Tag Archives: Marke

Marken und wie man sie zum Leben erweckt

Sie steckt in einem drin oder nicht. Manch einer behauptet, man könne sie sich antrainieren. Viele haben schon darüber berichtet. Doch die wirklichen Könner sprechen nicht über Sie, sondern sie leben und erleben sie einfach. Kreativität. Die Fähigkeit, gelerntes neu zu denken. Vor etwas mehr als 7 Jahren habe ich hier im Blog die erste… Read More »

Superbowl Werbung – Spots die um die Welt gehen.

Spots entwickeln, die sich jeder freiwillig anschaut. Ein Traum für jeden Werber. Und es gibt sie wirklich. Immer dann, wenn es größer kaum noch geht. Wenn zwischendurch sogar der Strom ausfällt und die städtischen Entwässerungsbetriebe Angst vor der Halbzeitpause haben. Genau dann ist Superbowl Zeit und die große Stunde einiger Werber. Schon vor Monaten haben… Read More »

Eine Marke für die Stadt Düsseldorf

 Die ersten Sonnenstrahlen des Jahres und schon sind sie alle draußen. An dem Rheinufer. Bei Pias Eisdiele oder in irgendeinem Düsseldorfer Kaffee. Düsseldorf hat, wie viele andere Städte auch, einiges zu bieten. Das weiß man auch bei der Stadt. Und trotzdem ist das Düsseldorfer Bild so ziemlich verzerrt. Viele Vorurteile liegen auf der Stadt. Gilt… Read More »

Rama ist keine Butter oder doch?

Gestern durfte, konnte, musste ich wieder einiges lernen. Denn in meiner Fotoserie AGAINST WASTE auf apaetzel.com postete ich gestern ein Bild, auf dem ein Rama Deckel zu sehen ist. Von der Headline her konnte der Leser schon ein wenig davon ausgehen, dass ich diesen Deckel von Rama, für einen Deckel einer Butter Verpackung hielt. Doch… Read More »

Die Marke Fußball

Woche für Woche fesselt sie uns an den Fernseher. “Schon wieder Fußball” ertönt es aus dem Hintergrund. Aber das ist uns egal. Schal ausgepackt, Bier auf den Tisch, Chips daneben und ab gehts. Der Puls steigt in die Höhe und doch weiß keiner so richtig, was der Fußball wirklich ist. Mehr als nur ein Spiel?… Read More »

Was Apple und Brötchen gemeinsam haben

Es ist der Duft, der dir  morgens in die Nase steigt, wenn du den Bäcker betrittst. Und trotzdem ist es nicht der gleiche. Es ist nicht der Duft, den du damals in deiner Nase hattest, als du mit deinen Eltern den Bäcker betreten hast. Und doch werden sie aus den gleichen Zutaten gebacken. Irgendwie war… Read More »

Resistance to Brand Switching

Jahrelang ein und die selbe Marke. Geht das eigentlich heutzutage noch in einer Zeit, in der wir scheinbar nur noch von Werbung und neuen Produkten umgeben sind? Vor einigen Tagen habe ich einen sehr interessanten Auszug aus einer Studie gelesen. Resistance to Brand Switching When a Radically New Brand Is Introduced: A Social Identity Theory… Read More »

Kreative Business Cards / Visitenkarten

Man sollte immer auch an sich, sein Unternehmen und seine Marke denken. Dazu gehört ein seriöser und gepflegter Auftritt. Wenn ich mir meine Visitenkaren anschaue und die anderen,die man gleich unten sieht, dann stellt man da schon einen gewissen Unterschied fest. Nicht nur von der Kreativität, sondern auch von den Kosten. Denn gerade den Kosten… Read More »

Digital Branding – Wenn Marken in dein Hirn wollen

Marken streben nach Akzeptanz und vor allem auch nach Bekanntheit. Marken wollen nicht in Vergesslichkeit geraten, sondern sie wollen genutzt, ja sogar gelebt werden. Sie wollen, dass man sie mit stolz trägt, ja sie wollen, dass man ihr Produkt auch wegen der Marke kauft. Es geht sogar soweit, dass Menschen sich Marken auf ihre Haut tätowieren lassen. Eigentlich nicht vorstellbar, aber für manche sind Marken mehr als nur Unternehmen die irgendwelche Güter herstellen. Marken verkörpern für sie einen Lebensstandard oder zeigen anderen, wie gut es einem geht. Natürlich ist das nicht bei jedem so, aber es gibt genügend Beispiele.
Und wie bereits erwähnt kämpfen die Marken darum, in das Relevant Set eines jeden Verbrauchers zu gehören. Außerdem streben sie nach aktiver Markenbekanntheit, d.h. sie wollen, dass man sie kennt und wohlmöglich auch noch positiv über sie spricht. Brandbuilding ist eine Kunst für sich, für die es Experten gibt.
Ich habe hier einmal versucht, 3 gute Beispiele zu zeigen, bei denen meiner Meinung nach ein guter Weg gefunden wurde, die Marke zu stärken und weiter aufzubauen.

Levi’s: OPioneers! – Go Forth campaign
Die junge Zielgruppe, wie oft hört man das, wenn man in der Werbung arbeitet? Jeder will sie, aber nicht jeder bekommt sie. Auch Levis stand vor der Frage, wie man diese Leute wieder für die eigene Marke begeistern kann. Schließlich muss man sich mit anderen großen Trend Marken setzen, die sich in den letzten Jahren still und heimlich entwickelt haben. Dabei setzte man jedoch nicht auf Trends und neue Dinge, sondern man setzte auf ein Gefühl, dass man vermitteln wollte. Man benutzte einen Poet, genauer gesagt Walt Whitman, der der jungen Zielgruppe wieder ein Gefühl vermitteln sollte. Das Gefühl des Pionier seins. Whitman war ein amerikanischer Dichter, der im Jahre 1892 starb. Er gilt als einer der Begründer der modernen amerikanischen Dichtung. Sein berühmtestes Werk ist der Gedichtband Leaves of Grass (Grashalme)

Man beauftragte die Agentur Wieden und Kennedy damit, diese schöne Kampagne umzusetzen. Zu dem Video gab es auch noch die passende Webseite, auf der die Leute Impressionen posten sollten.
Ein weiteres Beispiel ist

Introducing Dos Equis
“Most Interesting Man in the World” Wie soll er nur aussehen dieser Mann? Jeder hat bestimmt seine Vorstellung, aber wie man ihn bei Dos Equis sieht oder sah ist wohl doch eine ganz andere Perspektive. Dabei sei erwähnt, dass es sich bei Dos Equis um ein Bier handelt und nicht wie ich erst vermutet habe um eine Zigarre oder so ;) Für diese Kampagne wurden gleich mehrere Kurzfilme produziert, die einem einen Blick in die Welt dieses Mannes geben sollte. Die Auswahl des Interieurs und der Farben trug natürlich dazu bei, dass man in diese Welt eintauchen konnte. Noch immer ist die Seite Online, wo man sich seine Welt ansehen kann. Unter www.dosequis.com kann man eintauchen in eine Welt, die man sonst nur aus all den guten Krimis kennt.

Das Ergebnis sind und waren viele verschiedene Channels auf denen die Videos hochgeladen wurden. Auf einigen gab es eine viertel Millionen Besucher auf anderen sogar eine Million Besucher. Dazu richtete man verschiedene Profile in Social Networks ein. Neben den ganzen nachgemachten Profilen, die es natürlich recht schnell auf Facebook gab, entwickelte sich die Page von Dos Equis hervorragend. Mittlerweile hat man rund 180.000 Fans, die Tag für Tag ihre Spuren auf der Seite hinterlassen.
Ein anderes sehr bekanntes Beispiel ist natürlich

Tourism Queensland Seeks Applicants for “The Best Job in the World” – Island Caretaker
Es ging durch das Netz wie eine riesen große Welle. Jeder wollte diesen Job, gibt es doch nichts schöneres, als sich Tag für Tag zu sonnen, ein bißchen planschen zu gehen und lediglich jeden Tag einen Blogpost zu schreiben. Man hatte seine Zweifel an der Echtheit und fragte sich wo der Haken war. Haken gab es eigentlich keine, bis auf den, dass das alles eine große Werbekampagne war. Doch das schöne an dieser Kampagne, die Person durfte wirklich auf die Insel und den Bademeister spielen. Knapp 34.000 Videos wurden eingereicht, d.h. 34.000 mal 30 sekunden. Dazu noch die ganzen Blogs, die darüber berichtet haben.

Es gibt natürlich noch viele weitere Beispiele, doch ich wollte gerne welche nehmen, die in meinen Augen recht eindeutig sind und auch als erfolgreich beschrieben werden könnte. Doch eigentlich muss man sich hier schon die Frage stellen, wie man Erfolg im web eigentlich definieren kann. Sind es nur die Views die ein Video erhalten hat oder die links, die man unter seinen Artikeln zählen kann. Die Möglichkeiten sind verschieden und genau darin liegt das Problem. Unternehmen wollen Fakten, so wie sie sie aus den unterschiedlichen zuvor gemachten Studien kennt. Sie wollen ihre Funktionen auftstellen und darüber mutmaßen, ob genau diese Anzeige zum Verkauf beigetragen hat. Im Web ist das noch sehr schwer zu messen und gerade deswegen werden wir auch noch unsere Zeit brauchen die Leute von den Möglichkeiten des webs zu überzeugen!

Brand Look – Neues aus der Markenwelt

Wer das Blog nun schon etwas länger verfolgt weiß, dass ich in der letzten Zeit einige Kategorien immer wieder hinzugefügt habe. Ich denke, dass man auch alles unter einer laufen lassen kann, doch ich würde schon ganz gerne versuchen, die einzelnen Themen so gut wie Möglich auseinader zu halten.
Neben der Ursprünglichen Kategorie (Logolook), die jedoch leider Allgemein heisst, da mein Wordpress zickt und ich sie nicht umbenennen kann, gibt es mittlerweile auch die Kategorien Agenturen, Blogcharts, Copy Look von P. Benner, Short Look, Spot Look und Street Look. Die neue Kategorie, die ab heute dazu kommen soll nennt sich Brand Look.
Warum Brand Look?
Oftmals würde ich einfach mal gerne was über die Marken an sich schreiben, sprich was haben sie neues auf den Markt gebracht, was tut sich in dem Marktsegment. Daher führe ich nun diese Kategorie ein, um Euch kleine Updates aus der Markenwelt zu geben, was sowohl Angebote irgendwo sein können, als auch längere Berichte über die Unternehmen / Marken.
Ich hoffe, sie bietet auch für Euch einen Mehrwert und wie immer freue ich mich über Feedback und weitere Vorschläge!