Weiß man es nicht genau. Es ist schon komisch wenn man sich manchmal fragen stellt, wo man nicht weiß, wie man darauf kommt und wo man auch keine Antwort darauf hat.
Und so geschehen auch letzte Nacht. Nach einem etwas längeren Arbeitstag bin ich wie jeden Tag den üblichen Weg nach Hause gefahren. Schön an jeder Ampel bei rot angehalten, nicht zu schnell und doch habe ich wohl irgendwie auf mich aufmerksam gemacht. Den auf einmal erhielt ich gefühlte 200 Lichthupen und sah im Rückspiegel nur den Schriftzug “Stop Polizei”. Unangenehmes Gefühl auch wenn man weiß, dass man nichts gemacht hat. Es war wie gesagt schon gegen 4.00 Uhr in der früh und Lust auf eine Kontrolle hatte ich nicht wirklich. Vor allem hielt man mich mitten auf einer Strasse an, wo keine Haltebucht usw war. Ich erntete ein kleines Hubkonzert und mein Puls ging auf gefühlte 180. Scheiße, doch eine Ampel übersehen? Unwahrscheinlich! “klopf, klopf, Führerschein, Fahrzeugpapiere, irgendwelche Drogen oder Alkohol?” “Nein!” “okay sie sehen auch ganz fit aus!” mh und wofür nun das ganze? Auf die Frage erhielt ich keine Antwort, aber unwohl war mir trotzdem.
Vermutlich war es nur das auswertige Kennzeichen, aber irgendwas muss ja schon gewesen sein. Zumal die Damen und Herren schon recht schnell zu mir aufgeschlossen haben! Nun ja ich weiß es nicht, komisches war es trotzdem und geschlafen hab ich auch nicht gut
Von Sony gibt es nun eine richtig smarte Facebook App, die auf den Namen Monster Wars hört. Dabei sitzt Justin Timberlake vor einem Rechner (es hätte auch jeder andere sein können), der den User durch das Spiel führt. Das schöne an dem Spiel, Es ziht die Informationen aus der Pinnwand und generiert daraus das Spiel.
In keiner Sportart gibt es glaube ich so viele Vorurteil wie beim Golf. Alte Leute Sport, langweilig, und manchmal darf man dabei noch nicht einmal von Sport sprechen.
Naja egal, soll sich jeder sein eigenes Urteil bilden. Und weil die Leute ab und an auch nicht nur auf die Driving Range gehen wollen, schießen sie diesmal ein paar Bälle quer über einen See
Apps wie Foursquare und Gowalla werden ja auch mal ganz gerne als die “Einbruchapps” bezeichnet. Aber bis dato habe ich von noch keiner Versicherung gehört, die in ihren Klauseln geschrieben haben, dass die Anwendung einer solchen App dafür sorgen kann, dass nicht bezahlt wird. Obwohl es doch eigentlich nah liegen könnte. Aber ich will Euch ja jetzt nicht auf doofe Gedanken bringen. Die eigentlich interessante Frage und das war sie auch schon beim Start von Foursquare und Co ist doch eigentlich, ob die Unternehmen diese Dienste nun endlich mal gezielt am POS einsetzen.
In meinen Augen wäre es nur sinnvoll, überlegt man einmal, dass rund 150 Mio User bei Facebook die Seiten über Mobile Devices aufrufen.
Meiner Meinung nach müssten die Unternehmen schon vor allen anderen ihre Tags und Badges dort hinterlegen. Und das schöne ist, diese Funktion bietet Facebook Places ja nun auch. Jeder Ort besitzt eine eigene Profilseite. Einzelhändler, Gastronomen und andere physische Einrichtungen können eine von Nutzern angelegte Places-Profilseite beanspruchen. Nach einer Verifizierung erhalten sie die Möglichkeit, ihre bestehende Facebook Page mit der Places-Profilseite zu vereinen. Weitere Informationen gibt es hier direkt bei Facebook.
Aber welche Möglichkeiten bieten sich dadurch eigentlich für Unternehmen?
Versetzt man sich nur mal in die Lage einer Metzgerei, denn man muss ja nicht immer nur mit den Starbucks und Co´s dieser Welt spielen, kann dass schon einmal einen ungemeinen Vorteil haben.
Benutzt jemand Facebook Places und möchte gerne irgendwo einchecken, werden ihm zunächst auch einmal die Standorte in der Umgebung angezeigt. Es kann ja durchaus sein, dass keiner diesen Fleischer bis dato kannte, aber durch die Präsenz erhöht er auf jeden Fall die Wahrscheinlichkeit, wahrgenommen zu werden. Und damit nicht genug. Packt derjenige nun noch ein paar Informationen dazu, wie zum Beispiel, “nächste Woche gibt es die Wurst für einen Euro” hat er somit auch gleich ein Angebot aufgegeben, dass er sonst erst noch bei seinen kleinen Zeitungsfreunden schalten müsste.
Ich denke, Facebook Places bietet im Gegensatz zu Foursquare und Co noch weitaus mehr Möglichkeiten. Denn neben der großen Nutzerschaft, die in Facebook ja auf jeden Fall vorhanden ist, kommen noch die weiteren Tools hinzu, die man bei Facebook nutzen kann. Welche Seite hat sonst noch die Chance, sich quasi weltweit auf jeder x beliebigen Seite einbinden zu lassen? Ich kenne sonst keine, die zumindest auch genauso häufig genutzt wird.
Daher ist meine Meinung auch recht deutlich. Ich denke, dass die Marken und Unternehmen in den nächsten Jahren nicht darum herum kommen werden, solche Funktionen zu integrieren und mit in ihre Konzepte aufzunehmen.
Aber bitte denkt daran, stellt auch jemanden ein, der sich mit der Arbeit befasst und das nicht nur in der Pause machen soll …
Es gibt Unternehmen, die brauchen Strategien und es gibt unter nehmen die brauchen keine Strategien, sprechen aber trotzdem von einer Strategie. Letzteres trifft wohl zu, wenn man genug Geld hat und sich einfach überall einkaufen kann. Facebook zeigt es das es geht und Google macht es uns schon lange vor. Und daher finde ich diese Infografik, die ich heute im Digital Buzzblog gefunden habe sehr sehr interessant.
Was macht man, wenn das Produkt eigentlich recht langweilig ist und im Social Web keiner Lust dazu hat, darüber zu diskutieren? Die Facebook Gemeinde kümmert sich kaum um die Marke und auch sonst ist das Produkt irgendwie nicht cool und trendig genug. Vor allem ein Problem, wenn man jüngere Zielgruppen ansprechen möchte. Und so setzte man sich auch in den Marketingreihen von Chiquita zusammen und kreierte vermutlich einige Szenarien und Ideen, was man denn so machen könnte. Denn letztlich wollte man ja die Zielgruppe unter 25 aktivieren. So wagte man meiner Meinung nach einen sehr mutigen Schritt, den mit Sicherheit nicht viele Unternehmen gehen würden.
Man stellte der Community sein Logo zur Verfügung.
Auf einer eigens dafür angelegten Microsite stellte man der Community ein Tool zur Verfügung, das es ihnen erlaubte, eigene Logos zu entwerfen.
Jeder kennt vermutlich dieses kleinen Aufkleber, die immer auf den Bananen sind. Ab sofort konnten die User ihren Ideen freien lauf lassen und selber ein Logo gestalten. Dabei entstanden wirklich sehr interessante Ideen. Über 25000 Vorschläge wurden innerhalb von 5 Monaten eingereicht. Daraus wurde wiederum eine Auswahl von 1355 getroffen. Zu guter letzt wählte man noch einmal 50 Vorschläge daraus aus, die man nun zum abstimmen auf die Homepage stellte. (Quelle: NY Times und Eat a Chiquita) Nun ist man dabei und bittet die Nutzerschaft die 18 besten Vorschläge auszuwählen. Das schöne dabei, die ausgewählten werden wirklich produziert und auf die Bananen geklebt.
Ob die Zahlen bei der NY Times wirklich stimmen und wo man sie her hat kann ich leider nicht sagen. Aber ich vertraue diese Quelle einfach mal und denke das die Zahlen stimmen.
Mit Sicherheit gab es schon andere Marken die so etwas mal ausprobiert haben. Ich denke da an Dunkin Donuts, die mit ihren Fans neue Donuts entwikelt haben! Doch was ich hier schön finde ist, dass man wirklich eng mit der Community zusammen gearbeitet hat und ihnen auch die nötigen Tools an die Hand gegeben hat. Mi persönlich fehlt das recht häufig bei einigen Kampagnen. Man geht einfach davon aus, dass die Leute sich schon ihre Digitalkamera schnappen und dann ihre Fotos machen. Dem ist aber oft nicht so. Denn man muss sich vor Augen halten, dass auch sie sich eigentlich so wenig Arbeit wie möglich machen wollen.
Daher gefällt mir diese Kampagne wirklich gut und ich finde es eine echt schöne Idee.
Hier sind noch einige Logovorschläge.
Björn Eichstädt (35) ist Geschäftsführender Gesellschafter der Technologie-PR-Agentur Storymaker mit Sitz in Tübingen und Beijing. Seit 2005 ist er als Blogger im Web 2.0 unterwegs. Außerdem betreibt er das iPhone-Musik-Performance Projekt ZEE. Zaboura Eichstaedt Experience und unterhält sich mit Amir Kassaei im Blog “The Fukuoka Project” über die Zukunft der Kommunikation. Björn lebt in München und ist gebürtiger Düsseldorfer. Verheiratet, 1 Kater
1. Was war deine erste Seite, die du im Netz besucht hast?
Ich kann mich nicht mehr ganz genau erinnern. Aber eine sehr frühe Seite war KangaChat – eine globale Chat-Plattform, die mich sehr an das erinnerte, was heute Social Media ist. Das muss Ende 1994, Anfang 1995 gewesen. Im Rechenzentrum der Uni gab es etwa 12 Computer mit Internet-Zugang. Nichtinformatiker durften ab 20 Uhr rein, allerdings wurde dann abgeschlossen und man konnte nur jede Stunde das Gebäude verlassen. Ein paar Nerds stellten sich abends an, ich war einer davon. Und auf einmal gab es diesen Zugang in eine andere Welt. Menschen aus Australien, aus den USA, Kanada, Irland. Zu der Zeit wurden Chat-Bekanntschaften dann intensiviert, indem man sich echte Briefe schrieb – vom Chat-Freund zum Brieffreund sozusagen. Eine Kanga-Bekannte aus Cork City in Irland hat dann angefangen mir Simpsons-Episoden im englischen Originalton aus dem Fernsehen auf VHS aufzunehmen und mir die Tapes dann immer geschickt. Das war Internet in den mittleren 90ern. Mit all seiner menschenverbindenden Kraft. Das Netz hat mich seither nie mehr losgelassen.
2. Welche Eigenschaften schätzt du an anderen Usern, um mit ihnen eine virtuelle Vernetzung einzugehen?
Eigenheit. Interesse. Mitteilungsfreude. Fremde Themen. Wenn ich Menschen noch nicht persönlich kennengelernt habe, dann ziehen mich vor allem diese Aspekte an, getrieben von der Erwartung, dass ich von diesen Menschen etwas lernen kann. Ich würde sie auch nicht “User” nennen. Und die Vernetzung auch nicht virtuell: die digitale Vernetzung ist sehr real.
3. Was war dein bester Fauxpas den du im Netz gebaut hast?
(CEO entfriended / CC statt BCC / Kantinenmail als Massenmail)
Fauxpas im Netz? Naja, der Klassiker – interne Mail nach extern gegeben. In einer Mail einer spontanen Emotion nachgegeben und so weiter. Aber daraus kann man ja nur lernen: spontane Emotion hat im Netz nichts zu suchen. Davon bin ich heute überzeugt. Emotion ja. Aber: Erst der Kopf, dann die große Klappe
4. Würdest du einen PR-Berater beauftragen, um diesen Fauxpas wieder gerade zurücken?
Wenn ich mich unsicher fühlen würde, wenn ich nicht wüsste wie ich adäquat mit einer Situation umgehen soll an der Stelle, dann würde ich sicherlich externen Rat einholen. Menschen die außerhalb stehen haben meist einen besseren Blick auf eine verworrene Kommunikationssituation als sie derjenige haben kann, der mitten im Schlamassel steckt. Ob das immer ein “PR”-Berater sein muss oder schlicht eine beratende Person, die Kommunikationserfahrung hat, das kann ich so gar nicht sagen. Gesunder Menschenverstand hilft oft auch. Gepaart mit der Fähigkeit, aus der Situation herauszutreten, sie zu verobjektivieren und sich selbst nicht emotional anstacheln zu lassen. Ein Krisenkommunikationsberater oder PR-Berater mit Erfahrung in der Krisenkommunikation passt daher als Ansprechpartner wahrscheinlich besser.
5. Was sind deine Top 3 Markenkampagnen?
iPhone, iPad. Afri Cola 1968
6. Wenn du eine Marke wärst, welche wärst du?
Bin ich keine Marke?
7. Scribble dein eigenes Logo Ja das nenne ich mal ein Scribble. Man könnte denken, er wolle mit dem Kopf durch die Wand Aber vermutlich liegt es doch eher daran, dass Björn ist fast allen Sachen einem klassischen Steinbock entspricht. Daher geht es hier mal zum Horoskop.
Und auch wenn ich nach diesem Logo ein klein wenig Respekt habe, muss ich auch hier die Frage 8 beantworten. Was muss das muss 8. Wenn ich könnte, für welche Marke würde ich dich buchen? Das ist bei Björn gar nicht so einfach, vor allem weil ich weiß, dass ich ihn nächste Woche treffe und ich es mir nicht verscherzen sollte. Zumal werde ich bestimmt gleich eine Mail bekommen, die dem was ich schreibe widerspricht Aber da muss ich durch.
Wo könnte ich mir Björn vorstellen. Als großer Asien Fan, was Björn ja mal auf jeden Fall ist, würde er meiner Meinung nach sehr gut zu einem Reiseanbieter passen. Warum? ganz einfach. Neben seinem Fukuoka Project, dass er mit Amir Kassaei macht, hat er auch super Tipps für die japanische Küche. Ein Aspekt, der bei Reisen glaube ich nicht zu kurz kommen darf. Denn neben guten Übernachtungsmöglichkeiten muss ja auch für das leibliche Wohl gesorgt werden. Ich denke, da wäre Björn eine gute Anlaufstelle.
Ich bedanke mich bei Björn, dass er sich Zeit genommen hat und freue mich, ihn beim Twittwoch in Düsseldorf treffen zu dürfen.
Viele satteln mittlerweile von ihren geliebten Apple iPhones um und tendieren zu neuen Betriebssystemen wie Android. Jemand der sich richtig gut auskennt und vor kurzem sogar seinen eigenen App Store eröffnet hat ist René Hesse. Auf AppFlip bietet er zwar Apps für das iPad aber daneben betreibt er auch noch das Blog mobiflip. Ein wirklich klasse Blog, vor ihr so einige Angebote aber auch Tipps und Tricks findet.
1. Was war deine erste Seite, die du im Netz besucht hast?
Da bin ich mir ziemlich sicher, das war Web.de. Als ich in meiner ersten eigenen Wohnung meinen ersten eigenen Internetanschluss hatte, musst der damals noch über die Telekom realisiert werden (56k-Modem). Um sich nicht vollkommen mit der Minutenabrechnung zu verschulden, war der Web.de Smartsurfer ganz nützlich, denn dieser wählte sich automatisch beim günstigsten Anbieter ein.
2. Welche Eigenschaften schätzt du an anderen Usern, um mit ihnen eine virtuelle Vernetzung einzugehen?
Das ist schwer zu sagen. Das Internet bietet mir viel mehr Möglichkeiten, mich zu vernetzen, als das reale Leben. Generell achte ich, wie im Real-Life auch, auf Offenheit und Ehrlichkeit. Fachliche Vernetzungen gehe ich aber auch ohne tiefgründiges persönliches Wissen über mein Gegenüber ein. Man muss sich ja nicht mit jedem anfreunden, nur um sich auszutauschen. Generell denke ich, lieber mal ein hartes ehrliches Wort, als die ganze Zeit Honig um den Mund schmieren.
3. Was war dein bester Fauxpas den du im Netz gebaut hast?
(CEO entfriended / CC statt BCC / Kantinenmail als Massenmail)
Fällt mir spontan keiner ein. Ich bin bisher immer ganz gut weggekommen.
4. Würdest du einen PR-Berater beauftragen, um diesen Fauxpas wieder gerade zurücken?
Falls ich mir mal einen absoluten Fehltritt erlauben sollte, eindeutig nein. Das mich einzelne Personen nicht mögen ist mir ziemlich egal, denn daran muss man sich als Blogger gewöhnen. Sollte der Community an sich etwas missfallen, dann würde ich es auch selber klar stellen. Im echten Leben kommt man mit Ehrlichkeit und Offenheit sehr weit, warum sollte das im Netz anders sein? Menschen machen nun mal Fehler, man sollte nur dazu stehen.
5. Was sind deine Top 3 Markenkampagnen?
Du stellst Fragen. Ich war für Werbekampagnen jeglicher Art noch nie großartig zu begeistern. Ich bin der Meinung, gerade bei uns in Europa wird uns da sehr viel Langweiliges geboten. Ich finde derzeit die koreanischen Android-Werbeclips ganz lustig. Siehe hier und hier. In Deutschland fallen mir da eigentlich nur die aktuellen Intel-Spots ein, welche so ziemlich genau meinen Humor treffen.
6. Wenn du eine Marke wärst, welche wärst du?
Ich würde mich ungern mit einer Marke vergleichen, wenn ich es aber müsste, dann wäre ich ganz klar Google. Ich will immer alles wissen, bin aber schwer durchschaubar.
7. Scribble dein eigenes Logo
Da bin ich die absolut falsche Adresse, denn mein zeichnerisches Können befindet sich auf Vorschulniveau. Na gut, weil du es bist. Und die letzte Frage klären wir für René natürlich auch noch. 8. Wenn ich könnte, für welche Marke würde ich dich buchen? In meinen Augen passt passt Rene hervorragend in ein Fast Food Restaurant. Nicht, weil er dick ist oder so, sondern weil er einfach absolut flink ist was Content Generierung und das Auffinden von neuen News ausmacht. Ich glaube dieses schnelle und gezielte Arbeiten würde auch da ganz gut passen
Ich danke René herzlich, dass er sich Zeit genommen hat und wünsche ihm nun einen schönen Urlaub.