “The Best Job in the World” – Island Caretaker
Es ging durch das Netz wie eine riesen große Welle. Jeder wollte diesen Job, gibt es doch nichts schöneres, als sich Tag für Tag zu sonnen, ein bißchen planschen zu gehen und lediglich jeden Tag einen Blogpost zu schreiben. Man hatte seine Zweifel an der Echtheit und fragte sich wo der Haken war. Haken gab es eigentlich keine, bis auf den, dass das alles eine große Werbekampagne war. Doch das schöne an dieser Kampagne, die Person durfte wirklich auf die Insel und den Bademeister spielen. Knapp 34.000 Videos wurden eingereicht, d.h. 34.000 mal 30 sekunden. Dazu noch die ganzen Blogs, die darüber berichtet haben.

Es gibt natürlich noch viele weitere Beispiele, doch ich wollte gerne welche nehmen, die in meinen Augen recht eindeutig sind und auch als erfolgreich beschrieben werden könnte. Doch eigentlich muss man sich hier schon die Frage stellen, wie man Erfolg im web eigentlich definieren kann. Sind es nur die Views die ein Video erhalten hat oder die links, die man unter seinen Artikeln zählen kann. Die Möglichkeiten sind verschieden und genau darin liegt das Problem. Unternehmen wollen Fakten, so wie sie sie aus den unterschiedlichen zuvor gemachten Studien kennt. Sie wollen ihre Funktionen auftstellen und darüber mutmaßen, ob genau diese Anzeige zum Verkauf beigetragen hat. Im Web ist das noch sehr schwer zu messen und gerade deswegen werden wir auch noch unsere Zeit brauchen die Leute von den Möglichkeiten des webs zu überzeugen!