Tag Archives: Netzwerk

Das war der 10 Twittwoch Düsseldorf

Das war mal wirklich beeindruckend. Ein “fast” echter Kapitän, ein Travelhacker, eine Reisebloggerin und ein Flughafensprecher, der uns Einblick in ein logistisches Meisterwerk gab. Dazu noch viele Menschen am “Livestream”, die zwischenzeitlich die Twitterwall kaperten (hoffe ich habe allen Unfug rausgelöscht) Anbei gibt es auf jeden Fall einen Einblick vom Abend. Mit vielen Tollen Menschen,… Read More »

Creative Morning und der Fuchs, der den Verstand verlor

Als man auf die Ankündigungsseite und den Speaker blickte, da wusste man schon, dass es ein ganz besonderer Creative Morning werden sollte. Zum zweiten mal fand heute am 27.30.2015 ein Creative Morning in Düsseldorf statt. Nicht, dass Düsseldorf an sich schon was ganz besonderes ist. Düsseldorf ist auch das einhundertste Mitglied im CreativeMornings-Universum. Ein Universum, das nur… Read More »

Wie weit sollst du gehen? Transparenz im Netz

Die Frage beschäftigt glaube ich viele, egal ob Unternehmen oder Privatpersonen. Doch keiner kann einem diese Frage besser beantworten als man selber. “Ich will dieses Internet nutzen, klar macht doch jeder, aber irgendwie will ich auch meine Privatsphäre behalten.” Oder “Wir müssen nun endlich anfangen, auch die neuen Medien als Kommunikationskanal zu nutzen, wenn nicht jetzt wann dann? Aber denkt dran, alles bisherige bleibt bestehen!”
Wie schafft man es bloß, den richtigen Mittelweg zu finden? Den Weg, wo schon viele Unternehmen dran verzweifelt sind und wo viele Privatpersonen Angst vor haben, falls etwas passiert.
In meinem privaten Umfeld bezeichnen einige Foursquare, wenn sie es denn kennen, als die Einbruchsapp. Sie sagen bist du denn bescheuert, wenn du irgendwo anders eincheckst? Da kannst du doch gleich den Schlüssel in der Tür stecken lassen. Natürlich finde ich das auch in gewisser Weise übertrieben, aber einerseits haben sie auch recht! Vielleicht ein Grund, warum ich eigentlich nicht sehr viel Foursquare nutze ….
Aber wie kann ich für mich und für meinen Weg, einen guten Mittelweg finden, bei dem ich vor allem sicher gehen kann, ob es gut der schlecht für mich ist.
Eigentlich ist es wie ein ganz normales Kommmunikationskonzept, welches man auch für seinen Kunden erstellt. Einziger Unterschied, dass Briefing schreibt man sich meistens selber, was beim Kunden ja nicht so häufig vorkommt. Dadurch ergibt sich auch eine leicht andere Struktur. Wo ich beim Kunden meine Ziele eigentlich schon gesagt bekomme, muss ich sie mir hier erst einmal selber aufstellen.

Punkt 1
Ziele
Sie sind mit Abstand das wichtigste und sollten klar definiert sein. Denn in meinen Augen ist es mit Abstand das wichtigste, was man beachten muss. WAS WILL ICH EIGENTLICH ERREICHEN? Möchte ich nur mit meinen Freunden Netzwerken, oder möchte ich mir auch Kontakte zu Business Kollegen aufbauen? Will ich nur etwas konsumieren, oder möchte ich auch selber aktiv werden und mich in Diskussionen einbringen. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, selber machen fördert den Lernerfolg und man kann sich ein besseres Urteil bilden!

Punkt 2
Analyse des “Marktes”
Es ist in diesem Fall nicht so wichtig wie bei einem wahren Kundenbriefing, aber kann mitunter sehr helfen, wenn man eine gewisse Unsicherheit verspürt. Denn was machen eigentlich die anderen so? Wie sieht es beim Arbeitskollegen aus? Der erzählte mir doch irgendwas von XING und Co. Schaut Euch ruhig an, welche Profile eure Bekannten im Netz haben und mit wem und vor allem wie sie schreiben! Fragt sie, warum sie das machen und versucht, ihre Ziele zu verstehen.

Wo nun bei einen klassischen Konzept nach meiner Auffassung eigentlich die Ziele folgen würden (Aufgabenstellung, Marktanalyse, Zielsetzung, Strategie = Maßnahmen, Kontrolle) folgt bei uns jetzt schon unsere Strategie, weil wir unsere Ziele ja schon zuvor definierten.

Punkt 3
Strategie / Maßnahmen
Du weisst nun also was Deine Ziele sind und du weisst, was dein Wettbewerb so anstellt. Wenn du ein Sicherheitsfanatiker bist, dann kannst du auch gerne noch eine SWOT Analyse machen, aber eigentlich sollten dir die bisherigen Informationen genügen.
Du entscheidest Dich also dafür (nur als Beispiel zu sehen), dass du auf jeden Fall berufliches von privatem trennen möchtest. Okay kein Problem, dann machen wir das doch. Was eignet sich am besten für den Beruf als ein Business Netzwerk? …. Genau, dann melden wir uns doch einfach bei zum Beispiel XING oder Linkedin an. Transparente Profile, seriös, mehr braucht man für das Business netzwerken nicht! Aber was ist mit den Freunden, die sind nicht bei Xing. Ach mein Kollege hat doch was von Facebook erzählt . Schnell vorbeigeschaut, Profil eingerichtet und ganz wichtig, Sicherheitseinstellungen geändert. Nur meine Freunde können meine Posts sehen. Ich glaub, ich bin drin …..
Und dann kommt der Punkt, an dem ihr es seid, die aktiv werden müsst. Durch eure Ziele müsstet ihr ja nun eigentlich wissen, was ihr euch vorgenommen habt. Aber selbst wenn ihr einfach nur Kontakte pflegen wollt, ist das natürlich mit Arbeit verbunden.
Und ein nicht betriebenes Profil wirkt meistens unseriöser als gar kein Profil. Das gilt sowohl für Unternehmen, als auch für private Personen.

Punkt 4
Kontrolle
Zu guter letzt folgt die Kontrolle! Habe ich meine definierten Ziele erreicht? Habe ich neue Kontakte kennen gelernt und vor allem wichtig, macht es mir Spaß? Wenn es nämlich keinen Spaß macht und ihr immer noch der Meinung seid, es ist alles reine Zeitverschwendung und totaler humbuk, dann lasst es auch besser. Netzwerken ist kein muss. Wenn ihr aber doch davon angetan seid, aber Eure Ziele noch nicht erreicht hat, dann steigt wieder bei den Maßnahmen ein, und überarbeitet diese nocheinmal. Schaut Euch auch den “Wettbewerb” an und fragt Eure Kollegen, welche Tipps sie euch geben können.

Fazit
Wichtig ist vor allem, dass man die Sachen ausprobiert um sich ein Urteil bilden zu können. Twitter kann auf den ersten Blick durchaus schwachsinnig erscheinen, doch auf den zweiten Blick sieht man vielleicht auch seine Vorteile. Wenn nicht, vielleicht brauch die Person diesen Dienst ja auch gar nicht. Wie gesagt, netzwerken ist kein muss, aber ich glaube, es kann einem heutzutage sehr gut dabei helfen, neue Dinge und Personen kennen zu lernen.