Tag Archives: web

Buschmann vs Paulke – Sportkommentatoren und die Chancen des Webs

Das spielt tröpfelt mal wieder vor sich hin. Torchancen sucht man vergeblich. Und der Kommentator? Hör mir auf. Auf Twitter geht es schon seid Spielbeginn rund. Wie kann man den nur an das Mikro lassen. Schnell umgeschaltet. “ONE HUNDRED AND EIGHTYYYYYYYYYYYYYYY” Der Moderator ist aus dem Häuschen. “Noch immer hat er die Chance zum Neundarter.… Read More »

Kalorienbombe Internet

Cookies sind die wahren Feinde Deutsche Verbraucher haben 2010 deutlich mehr beim Online-Shopping ausgegeben als im Jahr zuvor. Das konnte man Anfang des Jahres in diversen Magazinen und Zeitungen lesen. Rund 39,2 Mrd. Euro hat der Internet-Handel im vergangenen Jahr umgesetzt – 14% mehr als noch 2009. (Quelle: Center for Retail Research in Nottingham) Böse… Read More »

Ein Schritt nach dem anderen

Egal ob beim Fußball, beim Tennis, beim Handball, beim Golf, beim Schach und und und. Wenn man eine Sache beginnt, dann sollte man erst einmal mit den Grundlagen, also den Basics anfangen. Beim Fußball sind das wohlmöglich die unterschiedlichen Arten eines Schuss, beim Schach die unterschiedlichen Spielzüge und bei wiederum anderen Sportarten ist es vielleicht… Read More »

Personal Look – Thilo Specht von Cluetrain PR

Thilo SpechtThilo Specht steht bei so manch einem Blog auf der Black List bei den Comments, sagt er zumindest selber ;) Aber nicht, weil er immer nur quatsch postet, sondern eher, weil er es oftmals genau auf den Punkt bringt. Seine Artikel auf cluetrainpr kommen zwar selten, aber wenn sie kommen, gibt es große und ausschweifende Diskussionen. Thilo Specht ist Berater für Online Kommunikation bei PSM&W Kommunikation GmbH.
Wer mit ihm über andere Sachen diskutieren will, sollte sich für Kochen, Jazz oder Gadgets interessieren.

Ich habe Thilo interviewt. Hoffentlich wird es in der nächsten Zeit noch viele weitere geben, denen ich diesen Fragebogen zugänglich machen kann. Ich würde mich freuen. Er ist in einer Zusammenarbeit mit Robert Basic entstanden. Gibt ihn sogar in Deutsch und Englisch ;)

1. Was war deine erste Seite, die du im Netz besucht hast?
Das ist schwer zu beantworten. Eine der ersten war sicher die Website der Hochschule der Medien in Stuttgart. Dort wollte ich mich anno 1996 über die angebotenen Studienfächer informieren. Mein Vater saß hibbelig daneben und hatte stets den Gebührenzähler im Blick. Flatrates gab es damals noch nicht. Ab 1999 verbrachte ich dann einige Zeit auf Dereth, einem Kontinent im MMPORPG Asheron’s Call. Da gab es schon Flatrates. Die Interaktionsmöglichkeiten mit tausenden von anderen Spielern faszinierten mich. Im Juni 2000 trat ich meinem ersten Forum bei. Dort wurde ich wenig später auch Moderator. Meine erste eigene Seite stellte ich 2001 in’s Netz.

2. Welche Eigenschaften schätzt du an anderen Usern, um mit ihnen eine virtuelle Vernetzung einzugehen?
Es gibt für mich keinen Unterschied zu Offline-Kriterien. Die Menschen im Netz sind genau die gleichen wie die in meinem Wohnzimmer oder beim Bäcker. Ein Mindestmaß an Offenheit, Höflichkeit und irgendetwas Interessantes, das reicht.

3. Was war dein bester Fauxpas den du im Netz gebaut hast?
Toi toi toi – bisher ging alles gut.

4. Würdest du einen PR-Berater beauftragen, um diesen Fauxpas wieder gerade zurücken?
Ähm, ja? ;-)

5. Was sind deine Top 3 Markenkampagnen?
Kampagnendenken liegt mir fern, deshalb beschäftige ich mich nicht wirklich damit. Mein Ansatz ist mehr so die nachhaltige Kommunikation und so. Wenn Du erlaubst, nenne ich einfach drei Marketing/PR-Maßnahmen, die mich zuletzt besonders begeistert haben:
a) Das Video von zwei bags – eine fantastische Inszenierung des eigentlichen Produkts mit einem – vermutlich – winzigen Budget.
b) Das Amflora-Blog von BASF – man kann zu Amflora durchaus kritisch stehen. Aber Chapeau für die Idee und den Mut, den Kritikern mit einem offenen Visier entgegenzutreten.
c) Der fliegende Flashmob von germanwings: Eine tolle Idee, frech und lustig. germanwings ist dahingehend wirklich kreativ: Auf den Kotztüten etwa sind außen Füllstandsanzeigen gedruckt – ganz oben steht “Die Preise der Konkurrenz”.


6. Wenn du eine Marke wärst, welche wärst du?

Thilo Specht full flavour.

7. Scribble dein eigenes Logo
Siehe Anhang. :-)

Thilo Specht Logo
Und das schönste an der Sache ist, die letzte Frage habe ich natürlich nicht verraten ;) Sie muss ja auch von mir beantwortet werden.

8. Wenn ich könnte, für welche Marke würde ich dich buchen?
Das Beste oder nichts bietet ja schon die passende Vorlage! Durch seine Überzeugungskraft würde Thilo meiner Meinung hervorragend in eine Bäckerei passen und als Testimonial herhalten. Durch seine Überzeugungskraft könnte er glaube ich so manch einen dazu überreden, doch noch ein Brötchen in die Tüte zu packen.

P.S.
Die Vorschläge sind natürlich keinesfalls “ganz” Ernst gemeint, sie kommen mir einfach nur so in den Sinn und ich möchte keinesfalls jemanden beleidigen. Sie kommen rein aus den Antworten. Sollte sich jemand auf den Schlips getreten fühlen, bitte ich um Entschuldigung und man möge mir bescheid sagen.

Journalismus und die Frage der Bürgernähe

Wie transparent darf Zeitung sein? Wie eng sollte sie mit den Bürgern zusammen arbeiten? Wenn man nach Michael Reinhard, Chefredakteur Mainpost, geht, dann ist gerade die Zusammenarbeit von Bürgern und Journalisten ein wahrer Trugschluss. Auf dem Lokaljournalismusforum in Dortmund wurde nämlich genau dieses Thema angesprochen und diskutiert. Reinhards Meinung dazu ist recht eindeutig.

Reinhard zu Bürgerjournalisten:
Bürgerjournalisten – das kann man auch nur mit uns machen. Niemand käme auf die Idee, zu einem Bürgerchirurgen zu gehen oder mit einem Bürgerpiloten zu fliegen.

Doch warum eigentlich nicht? Projekte, wie zum Beispiel das Projekt von Sascha Lobo und der Wirtschaftswoche (Debattenbeitrag 2.0) zeigen doch, dass auch nicht gelernte Journalisten durchaus clever und schreib begabt sind. Ich verstehe die Angst der Journalisten, doch müssen sie meiner Meinung nach endlich von dem Gedanken abkommen, dass andere ihnen ihren Job streitig machen wollen. Wahrscheinlich geht es auch weniger darum, dass sie Angst haben, dass der qualitative Content fehlt, sondern vordergründig ist es der Stolz, dass andere, nicht gelernte Journalisten, auf einmal zu Redakteuren werden. Ich persönlich muss sagen, dass es mir egal ist, wer einen Artikel schreibt, die Hauptsache ist doch, dass er mich informiert und vor allem unterhält. Genau deswegen stelle ich mir und euch erneut die Frage, wie eng Journalisten mit Bürgern zusammen arbeiten sollten?
Vorab sei erwähnt: Ich weiß, dass man an gewisse Zeiten gebunden ist, und das Journalismus auch immer mit Zeitdruck und Schnelligkeit verbunden ist. Doch warum fängt man nicht einmal langsam an, Online mit Offline zu verknüpfen? Wenn man ehrlich ist, sind ein Großteil der Artikel, die man in der Zeitung liest schon einen Tag vorher im Internet behandelt worden! Man könnte doch damit anfangen, diese Quellen zu erwähnen! Oder ist es dann wieder eine Frage der Seriosität? Ich denke, dass viele Blogs durchaus eine gewisse Qualität haben und mitunter erwähnenswert sind.

Sascha Lobo hat es meiner Meinung nach sehr gut auf den Punkt gebracht und zu der Aussage von Reinhard Stellung bezogen:
Dahinter steht für mich Arroganz. Von Bürgerjournalisten könnten Journalisten viel lernen. Das mit einzubauen in den journalistischen Alltag, halte ich für Ihre Pflicht.

Doch wie könnte dieser Einbau aussehen? Das Thema Zeit ist mit Sicherheit ein wichtiger Faktor. Doch stellen wir uns die Frage, wo die Journalisten überall ihren Content herbekommen! Ist es wirklich nur noch die Straße, wo Redakteure ihre Informationen sichten? Mit Sicherheit nicht! Auch sie sind in Twitter und Co und tauschen sich mit anderen Leuten aus. Ein gutes Beispiel ist meiner Meinung nach der RZChefredakteur, Christian Lindner. Ich kann Euch sagen, dass ich voher nicht die Rhein-zeitung gelesen habe, weil sie mir ehrlich gesagt gar nicht richtig bekannt war. Seitdem Zeitpunkt, dass ich ihm followe und mit ihm in den Dialog treten kann, hat die Zeitung für mich einen anderen Mehrwert bekommen. Ich kaufe sie zwar immer noch nicht, doch besuche ich sie im Internet und verfolge die Tweets des RZChefredakteurs. Für mich genau der richtige Schritt in die richtige Richtung.
Ich höre schon die Worte aus dem Hintergrund. 2800 Follower bei Twitter, was ist das schon, wenn man diese Leuten mit den Leuten vergleicht, die die Zeitung kaufen? Dazu kann ich nur sagen. Diese Worte können nur aus dem Mund von denjenigen kommen, die selber nicht twittern oder sich nicht mit dem Medium befassen. Ich will auch nicht darauf eingehen, welchen Mehrwert diese Follower haben. Denn am besten melden sich die Leute, die auch der Auffassung sind, dass diese Follower, gemessen an den Käufern der Zeitung, keinen Mehrwert haben, mal an und sehen und erfahren selber, wie Informationen heutzutage auch verbreitet werden können.

TAZ bekommt neuen Internet Auftritt im Januar 2010

taz
Am 3.1.2010 wird es soweit. Die TAZ bekommt ein neues Outfit, und das nicht in ihren Print Ausgaben, sondern im Internet. Ein “großzügigeres Layout” so heißt es, wird es dann geben, von der sich die TAZ Geschäftsführung einen höheren Traffic auf den Servern erhofft. Wichtigste Veränderung ist die Verbreiterung der Seite von 829 auf 990 Pixel. Davon erhofft man sich, dass Bilder, Text und Co wesentlich besser dargestellt und wahrgenommen werden. Außerdem wird man versuchen, sich gezielter auf Tagesaktuelle Themen zu stürzen, in dem man die “Themen des Tages” einführt.
ich könnte mir gut vorstellen, dass hier auch mal Trending Topics von Twitter und Co diskutiert werden. In dem neuen Ressort wird die Online-Redaktion die aus ihrer Sicht wichtigsten aktuellen Ereignisse vorstellen.Dazu gehört auch, dass noch ein weiteres Themenfeld (“Bildung”) bedient werden muss.
In meinen Augen ein wirklich guter Schritt, den natürlich schon einige gegangen sind, der aber zeigt, dass man bereit ist, sich weiterzuentwickeln.
Nachdem man in diesem Jahr ein sehr gutes wirtschaftliches Ergebnis im Vergleich zum Vorjahr eingefahren hatte, vfiel die Entscheidung wohl etwas leichter. (844 neue “taz”-Genossenschafter brachten im Jahr 2009 gut 770.000 Euro zusätzliches Kapital ein – 70.000 Euro mehr als im Jahr 2008) (Quelle: Techfieber)
Aber wenn man ehrlich ist wird der Relaunch auch endlich Zeit.

Taz Seite

Die Seite ist wirklich sehr veraltet und wie man jetzt auch bemerkt hat, muss die Größe auf jeden Fall angepasst werden. Auch der Aufbau der Seite wird sich mit großer Sicherheit ändern, da es nun noch sehr unübersichtlich und teilweise konfus wirkt.

15 wirklich gute Web Design Blogs

Habe hier mal eine kleine Auswahl an wirklich tollen Web Design Blogs aufgelistet. Wirklich spannende Seiten, auf denen man sich klasse inspirieren lassen kann.

A List Apart
A LIST Apart: For People Who Make Websites Published by Published by Happy Cog.

Smashing Magazine
Smashing Magazine is focused on design and web-development.

Meyer Web
The Whole Magilla: every post made in the Thoughts From Eric journal, no matter what it’s about.

Simple Bits
SimpleBits is a tiny design studio founded by designer, author and speaker Dan Cederholm.

Pearsonified
Enjoy, and Max—earmuffs!1. Want more Pearsonified?

CSS Beauty
CSS Beauty focuses on providing its audience with a database of well designed CSS based sites, as well as news and happenings on the CSS Design Community.

Snook.ca
Snook.ca – Web Design, Development and Consulting Services.

Bartelme Design
Bartelme Design is a small design agency. Our focus is on creating standards compliant web sites and professional icons for your web site or application.

Andy Budd
Designer services in web site design, web development, interactive flash design, and site promotion.

The Man in Blue
The Man in Blue showcases the writing and Web design of Cameron Adams.

Sitepoint Design Blog
Graphics, layout and usability tips for web designers.

Bitt Box
bittbox – Free high quality design freebies, tutorials, vectors, free high resolution Photoshop brushes, Free high resolution textures.

Colour Lovers
In this tutorial rockstarkate combines the use of COLOURlovers Palette Tools ( COPASO, PHOTOCOPA, COLOR PICKER) and Adobe Photoshop & Illustrator to create

Design Meltdown
In this tutorial rockstarkate combines the use of COLOURlovers Palette Tools ( COPASO, PHOTOCOPA, COLOR PICKER) and Adobe Photoshop & Illustrator to create

Dev Lounge
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