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LOGOLOOK

Logo, Design und Kreativität

How to do Netnography – In 5 Schritten zum Ziel

Netnography

Netnography

Netnography – Unerschöpfliche Informationen, die man nur auswerten muss
Wenn manche Leute sich im Internet über Turnschuhe oder Plastikboxen unterhalten, würden einige von uns doch wohl denken, ob die denn nichts besseres zu tun haben. Einerseits stimme ich euch da natürlich zu, aber andererseits denken sich die Leute wahrscheinlich auch, warum einige nur diese Blogs lesen. Zum Glück sind die Interessen verschieden und das ist genau das, warum Foren und Soziale Netzwerke gerade für Unternehmen so interessant sind.
Ob ich nun die besten Digitalkameras im dslr-forum oder die besten Surfspots auf surfforum.oase suche, irgendwo hinterlasse ich meine Spuren.
Aber wie muss man vorgehen, wenn man zum Beispiel einen neuen Turnschuh auf den Markt bringen möchte? Wie kann ich von den Leuten, die sich im Internet genau über solche Schuhe unterhalten Gebrauch machen?
Schon im Mai 2007 wurde in der Zeitung Planung & Analyse dazu ein Artikel veröffentlicht, der uns in 5 Punkten erklären soll, wie man bei der Netnography vorgehen sollte.

1. Definition eines Erhebungszieles
Was sind die zentralen Dimension des Unternehmensthemas und welche Sekundärquellen werden benötigt um ein tiefgehendes Themenverständnis zu schaffen. Zusammengefasst kann man sagen, dass hier eine Suchstrategie entwickelt wird, um im späteren Verlauf eine Auswahl treffen zu können, welche Communities man betrachten möchte.

2. Identifikation und Auswahl der online Quellen
Welche Kommunikations- und Informationsquellen sollen ausgewählt werden? Hier recherchiert man direkt nach Blogs, Foren, Portalen, Newsgroups oder anderen Netzwerken. Empfehlenswert ist hier natürlich eine ausreichende Kommunikation unter den Usern. Um solche Communities ausfindig zu machen, greift man hier vor allem zu verschiedenen Suchmaschinen und Bookmarking Diensten. Die zentrale Herausforderung besteht in diesem Punkt darin, die relevantesten online Quellen zu finden, um qualitative insights zu bekommen.

3. Beobachtung, Speicherung und Datenanalyse
Hauptaufgabe ist hier natürlich, dass man die Beiträge verfolgt und gleichzeitig speichert, für eine später folgende Auswertung. Im weiteren Verlauf erkennt man meistens schon den Themenschwerpunkt, den die User wählen. Wichtige Beiträge, die auch für die Untersuchung eingesetzt werden sollen, werden mit Hilfe einer Computergestützten Software analysiert und archiviert. Jedoch muss die Auswahl zuvor Manuell geschehen, da hier die menschliche Interpretationsleistung gefragt ist.

4. Consumer Insights
In diesem Schritt werden Unterschiede, Gemeinsamkeiten und Zusammenhänge zusammengefasst. Für unsere Aufgabe. Es lassen sich hier natürlich differenzierte Modelle und Diagramme erstellen. Es kommt lediglich darauf an, welches Ziel man sich am Anfang definiert hat und was man herausfinden wollte. Für den einen spielen beispielsweise die positiv genannten Aspekte eine größere Rolle als die negativen. Hier bekommt man letztendlich die Informationen zu seinem Produkt, weswegen man überhaupt diese Studie durchgeführt hat. Hier ist natürlich die Interpretationsleitung jedes einzelnen gefragt.

5. Projektüberführung
Einige beschreiben diesen Punkt als den schwierigsten überhaupt, da man nun die herausgefunden Informationen au die Prozesse im Unternehmen übertragen muss. Oftmals ist es schwer, einem Unternehmen etwas zu vermitteln, was sie sich selber nicht so gewünscht hätten. Daher sollte man schon bei der Beobachtung gezielt auf die Beiträge eingehen und schauen welche Stimmen hier deutlich werden.

Bei der Durchführung solcher Studien, hat man bisweilen natürlich noch nicht so viel Erfahrung sammeln können. Daher ist es auch äußert schwer, Leuten dieses Verfahren vertraut zu machen.
Gerade in der Marktforschung haben sich über die Jahre Quellen wie die VA (Verbraucheranalys) oder die TDWI (Typologie der Wünsche) behauptet. Jedoch gibt es heute schon viele Meinungsforscher, unter anderem auch Rob Kozinets, den Begriffserfinder, der Netnography Ergebnisse einsetzt, um bereits bestehende Ergebnisse zu belegen. Wer noch weitere Informationen übder Netnography wissen möchte, kann sich auch noch auf der dazu gehörigen Seite hier umschauen.

18 März 2010 at 00:02 - Comments

Google Advertising Professional Test in Hamburg

Google Advertising Professional

Google Advertising Professional

Nachdem mich in letzter Zeit aus meinem Bekanntenkreis vermehrt Leute nach dem Adwords Seminar in Hamburg gefragt haben, hier mal eine kleine Zusammenfassung.
Denn ich selber habe meinen Adwords Professional im November 2008 bei Google in Hamburg gemacht und kann es nur jedem weiter empfehlen.
3 Tage lang wurden wir in die Feinheiten von Google Adwords eingeführt.

Google Adwards sind längts keine spanischen Dörfer mehr, sondern knallhartes Business. Und zu jedem Business braucht es qualifizierte Leite. Geschäftstüchtig wie Google nun mal ist, bietet der Suchmaschinen-Gigant Seminare an, die einem zum “Google Qualified Individual” machen.

Für diejenigen, die sich noch nicht so viel mit Adwords befasst haben: Das sind die kostenpflichtigen Anzeigen, die man rechts oder über den Suchergebnisseiten findet. Kunden nutzen diese Anzeigen, um zielgruppenfokussiert Werbung auf den Google Such- oder Contentseiten zu platzieren.
Im Großen und Ganzen bekommt man bei dem dreitägigen Seminar eine Einführung in die Adwords-Materie. Man lernt alles, um eine eigene Kampagne zu erstellen und zielgenau auszurichten. Das Seminar schließt mit einem Test ab, in welchem man mindestens 80 Prozent der Fragen richtig beantworten muss.

Hier sind vor allem die Trainerinnen Geesche und Stefanie zu loben, die uns in knapp 2 Unterrichtstagen eine Menge Wissen vermitteln konnten. Dabei sei jedoch erwähnt, dass es zwischendurch wirklich anstrengend werden kann, da man schon eine Menge an Stoff verdauen muss.

Abschließend fand am Donnerstag, der 1,5 Stunden lange GAP Test statt. 75% müssen erreicht werden, um zu bestehen.

Das Learning Center hat jedenfalls sehr viel Spaß gemacht und ich kann nur jedem empfehlen, auch daran teilzunehmen, wenn sich die Möglichkeit bietet!

Viele, wie auch hier zu sehen, haben es schon gemacht und es lohnt sich wirklich. Man bekommt sehr viele Einblicke, die einem gerade beim online Marketing behilflich sein könnten.

Bei weiteren Fragen zum Learning Center könnt ihr euch auch gerne an mich wenden.

17 März 2010 at 23:55 - Comments
hi, das adwords seminar hab ich auch vor knapp einem jahr gemacht und war überrascht, welche ecken und kniffe sich ...
19 März 10 at 11:46

Chat Roulette Piano Improv via Mario Sixtus

Durch Mario Sixtus, bin ich heute morgen auf ein sehr lustiges Video gestoßen. Ich selber muss sagen, dass mich Chat Roulette eigentlich überhaupt nicht interessiert und iche s auch noch nicht gemacht habe, aber die Idee die dieser “Musiker” hatte ist echt interessant. Schaut es Euch einfach an und schmunzelt nicht zu doll

16 März 2010 at 07:38 - Comments
mike
wo ist hier der like button?
17 März 10 at 13:01
Komt vielleicht bald noch ;)
17 März 10 at 17:30

Digital Branding – Wenn Marken in dein Hirn wollen

Marken streben nach Akzeptanz und vor allem auch nach Bekanntheit. Marken wollen nicht in Vergesslichkeit geraten, sondern sie wollen genutzt, ja sogar gelebt werden. Sie wollen, dass man sie mit stolz trägt, ja sie wollen, dass man ihr Produkt auch wegen der Marke kauft. Es geht sogar soweit, dass Menschen sich Marken auf ihre Haut tätowieren lassen. Eigentlich nicht vorstellbar, aber für manche sind Marken mehr als nur Unternehmen die irgendwelche Güter herstellen. Marken verkörpern für sie einen Lebensstandard oder zeigen anderen, wie gut es einem geht. Natürlich ist das nicht bei jedem so, aber es gibt genügend Beispiele.
Und wie bereits erwähnt kämpfen die Marken darum, in das Relevant Set eines jeden Verbrauchers zu gehören. Außerdem streben sie nach aktiver Markenbekanntheit, d.h. sie wollen, dass man sie kennt und wohlmöglich auch noch positiv über sie spricht. Brandbuilding ist eine Kunst für sich, für die es Experten gibt.
Ich habe hier einmal versucht, 3 gute Beispiele zu zeigen, bei denen meiner Meinung nach ein guter Weg gefunden wurde, die Marke zu stärken und weiter aufzubauen.

Levi’s: OPioneers! – Go Forth campaign
Die junge Zielgruppe, wie oft hört man das, wenn man in der Werbung arbeitet? Jeder will sie, aber nicht jeder bekommt sie. Auch Levis stand vor der Frage, wie man diese Leute wieder für die eigene Marke begeistern kann. Schließlich muss man sich mit anderen großen Trend Marken setzen, die sich in den letzten Jahren still und heimlich entwickelt haben. Dabei setzte man jedoch nicht auf Trends und neue Dinge, sondern man setzte auf ein Gefühl, dass man vermitteln wollte. Man benutzte einen Poet, genauer gesagt Walt Whitman, der der jungen Zielgruppe wieder ein Gefühl vermitteln sollte. Das Gefühl des Pionier seins. Whitman war ein amerikanischer Dichter, der im Jahre 1892 starb. Er gilt als einer der Begründer der modernen amerikanischen Dichtung. Sein berühmtestes Werk ist der Gedichtband Leaves of Grass (Grashalme)

Man beauftragte die Agentur Wieden und Kennedy damit, diese schöne Kampagne umzusetzen. Zu dem Video gab es auch noch die passende Webseite, auf der die Leute Impressionen posten sollten.
Ein weiteres Beispiel ist

Introducing Dos Equis
“Most Interesting Man in the World” Wie soll er nur aussehen dieser Mann? Jeder hat bestimmt seine Vorstellung, aber wie man ihn bei Dos Equis sieht oder sah ist wohl doch eine ganz andere Perspektive. Dabei sei erwähnt, dass es sich bei Dos Equis um ein Bier handelt und nicht wie ich erst vermutet habe um eine Zigarre oder so ;) Für diese Kampagne wurden gleich mehrere Kurzfilme produziert, die einem einen Blick in die Welt dieses Mannes geben sollte. Die Auswahl des Interieurs und der Farben trug natürlich dazu bei, dass man in diese Welt eintauchen konnte. Noch immer ist die Seite Online, wo man sich seine Welt ansehen kann. Unter www.dosequis.com kann man eintauchen in eine Welt, die man sonst nur aus all den guten Krimis kennt.

Das Ergebnis sind und waren viele verschiedene Channels auf denen die Videos hochgeladen wurden. Auf einigen gab es eine viertel Millionen Besucher auf anderen sogar eine Million Besucher. Dazu richtete man verschiedene Profile in Social Networks ein. Neben den ganzen nachgemachten Profilen, die es natürlich recht schnell auf Facebook gab, entwickelte sich die Page von Dos Equis hervorragend. Mittlerweile hat man rund 180.000 Fans, die Tag für Tag ihre Spuren auf der Seite hinterlassen.
Ein anderes sehr bekanntes Beispiel ist natürlich

Tourism Queensland Seeks Applicants for “The Best Job in the World” – Island Caretaker
Es ging durch das Netz wie eine riesen große Welle. Jeder wollte diesen Job, gibt es doch nichts schöneres, als sich Tag für Tag zu sonnen, ein bißchen planschen zu gehen und lediglich jeden Tag einen Blogpost zu schreiben. Man hatte seine Zweifel an der Echtheit und fragte sich wo der Haken war. Haken gab es eigentlich keine, bis auf den, dass das alles eine große Werbekampagne war. Doch das schöne an dieser Kampagne, die Person durfte wirklich auf die Insel und den Bademeister spielen. Knapp 34.000 Videos wurden eingereicht, d.h. 34.000 mal 30 sekunden. Dazu noch die ganzen Blogs, die darüber berichtet haben.

Es gibt natürlich noch viele weitere Beispiele, doch ich wollte gerne welche nehmen, die in meinen Augen recht eindeutig sind und auch als erfolgreich beschrieben werden könnte. Doch eigentlich muss man sich hier schon die Frage stellen, wie man Erfolg im web eigentlich definieren kann. Sind es nur die Views die ein Video erhalten hat oder die links, die man unter seinen Artikeln zählen kann. Die Möglichkeiten sind verschieden und genau darin liegt das Problem. Unternehmen wollen Fakten, so wie sie sie aus den unterschiedlichen zuvor gemachten Studien kennt. Sie wollen ihre Funktionen auftstellen und darüber mutmaßen, ob genau diese Anzeige zum Verkauf beigetragen hat. Im Web ist das noch sehr schwer zu messen und gerade deswegen werden wir auch noch unsere Zeit brauchen die Leute von den Möglichkeiten des webs zu überzeugen!

15 März 2010 at 23:08 - Comments

Modelmanagement.com – Auf den Spuren unserer Heidi

Modelmanagement

Modelmanagement

Ausschlafen, dann schön 2 Stunden Training mit dem Personalcoach, ein bißchen Quark frühstücken, ein paar Fotos machen und sich dann schön in die Sonne legen oder der ein oder anderen VIP Veranstaltung noch einen Besuch abstatten. Ich weiß nicht ob so der Tag der schönen und bekannten Models aussieht, aber selbst wenn, der Weg bis dahin ist steinig und schwer. Sendungen wie Germany´s next Topmodel versuchen zumindest einigen “talentierten” Mädels die Chance zu geben. Aber ob das immer alles so rosig ist sei einmal dahingestellt. Daneben gibt es unzählige unseriöse Communities und Model Karteien, bei denen man zuerst einmal ein paar Euros auf den Tisch legen muss, bevor man seine Bilder hochladen darf. Meistens folgt dann auch eine automatisierte Mail, die dir sagt
“Herzlichen Glückwunsch, du entsprichst zu 100% unseren Vorstellungen. Jetzt noch schnell 500€ überweisen, und du bist deinem ersten Vertrag ein ganze Stückchen näher gekommen”. Und wenn sich wirklich mal jemand meldet, dass ist es vielleicht der ortsansässige Verein, der noch eine Bedienung für das nächste Schützenfest sucht.
Ich finde es wirklich schade, dass diese jungen Mädels oder auch jungen Herren in solchen Communities wirklich ver… werden.
Daher habe ich mich nach der letzten GNTM mal auf die Suche nach seriösen Communities gemacht, die Seriosität versprühen und die auch wirklich mit Fotografen zusammen arbeiten.
Auf diesem Weg ein Dank an Tomás, der mir eine Seite empfohlen hat, die ich auf diesem Weg auch gerne vorstellen möchte. Also alle die, die auch noch mal auf den Laufsteg wollen bitte auspassen ;)
Bei Modelmanagement handelt es sich wirklich um eine sehr große und vor allem sehr angesehene und viel genutzte Community. Das zeigt sich nicht nur anhand der wirklich sehr hübschen Models und der tollen Fotos, sondern auch dementsprechende Kooperationspartner sind hier mit an Board.

Modelmanagement Site

Modelmanagement Site

Neben Unternehmen wie Miss Sixty, arbeitet Modelmanagement auch mit bekannten Leuten wie Peyman Amin zusammen. Den Peyman ist nun unter die Blogger gegangen und schreibt bei Modelmanagement auf dem hauseigenen Blog. Zwar sind die Texte jetzt nicht die, die man als Traffic Killer bezeichnen würde, aber ich finde den Schritt super, dass man in diese Richtung geht und auf diese Art und Weise versucht zu kommunizieren. Denn wer es nicht ausprobiert, der kann auch nicht wissen was hier draußen passiert.
Die Ideen, wie man das ganze ausweiten kann, sind vielseitig, denn vielleicht gibt es ja demnächst auch mal eine kleine Model-Abstimmung über Blog, Twitter, Facebook und Co. Würde in meinen Augen auch mal interessant sein und den Community Gedanken ein wenig pflegen.
Wer sich selber interessiert, oder wo die Freundinnen der Frauen schon immer einmal Model werden wollten, die können sie hier mit einem ganz ruhigen Gewissen bewerben, denn ihr könnt sicher sein, dass ihr hier keine Waschmaschine oder einen neuen Handyvertrag abschließt. Für all die, die den Schritt wagen auf jeden Fall viel Erfolg. Und passt auf Perez Hilton auf, er lauert an den roten Teppichen

14 März 2010 at 00:50 - Comments
Silvio
Anzumerken ist dass der gesellschaftliche Wert von Models gegen Null geht, bzw. die Gesellschaft noch oberflächlicher, nach äusseren Faktoren wertend, ...
15 März 10 at 11:26
Woran machst du das fest, dass der Wert von Models gegen Null geht? Ich denke es ist ein sehr interessanter ...
15 März 10 at 16:33

Olympia Sochi.ru 2014 – Was hat denn da die URL zu suchen

Sochi 2014

Sochi 2014

Die komplette Entstehungsgeschichte zum Logo und zur Gestaltung könnt ihr am besten hier bei Logodesignlove nachlesen, denn es würde sich glaube ich nicht lohnen, den ganzen Inhalt hier noch einmal wiederzugeben.
Was ich aber sehr interessant finde und was ich auch gerne noch einmal aufgreifen würde ist der Aspekt, dass es sich hier um das aller erste olympische Logo handelt, dass die URL der Internetseite im Logo integriert hat.

Sochi.ru

Sochi.ru

Ist das nun ein Zeichen, dass das digitale Zeitalter nun auch bei diesen alteingesessenen Damen und Herren im olympischen Komitee angekommen ist oder ist das für Euch nur ein logischer Entschluss, der schon viel früher hätte kommen müssen? Ich finde es ehrlich gesagt ein wenig zweispaltig, stelle ich mir doch wirklich die Frage “Brauch man hier unbedingt die URL?” Die Zugriffszahlen lassen sich hierdurch ganz bestimmt steigern, doch muss man meiner Meinung nach dann auch ein besonderes Angebot auf der Seite schaffen.
Zum jetzigen Zeitpunkt  tut sich da nicht wirklich viel. Wirk die Seite doch lediglich wie eine ganz normale Informationsplattform, auf der ich in den nächsten 4 Jahren Informationen abrufen kann! Vor allem wirkt es in meinen Augen auch so, dass man schon versucht hat, die URL ein wenig vom eigentlichen Schriftzug abzuheben. Denn warum sonst verwendet man bei dem “ru” nur eine outline? Gehört es nun zusammen, oder sind Sochi 2014 und sochi.ru doch zwei unterschiedliche paar Schuhe, die man aber doch gerne zusammen tragen will?
Die Zeit wird es wahrscheinlich zeigen und ich werde mal nach verfolgen, was  sich in den nächsten Wochen und Monaten da so tun wird. Ich werde davon berichten.

11 März 2010 at 00:56 - Comments

Stadt Bremerhaven – Ein bißchen Pott in Bremerhaven

stadt-bremerhaven von caschy

stadt-bremerhaven von caschy

Die prozentuale Wahrscheinlichkeit, dass ihr das Blog von Caschy lest ist wesentlich wahrscheinlicher, als das ihr dieses Blog lest. Aber egal, vielleicht gibt es ja trotzdem den ein oder anderen, der diesen Artikel hier findet und dem Caschy dann erst einen Besuch abstattet. Warum ich das Blog Stadt-Bremerhaven besonders gerne lese ist eigentlich recht einfach zu erklären.
Zum einen bietet es wirklich gute Nachrichten aus der Technik Branche. Kommt wahrscheinlich auch dadurch, dass Caschy hauptberuflich sein Wasser und Brot bei Notebooksbilliger verdient und sich daher auch ein wenig mit diesem Technikkram auskennen sollte. Doch zum anderen ist das besondere an Stadt-Bremerhaven eigentlich, dass Caschy eigentlich ein richtiges Pottkind ist und das bereitet mir gerade sehr viel Freude, ihm auf Twitter zu followen und seine Posts zu lesen. Denn irgendwie bekommt ein Artikel doch gleich einen ganz anderen Mehrwert, wenn der Artikel von jemandem kommt, der in der gleichen Stadt groß geworden ist, wie man selber.  Aber das ist eine andere Baustelle.
In den deutschen Blogcharts rangiert Caschy momentan auf Platz Nummer 10. Interessant bei diesem Weblog finde ich vor allem, dass Blogname und Bloginhalt ja mal so rein gar nichts miteinander zu tun haben. Heißen viele Blogs die sich mit Technik befassen doch eigentlich immer Tech…. oder irgendetwas in diese Richtung, zeigt Caschy hier seine Heimatverbundenheit. Zwar kenne ich aus Bremerhaven nur das Columbus Einkaufscenter, doch es scheint da ha recht angenehm zu sein. Sprießt das Blog doch gerade zu vor interessanten Beiträgen und Informationen.
Eine ganz besondere Textempfehlung ist gerade heute Abend rausgekommen, zeigt er doch heute mal wieder ein nettes Gadget aus Fernost, bei dem man sich mal schön die Finger “verschocken” kann.

Wer das Blog also noch nicht kennt, sollte ihm mal einen Besuch abstatten ;) Es lohnt sich

11 März 2010 at 00:23 - Comments

Was ist es nur der Blogger?

Immer wieder begegnet man Leuten, die kennen das nicht, was wir machen! Die können sich auch nicht erklären, warum es Leute gibt, die ihre Freizeit dafür opfern, irgendwelche Texte ins Netz zu stellen, die doch eh keiner liest.
Für die ist es ganz klar. Die Leute die Artikel schreiben und auch schreiben sollten, dass sind die, die es auch gelernt haben.
Bei vielen, geht man nach ihren Aussagen, haben Blogger im Qualitätsjournalismus nichts zu melden. Oh mein Gott, jetzt benutze ich dieses Wort auch schon. Was ist eigentlich ein qualitativer Text? Der Text, der kurz gefasst und auf den Punkt ist, oder einfach nur der, der mich interessiert und informiert?
Eigentlich scheint schreiben doch so einfach zu sein. Klappe auf, Gedanken raus und ab in die Tasten. Nur einen Klick weit entfernt davon, unsere Meinung kund zu tun. Doch wer liest es? Oft nicht so viele. Natürlich gibt es die Ausnahme. Die großen da oben, die neuerdings ihre Feeds kürzen, um mehr Traffic zu erhalten.
Wie mehr Traffic erhalten, warum denn das? Kann man im Internet etwa Geld verdienen? Nutzen diese Blogger die Zeit zum schreiben nicht nur aus Langeweile? Ein Teil vielleicht schon, aber es soll doch wirklich Leute geben, die damit ihr Geld verdienen, oder zumindest einen Teil davon. Aber zurück zum eigentlichen Thema. Denn wer sind diese Blogger eigentlich.

Aus der Sichtweise eines nicht Bloggers und voreingenommenen Internetnutzers kann die Welt nämlich ganz anders aussehen. Vielleicht ist es teilweise überspitzt, aber manchmal kommt es mir wirklich so vor, wenn ich Leuten erzähle, dass ich blogge.

“Ach, du bist also auch so einer von den Bloggern? Sind das nicht die, die den Anschluss an die Realität total verloren haben? Mir wurde gesagt, dass die mittlerweile nichts anderes mehr machen, als den ganzen Tag vor dem Rechner zu verbringen. Sie schlafen wenn es hell ist und arbeiten wenn es dunkel ist. Dazu dröhnen sie sich zu mit Kaffee. Aus Angst vor kaputtgehenden Brillengläsern, werden diese mit Kontaktlinsen ausgetauscht. Denn wenn du es noch nicht weißt, Bildschirme schädigen den Augen. Hinzu kommt doch auch, dass diese Blogger doch noch nicht einmal mehr wissen, wie eine Frau in der Realität aussieht. Geschweige denn, wie sich ein echter Händedruck anfühlt. Sie sind schon arm dran, diese Einzelgänger. Schon schade, dass sie wirklich keinen mehr haben, mit dem sie mal ein echtes Wort wechseln können. Können die eigentlich richtig sprechen, wenn sie den ganzen Tag nur schreiben? ich weiß es nicht, aber ich könnte mir vorstellen, dass es ihnen schwer fällt. Aber zum Glück kann man ja heute alles online bestellen. Egal ob Pizza oder Kleidung, innerhalb weniger Minuten oder Tage ist es zu Hause. Selbst Geldscheine brauch man nicht mehr anfassen. Das geht jetzt alles online, ganz ohne menschlichen Kontakt. Und hast du doch mal ein Problem, dann kannste die Hotline anrufen! Die hilft dir dann schnell weiter, mit schöner Computer gestützter Stimme. Irgendwie erinnern sie mich, also ich meine die Blogger, an so eine ganz spezielle Spezies. Nun fangen sie auch noch an, ihre Reviere zu markieren. An irgendwelchen Orten einzuchecken. Das machen sie aber nur, wenn sie auch mal aus ihrem stillen Kämmerlein herausgehen! Es ist selten, aber es kommt vor. Wenn ihr mal einen lebenden Blogger sehen wollt, müsst ihr nur nachts auf die Straße gehen, da tummeln sie sich dann. Und damit man sie auch besser erkennen kann, haben sie sich ganz besondere äußerliche Erscheinungsmerkmale zu gelegt. Vor allem auf ihre Frisur legen sie großen Wert.
Und jetzt zu dir mein Freund. Wie siehts bei dir eigentlich aus? Bist du auch so einer von denen, die gar nicht mehr wissen, was da draußen wirklich passiert. Mach mal lieber deine Ohren auf, denn da draußen rennt die Zeit. Es ist nicht alles digital. Du wirst schon sehen, in 10 Jahren werdet ihr ausgestorben sein und man wird Euch höchstens noch in Büchern finden. Ja du hast schon richtig gehört. Diese Blätter, genauer gesagt der Zellstoff, die werden euch das Leben noch ganz schön schwer machen. Wenn du Hilfe brauchst, kannst du mich jederzeit fragen, ich stehe Dir gerne zur Seite. Hier ist mein Facebook Link.”

Ja es klingt vielleicht komisch, doch mir kommt es manchmal so vor. Ich will nicht sagen, dass ich weiß, was in naher Zukunft passiert, doch meiner Meinung nach, lässt sich da schon ein Trend erkennen. Es werden vermutlich immer die gleichen Leute sein, die irgendwelche Networks als erster ausprobieren. Aber es wird immer mehr verschiedene Leute geben, die in diese Netzwerke hinzustoßen. Am interessantesten ist dabei doch die Frage “Warum nutzt du eigentlich Facebook?” Vielleicht weil ein Brief zu lange dauert und du sonst den Kontakt verlieren würdest? Oder warum nutzt du heutzutage eine Mail, um eine Nachricht zu schreiben? Vielleicht, weil es schneller geht? Die Antworten sind fast immer gleich, auch wenn danach immer kommt, ich gucke da immer nur mal kurz rein. Achso ich verstehe und die Farmville Rekorde werden von uns Bloggern aufgestellt.

Ich weiß, dass diesen Artikel nicht viele Leser werden, weil ich keiner von den großen da oben bin. Aber die wenigen die ihn lesen, verstehen hoffentlich was ich meine.

Für mich ist ein Blogger nichts anderes, als ein Informationsmultiplikator. Egal, ob er viele Leser oder wenige hat, es gibt immer Leute, die den Artikel lesen und vielleicht einem Freund weiter erzählen. Blogger sind keine Unmenschen, auch wenn manche ab und an Dinge schreiben, bei denen ich gar nicht zu stimmen kann. Aber sie haben halt einen Weg gefunden, ihre Meinung frei zugänglich kund zu tun, so wie ich es nun auch mache. Und ich habe kein Problem damit, wenn die Person, mit der ich die letzte Diskussion hatte, diesen Artikel liest. Ich habe meine Meinung und er/sie/es hat seine Meinung. Nur würde ich mir wünschen, dass auch über dieses etwas von Blogger erst geurteilt wird, wenn man sich damit auseinander gesetzt hat.

Ich denke, dass die Spezies Blogger auch in 10 Jahren noch nicht ausgestorben sein wird. Vielleicht wird es weniger von denen geben, die einen Teil ihrer Freizeit opfern, um Artikel zu schreiben. Genauso gut wird in meinen Augen auch die klassische Werbung in 10 Jahren nicht ausgestorben sein. Leute werden immer noch Fernseh gucken, wenn auch vielleicht nicht mehr nur zu Hause. Menschen wollen unterhalten werden, dass liegt in der Natur der Sache. Und solange es Leute gibt, die Wert auf das geschriebene Wort legen, wird es auch noch Blogs geben, die von den Bloggern geführt / geschrieben werden. Also Freunde der Sonne, macht ruhig weiter mit dem was ihr jetzt auch schon tut und sollte doch mal einer von diesen “Oldschool” Leuten vorbei schauen, dann begrüßt ihn recht freundlich. Vielleicht freut er sich bei Facebook ja über ein virtuelles Gift ;) also ich meine Geschenk!

9 März 2010 at 23:07 - Comments

Apple iPad Commercial

Bei den Oscars war es soweit! Nicht nur, dass die Goldjungs verteilt wurden, auch Apple nutze den Moment, um der ganzen Welt sein neues iPad zu präsentieren.
Wenn ihr es noch nicht gesehen habt, dann schaut es Euch an.

via viddler

8 März 2010 at 10:46 - Comments
Alex
Nettes Teil, ging ja vor einigen Wochen durch's Netz wie eine Seuche. Auf jedenfall, salopp gesagt, krass! Mal schauen wie die Schattenseiten ...
9 März 10 at 09:58

Der Fixierungscode – Ibrahim “Ibo” Evsan und was Apps, Networks und Co alles bewirken

Zeit ist kostbar, das merke ich persönlich gerade ziemlich stark, geht es doch auf die Abschlussprüfung der Ausbildung zu und damit auf einen weiteren großen Schritt in meinem jungen Arbeitsleben. Die Zeit will daher gut geplant und vor allem auch verplant sein. Nehme ich mir die Zeit und lese das Buch, oder hänge ich den Kopf doch eher über meine Schulbücher. Ich glaube, ich habe einen Mittelweg gefunden und freue mich, neben dem Buch “Payback” von Frank Schirrmacher, nun auch den “Fixierungscode” von Ibo gelesen zu haben.

Der Fixierungscode

Der Fixierungscode

Vorab sei erwähnt, dass es sich hier nur um meine Einstellung zum Buch handelt und ich hier meine Meinung vertrete. Wie bereits erwähnt, geht es in dem folgenden Beitrag um das Buch “Der Fixierungscode” von Ibrahim Evsan.
Wer Ibo nicht kennt, für den noch einmal eben eine kleine Einleitung.
Ibo ist deutscher Unternehmer, Blogger und Autor. Im jahre 2006 gründete Ibo Sevenload, eine Web 2.0-Plattform für Multimedia-Inhalte. Im August 2008 belegte Evsan auf der Webseite Deutsche Startups den zweiten Platz unter den wichtigsten Web-Gründern in Deutschland. Neben seinem neuen Projekt United Prototype opferte er wie bereits erwähnt noch einen Teil seiner, Zeit, um sich mit dem Buch “Der Fixierungscode” zu beschäftigen.
Ich selber zähle mich natürlich keinesfalls zu den deutschen Web 2.0 Meinungsbildnern, aber ich denke, ich habe in den letzten Jahren auch schon einiges miterlebt und kann mir daher ein Urteil bilden.
Ich meinen Augen ist das Buch von Ibo keinesfalls mit dem Buch “Payback” von Frank Schirrmacher zu vergleichen. Zwar beschäftigen sich beide übergreifend gesehen mit dem gleichen Thema, doch sehe ich das Buch von Ibo eher als eine Hilfe für einstiegswillige Webworker und die, die es bereits sind.
Wir und vor allem auch die, die gerade diesen Artikel lesen, kennen sich schon im großen und ganzen im Web aus. Das heisst nicht, dass wir alles wissen, aber wir können zumindest einmal sagen, was Twitter, bloggen und Co ist. Was mir gut an diesem Buch gefällt ist der Aspekt, dass man all diese Vorkenntnisse gar nicht haben muss. Egal ob Blogger, Neueinsteiger oder Nicht-Internetnutzer, das Buch ist einfach zu verstehen und dazu auch noch sehr nett und informativ geschrieben. Die Kenner und erfahrenen Blogger mögen eventuell kritisieren, dass manche Stellen vielleicht zu schwammig formuliert sind und man weiter in die Tiefe hätte gehen können, doch denke ich, dass dies nicht der Anspruch des Buches sein kann. Die Zielgruppe ist weit gefächert und daher muss der Anspruch des Buches auch sein, für absolut jeden verständlich zu sein. In meinen Augen erfüllt das Buch diesen Aspekt, bin ich doch auf einige Stellen gestoßen, bei denen ich ohne weiteres zu stimmen konnte.
Ein klarer Pluspunkt des Buches sind in meinen Augen die Hilfestellungen, die hier gegeben werden. Es wird nicht nur erklärt, was es heutzutage alles gibt, sondern es werden auch die Risiken und Gefahren aufgezeigt. Wie schütze ich meine Kinder vor webinhalten und wie sollte ich mich selber im Netz verhalten?
Auf vielen Blogs konnte man in letzter Zeit vermehrt Artikel zu dem Thema Personal Branding lesen. Vor allem Klaus Eck vom PR Blogger hat sich dieses Thema des öfteren zur Brust genommen. In diesem Buch wird das Thema noch einmal aufgegriffen und Zielgruppen freundlich aufgeschlüsselt.
Das Buch ist eine wirklich gute Möglichkeit, seine Kenntnisse über das Thema web 2.0, Networking und Co zu erweitern, Für die, die sich mit dem Thema bisher noch gar nicht beschäftigt haben bietet es eine gute Möglichkeit, sich in das Thema einzuarbeiten.
Außerdem wird in dem Buch auch durchaus kritisch mit einigen Themen umgegangen, ohne dabei etwas abzuwerten.
Eines der besten Beispiele ist dabei wohl “Google”. Wir alle kennen Google, doch wissen wir wirklich alle, was Google eigentlich mit uns macht und was alles passieren kann, wenn wir nicht aufpassen? Google ist mächtig und das werden wir in den nächsten Jahren bestimmt noch merken.

Ich kann das Buch daher nur jedem weiterempfehlen und würde mich freuen, wenn ich Eure Meinungen zu dem Buch hören würde.

Ibrahim Evsan, Autor, Blogger und Unternehmer

Ibrahim Evsan, Autor, Blogger und Unternehmer

Wer Ibo folgen möchte oder Fragen an ihn hat, findet ihn hier auf Twitter: Ibo

7 März 2010 at 20:40 - Comments
Sehr nett geschrieben. Danke schön. :) Tatsächlich wollte ich in diesem Buch nicht schwer schreiben. Viele sehr komplexen Dinge wie Cloud ...
7 März 10 at 22:08
Paul W.
Danke für die Bekanntmachung. Nach dem Lesen deines Posts weiß ich allerdings immer noch nicht warum es geht ausser um ...
11 März 10 at 19:00
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